Claudia Roth: Anständig gegen Deutschland

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Fussball-Deutschland scheint noch nicht richtig aufgeregt zu sein. Claudia Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, ist jetzt schon der Meinung, dennoch mahnen zu müssen. Sie erlaubt ihrem Volk nach Angaben der „Welt“ allerdings wortwörtlich: „Natürlich darf man sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft gut spielt und gewinnt.“

Claudia Roth: Volkserziehung?

Dementsprechend sei es auch nicht verboten, ein Fähnchen aufzuhängen. Uns Deutschen würde es allerdings gut zu Gesicht stehen, wenn wir bei dieser Freude etwas zurückhaltender seien und die nationale Selbstbeweihräucherung, so ihre Worte, demensprechend reduzierten. Sie ist der Meinung, die AfD sei eine Gruppierung, die diese Fahne nun instrumentalisiere. „Deshalb Feiern ja, Nationalismus nein.“

Diese Haltung von Claudia Roth ist privat nicht zu beanstanden, meinen auch Kritiker. In der Öffentlichkeit als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags jedoch darüber nachzudenken, was sie wem wie und warum verbieten will, zeugt von seltsamem Verständnis ihrer Aufgabe. Politikern wie Medien wird von Seiten zahlreicher Kritiker schon lange vorgeworfen, eine Art von Volkspädagogik betreiben zu wollen. Dies scheint sich hier besonders alarmierend zu offenbaren. Denn Claudia Roth ist als Vizepräsidentin für die Funktion und die Ordnung in ihrem Haus, dem Bundestag, zuständig, nicht aber für Verbotswellen bezüglich der Freude über deutsche Siege.

Erstaunlich scheint vor allem der Hintergrund, ausgerechnet beim Fussball die Freude verbieten zu wollen (auch wenn sie nicht verbieten wolle). Denn die Fussball-WM 2006 hat Deutschland in aller Welt nun gerade viele Freundschaften eingebracht, wie zahllose Berichte beispielsweise über die Wahrnehmung durch Großbritannien belegen konnten. In der Sache also liegt Frau Roth vollkommen falsch. Zudem ist es indes nicht ihre Aufgabe, als Vizepräsidentin permanent den Kampf gegen die AfD zu vollziehen.

Unabhängig davon, was die AfD macht, leistet oder nicht leistet, ist sie eine Partei, die im Bundestag vertreten ist. Ausgrenzungen innerhalb des Bundestags sind schlicht willkürlich. Und das ist nicht demokratisch, sondern diktatorisch.

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