Corona-App: August 2020 – Weiterhin nicht vollständig anonym

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Spahn

Die Corona-App in Deutschland gilt als umstritten. Nach jüngsten Meldungen sollen etwa 16,6 Millionen Menschen die App installiert haben. Eine Studie, von der die „FAZ“ berichtet, weist nach, dass – in Frankfurt – offenbar etwa 30 % aller „Wohlhabenden“ und/oder Jüngeren, die überhaupt die Bluetooth-Nutzung ermöglicht haben,  die App aktiviert haben und lediglich 17,2 % aller nicht zu dieser Gruppe gehörenden Menschen. Andere Meldungen zur App weisen nach, dass die Anonymität in vielen Fällen nicht gewährleistet sei – auch wenn das Corona-Zeitalter bereits über vier Monate alt ist. Damit hinterlässt die App weiterhin entscheidende Fragen.

Wie sicher und wie „erfolgreich“ ist die App?

Meinung: Würde die App beispielsweise im Durchschnitt von 25 % aller Menschen aktiviert sein – und würden alle Nutzer von Smartphones Blue-Tooth zulassen – wären wahrscheinlich etwa 4 Millionen Menschen aktive Nutzer. Die Zahl ist den vorliegenden Daten nach wahrscheinlich zu hoch gegriffen.

Allein diese überschlägige Schätzung bezüglich der Nutzung der App zumindest lässt daran zweifeln, dass der angeblich übergeordnete Nutzen – die Kontaktverfolgung zur Reduzierung der Verbreitung -, bis dato eingetreten ist. In Deutschland leben gut 80 Millionen Menschen, womit wiederum weniger als 7 % überhaupt erfasst wären.

Liegt die Zahl der aktiv Infizierten auch in den kommenden Wochen bei weniger als 10.000, wird diese Art der Verfolgung der Virenverbreitung wohl vergleichsweise ineffizient.

Nachrichtlich: Tatsächlich steigt allerdings nach einem Bericht der Telekom die Nutzung des QR-Codes der App zuletzt massiv. Über 25.000 Menschen hätten das Verfahren benutzt, die Telekom hätte demnach gut 18.500 Testergebnisse übermittelt.

Meinung: Wie hoch die positive Infektionsrate ist, geht nicht aus der Meldung hervor. Sei sie – willkürlich angenommen – bei 3 %, wären dies 500 positiv gemessene Menschen. Ein Erfolg?

Zudem werden Daten in vielen Fällen nicht automatisiert, sondern über eine Hotline weitergereicht. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber räumt ein: „Eine vollständig pseudonyme Nutzung der App ist aber nur über das automatisierte Meldeverfahren möglich“. Ein Datenloch – offiziell und öffentlich zugegeben. Erschütternd – oder nicht?  

 

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3 Kommentare zu "Corona-App: August 2020 – Weiterhin nicht vollständig anonym"

  1. AIDS TEST für SCHWUCHTELN !!!
    Damit es auch keine GEFÄHRDER gibt !!!

  2. Soll jeder machen wie er will. Ich werde diese App meiden.

  3. Apropos : CORONA-Demo Teilnehmer …

    Zur tatsächlichen Zahl der CORONA-Demo Teilnehmer / Handlungsempfehlung für Medien aufgetaucht
    https://aufgewachter.wordpress.com/2020/07/31/zur-tatsaechlichen-zahl-der-corona-demo-teilnehmer-handlungsempfehlung-fuer-medien-aufgetaucht/

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