Bundesregierung will noch mehr Windkraftanlagen bauen

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In den kommenden Jahren sollen in Deutschland noch mehr Windräder gebaut werden. Wegen des Klimaschutzes, heißt es von der Bundesregierung. Da aber immer mehr Bürgerinitiativen Sturm gegen die Windkraftanlagen laufen, kündigte die große Koalition an, den Gegnern neuer Windkraftanlagen „entgegenzukommen“. Eine neue Arbeitsgruppe soll Mindestentfernungen zu Wohnhäusern und feste Grenzen für die Höhe der Windräder festlegen. Angeblich sollen Städte und Gemeinden auch ein Mitspracherecht bekommen oder zumindest finanziell von den Windkraftanlagen profitieren.

Die zusätzlichen Ausschreibungen für Ökostromanlagen sind bereits im Koalitionsvertrag festgehalten: „Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss deutlich erhöht werden, um den zusätzlichen Strombedarf zu decken und zum Klimaschutzziel 2020 beitragen.“ Jedoch müsse nun beim Ausbau der Windanlagen „Tempo gemacht werden“, sonst schaffe man das Ziel von 65 Prozent CO²-Einsparung bis 2030 nicht. Der massive Ausbau an Windrädern soll in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden. Mit sogenannten „Innovationsausschreibungen“ sollen neue Förderbedingungen getestet werden, um den Wettbewerb in der Branche zu fördern.

Die Bundesregierung will Windkraftgegnern auch entgegenkommen, in dem Windkraftanlagen nachts „bedarfsgerecht“ beleuchtet werden. Warnlichter sollen nur dann eingeschaltet werden, wenn zum Beispiel ein Flugzeug in die Nähe der Windräder kommt. Anwohner sollen dadurch weniger von den Lichtern gestört werden. Die Grünen kritisieren das „Energiepaket“ der Bundesregierung. Es komme zu spät. Die Grünen, die sich als Klimaretter und Umweltschützer darstellen, sind alles andere als das. Sie lassen gerade in Hessen den Reinhardswald abholzen.

Und die Grünen waren es auch, die es ermöglichten, dass der Hambacher Forst dem Braunkohletagebau zum Opfer fiel. In Hessen sollen jetzt Teile des Naturparks Reinhardswald Windrädern zum Opfer fallen. Während sich die Grünen noch immer als Partei des ökologischen Gewissens und als Inbegriff des Naturschutzes verkaufen, haben sie als Regierungspartei wenig Skrupel, im Namen der Energiewende und des Klimaschutzes jahrhundertealte Baumbestände und Naturreservate abholzen zu lassen. Die „Zugeständnisse“, die die Bundesregierung Windkraftanlagengegnern machen will, sind ein Schlag ins Gesicht derer, die sich tatsächlich Sorgen um die Umwelt und um ihre Gesundheit machen.

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1 Kommentar zu "Bundesregierung will noch mehr Windkraftanlagen bauen"

  1. Die beste Demo gegen Kernkraft ist,wenn man sich den Strom mit Solar oder/und Wind oder Bachlauf,wenn möglich selbst macht.Der beste Widerstand gegen eine Diktatur ist es, wenn man sich so viel wie möglich das nötige zum Leben selbst macht.

    Sagt kein Grüner, der käme niemals auf die Idee so etwas zu sagen.

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