Bundesregierung nutzt Lockdowns um heimlich tödliches Pestizid zuzulassen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (7 votes, average: 3,57 out of 5)
Loading...
Unbenanntes Design(14)

Seit die Corona-Krise von der Bundesregierung ausgerufen worden ist, richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit von Medien und Bürgern fast nur noch auf dieses Thema. Was hinter verschlossenen Türen der Regierung noch so alles an Entscheidungen an der Aufmerksamkeit der Medien vorbei durchgewunken wird, erfahren wir aufgrund des vorherrschenden Themas kaum.

Der deutsch-amerikanische Autor und Publizist William Engdahl hat sich eines Themas angenommen, welches angesichts der Corona-Hysterie fast in Vergessenheit geraten, aber dennoch nicht weniger wichtig ist. Die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat unter den Bedingungen des Lockdowns heimlich eine Entscheidung getroffen, ohne offene Debatten eine verbotene Klasse von Insektiziden, bekannt als Neonicotinoide, wieder zuzulassen. Mit dieser Entscheidung folgte Klöckner einem ähnlichen Schritt der Macron-Regierung und damit bringt die Landwirtschaftsministerin die gesamte Ernährungssicherheit der Europäischen Union in ernste Gefahr.

Ironischerweise traf sie die Entscheidung zu einer Zeit, in der die Lebensmittelversorgung aufgrund der Corona-Krise ohnehin unter großem Druck steht, denn durch die Lockdowns und Sperrungen sind Teile der Lebensmittelketten unterbrochen worden. Klöckner hat am 15. Dezember eine „Notfall“-Zertifizierung für einen „begrenzten“ Einsatz der höchst umstrittenen, insektenvernichtenden Chemikalie, die als Neonicotinoide bekannt ist, genehmigt. Während die Anordnung Klöckners als „Notfall-Ausnahmezulassung“ getarnt ist, argumentieren Umweltorganisationen, dass die nur der Beginn einer heimlichen Wiederzulassung des Insektengifts ist, welches seit 2013 verboten ist.

Das Gift hat dazu geführt, dass ganze Bienenvölker zusammengebrochen und seit 2012 kurz vor dem Aussterben stehen. Mehrere Studien zeigten, dass sich die „Neonics“ in landwirtschaftlichen Bewässerungskanälen, natürlichen Gewässern und Böden, wo sie eingesetzt werden, verbreiten und verbleiben. Die Studien brachten das Insektengift mit einem dramatischen Anstieg des Sterbens von Bienenvölkern in der gesamten EU in Verbindung.

EFSA: Neonicotinoide inakzeptabel hohes Risiko

2013 erklärte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA, dass Neonics ein „inakzeptabel hohes Risiko“ für Bienen darstellen und die von der Industrie gesponserten Studien von Bayer, Syngenta und anderen Agrochemie-Konzernen, auf die sich die Regulierungsbehörden bei ihren Behauptungen über die Sicherheit des Insektizids beriefen, fehlerhaft waren. Das führte zum ersten EU-weiten Verbot dieser Chemikalie.

2018 veröffentlichte die EFSA auf Druck der Agrochemie-Industrie einen neuen Bericht, der die Gefährlichkeit von Neonics erneut hervorhob. Darin wurde festgestellt, dass Neonics nicht nur für Honigbienen eine große Gefahr darstellen, sondern auch für Wildbienen. Andere Studien zeigten auch, dass Neonics für das Aussterben von Singvögeln verantwortlich sind, da diese mit dem Insektizid vergiftete Insekten fressen und die Gifte somit ebenfalls aufnehmen. Neonics haben einen negativen Einfluss auf ganze Nahrungsketten. Sie dringen ins Grundwasser ein und haben kumulative und weitgehend irreversible Auswirkungen auf wirbellose Tiere.

Das 2018 EU-weit verhängte Verbot wird nun von Frankreich und Deutschland unter dem Vorwand der „notfallmäßig begrenzten Anwendung“ unterlaufen. Auf dem Spiel steht mehr als die Zukunft der Bienen. Da das Gift in großem Umfang auf zahlreichen Feldfrüchten eingesetzt wird, tötet es nicht nur Bienen sondern alle Insekten und viele Vogelarten, die sich von Insekten ernähren. Nicht viele Menschen sind sich der lebenswichtigen Rolle von Bienen und anderen bestäubenden Insekten in unserer Nahrungskette bewusst.

Die Honigbiene ist der wichtigste Bestäuber von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Honigbienen bestäuben über 70 von 100 Nutzpflanzen, die wiederum 90 % der weltweiten Nahrungsmittel liefern. Sie bestäuben die meisten Obst- und Gemüsesorten, darunter Äpfel, Orangen, Erdbeeren, Zwiebeln und Karotten. Nutzpflanzen, die auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen sind, haben zugenommen.

Doch das Gift wirkt sich nicht nur auf Insekten und Vögel aus. Neonics können sich auch negativ auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Immer mehr Kinder sind von neurologischen Störungen betroffen. Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass die anhaltende Exposition gegenüber Pflanzen, die mit Neonics besprüht wurden, für Schäden am menschlichen Gehirn verantwortlich sind.

Mit der Wiederzulassung dieser Gifte durch die Hintertür setzt Landwirtschafsminister Julia Klöckner nicht nur den Erhalt von Natur und Umwelt leichtfertig aufs Spiel, sondern die Gesundheit und Lebensmittelversorgung der gesamten EU-Bevölkerung.

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

12 Kommentare zu "Bundesregierung nutzt Lockdowns um heimlich tödliches Pestizid zuzulassen"

  1. Franz Josef Kostinek | 8. Januar 2021 um 9:12 | Antworten

    Das alles ist längst bekannt ! Nachzulesen unter Georgia Guidestones im Internet. Bei diesem Vorgehen ist keiner Schuld, aber der Erfolg ist gesichert. Durch die gewollte Corona wird sogar davon ausgegangen dass die Kinder – Schüler – dumm bleiben und keine Gefahr mehr von ihnen ausgehen kann.

  2. https://vielspassimsystem.wordpress.com/2019/05/30/fragen-darf-man-stellen-und-mann-muss-sie-stellen/ Fragen, die der Innenminister, das Kanzleramt, die Kanzlerin und der Bundespräsident sowie der Verfassungsgerichts-Präsident schlüssig und richtig – also der Wahrheit entsprechend beantworten müssen. Der Internationale Gerichtshof stellte im Frühjahr 2012 sein Urteil vor, und dokumentierte die Bundesrepublik ist kein Staat. Nun wenn auch von den Vereinten Nationen derer Gerichtshof der IGH als Internationaler Gerichtshof in Den Haag – die B R D als Simultanstaat tituliert – ist ein Simultanstaat kein Völkerrechtssubjekt und nach Völkerrecht auch KEIN STAAT!

  3. Das verbrecherische Merkel-Regime muss sofort verschwinden !! Sollten wir diese Aufgabe weiterhin „veranwortungslosen Politikern“ überlassen oder wäre es nicht besser, dass wir, das Volk, die Sache selbst erledigen ? Und wenn wir es schon selbst tun, könnten wir unser Land auch von allen „Lumpen“ säubern, die auf unsere Kosten leben und uns abschaffen wollen !!!

  4. Gerhard Robert | 8. Januar 2021 um 13:53 | Antworten

    Wenn ich die vielen Kommentare seit Jahren lese, komme ich zu dem Schluss, daß niemand in der Lage ist, etwas gegen das Merkel-Regiem zu untnehmen. Die Menschen in Deutschland können nur labern, handeln und etwas dagegen zu unternehmen, können sie nicht.

  5. Die Glöckner war schon seit eh und je eine Verbrecherin, für die großen Agrar-Unternehmen hat die immer alles durchgewunken und alle nützlichen Vorteile für die Verbraucher ins Aus geschossen. Aber wir sollten nicht nur auf die Politiker und die Konzerne schauen. Was ist mit den Bauern? Die werden grundsätzlich bei den Diskussionen nicht beachtet. Dabei setzen die Bauern diese ganzen Gifte ein. In einer Diskussion hat mir mal ein Bauer gesagt, daß er überhaupt kein Interesse daran hat, dem Kunden eine gute Bio-Qualität von Lebensmitteln zu liefern, das bekommt nur er und seine Familie und sonst niemand. Eigentlich gehört an jedes Feld ein Eckstein mit einer Metallplatte und einer eingestanzten Nummer drauf. Auf einer Internetseite sollte dann jeder Interessierte ganz einfach nachschauen können, wem das Feld gehört, was dort angebaut wird und wie das Feld mit seinen Gewächsen behandelt wird, ganz genau als Liste mit Uhrzeit, Datum, Material usw. So etwas ist ganz leicht umzusetzen und mit solchen Daten kann man noch viel mehr anfangen. In null,nix könnten wir unsere Lebensmittelqualität drastisch verbessern wenn das notwendig und gewollt ist. Die Konzerne und Bauern wollen aber nicht, die wollen nur hartes Gold.

  6. Befragt mal die Suchmaschine hier nach:
    „Ist Angela Merkel eine Psychopathin?“

  7. roland hanewald | 8. Januar 2021 um 18:38 | Antworten

    Vor ein paar Jahren wurde mein Zug in der Nähe von Verden plötzlich angehalten und stand mehrere Stunden lang still. Zwei weitere Züge gesellten sich dazu. Der Zugführer erklärte: „Feuer am Bahndamm“. Löschmänner könnten überfahren werden oder Schläuche kaputtgehen. Zu sehen war nichts, auch nicht bei der Weiterfahrt. Die Bahn behandelt ihre Strecken mit Glyphosat. Wenn das Gras brennt, enthält der Rauch offenbar ebenfalls das Zeug. Das sagt eigentlich alles.

  8. Auch wenn ich mit der jetzigen „Regierung“ von Rheinland-Pfalz nicht zufrieden bin, bin ich allerdings damit zufrieden, dass die „Giftmischerin“ Julia Klöckner, ehemalige „Weinprinzessin, es nicht geschafft hat, mit ihren CDU-Bonzen die Regierung in RP zu übernehmen. Was da so alles gegen die Umwelt „verbrochen“ wird und Insekten und Vögel angetan wird bis sie eines Tages gänzlich verschwunden sind, ist ein unverzeihliches Verbrechen, vor allem von der CDU/CSU, dem Merkel-Verbrechersyndikat. Dass Merkel und Konsorten hier besonders gern mit der Bayer AG kooperieren spricht für sich. Die Bayer AG ( Glyphosat,Monsanto,… ), vor etlichen Jahrzehnten im DRITTEN REICH auch an der tödlichen Firma IG FARBEN beteiligt, ist für die weltweite Tötung von „Lebeweswn jeglicher Art“ bestens bekannt !!!!!

  9. An den Pranger mit Ihr!

  10. Nicht Kriege, Katastrophen oder Pandemien, sondern die Idee des Maximum-Profits zerstört auf der Welt am meisten.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*