CDU ist sauer: EU-Wahlkampf war „unterirdirsch“

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Die Union ist immer noch nicht fertig damit, den Wahlkampf der EU-Wahl zu analysieren. Die jüngsten Stimmen zeigen, wie tief der Riss in der Partei ist. Die Kritik, die gefordert war, kam gewaltig – der „Wahlkampf war unterirdisch“, zitiert der Focus. Immerhin, so Beobachter, habe der neue Generalsekretär der Union, Paul Ziemiak, die anwesenden Landesgeschäftsführer um die harten Worte gebeten. Einer der Kritikpunkte: Die „Kommunikation (war) komplett unterirdisch“, hieß es von Seiten der Strategen.

Beobachter:Nicht nur der Wahlkampf war schlecht…

…. Die Kommunikation ist nur eine Seite der Medaille. Tatsächlich aber, so Kritiker, war auch der inhaltliche Wahlkampf schlecht. Zudem habe der Spitzenkandidat Manfred Weber massiv Kritik verdient. Eine der großen Kritiken betrifft vor allem den Umgang mit Artikel 13 und der Etablierung der Uploadfilter auf den Portalen wie Youtube. Die Union insgesamt hat die Kritik an dieser Form der Zensur offenbar noch nicht verstanden, so der Eindruck bei Wahlkämpfern und Analysten.

Insgesamt aber, so diese Redaktion, hat die Union ihren eigenen Niedergang offenbar gar nicht einordnen können. Denn tatsächlich wird sie von den jungen Menschen nicht mehr gewählt. Jenen, die sich nicht über die Kirche oder konservative Werterahmen einfangen lassen. Die Union lebt noch auf Kredit, den sie auf dem Land derzeit noch hat. Doch auch dort sind die Anteile bei den Wahlen zusammengeschrumpft.

Die Rolle der Kanzlerin in den diversen Wendefragen der vergangenen Jahre macht sich jetzt „bezahlt“. Angela Merkel hat nicht nur in der Migrationsfrage, sondern auch bei der Energiewende, in der Rentenpolitik bis hin zur Mautfrage Positionen in atemberaubenden Tempo gewechselt. Ihre Nachfolgerin AKK versucht noch immer vergeblich, die konservativen Stränge der Partei wieder einzusammeln. Vergeblich. Nicht nur der Wahlkampf, die gesamte Merkel-Union ist misslungen – so der Eindruck. Dazu gibt es weitere Hintergründe…

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3 Kommentare zu "CDU ist sauer: EU-Wahlkampf war „unterirdirsch“"

  1. Unterirdisch ist auch die Politik von Frau Merkel, gell? und die läuft noch immer frei herum?

  2. Christian Adrion | 22. Juni 2019 um 17:32 | Antworten

    Ich fand es eher befremdlich, dass solch eine volksfeindliche Partei wie es die CDU nun mal ist, immer noch so viele Stimmen bekommt. Das spricht nicht gerade für ein aufgeklärtes Wahl-Volk. Eher für dummen-naiven Urnenpöbel.

  3. Christian Adrion | 22. Juni 2019 um 18:07 | Antworten

    Die Klofrau des Bundestages hätte es nicht schlechter machen können, wie die medial aufgepumpte Dilettantin Merkel. Eher weitaus besser, denn jede Klofrau hat ein Programm. Merkels programmlose Devise lautete „Für ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben“ damit trat sie tatsächlich zu den Wahlen an und wurde dafür vom Westen gewählt. Sie hätte auch pupsen können und die Wessis hätten sie jolend gewählt. Soviel mal zum Wahlintellekt westdeutscher Wähler. Mit sowas wiedervereinigt zu sein tut schon echt weh.

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