Dänemark führt Burka-Verbot ein

Burka

Wer in Dänemark sein Gesicht verhüllt, muss künftig mit Geldstrafen rechnen. Viele Muslime fühlen sich bereits stigmatisiert. Die Bürger Dänemarks sind jedoch anderer Ansicht. Burkas und Nikabs gehörten in muslimische Länder und nicht nach Europa. Wer hier lebe, solle sich den kulturellen Gepflogenheiten anpassen und dahin zurückgehen, wo er hergekommen ist, wenn er dazu nicht fähig sei.

Das Gesetz gilt seit dem 1. August 2018. Auch Sturmhauben, Ski- oder andere gesichtsbedeckende Masken sowie falsche Bärte sind verboten, erklärte das dänische Justizministerium. Erlaubt sind weiterhin Kopfbedeckungen, die „einem anerkannten Zweck dienen“, also das Gesicht im Winter gegen Kälte schützen. Das Parlament hatte das Verbot bereits im Mai beschlossen. Zwar werde niemand gezwungen, die Burka auf der Straße abzulegen. Betroffene müssten jedoch trotzdem Strafe bezahlen und würden anschließend aufgefordert, nach Hause zu gehen.

In einigen dänischen Städten waren indes Muslime auf die Straßen gegangen, um gegen das Verbot zu protestieren. Für das Verbot stimmten die rechtsliberale Partei, die konservative Regierungspartei und die rechtsnationale Dänische Volkspartei. Dagegen stimmten die Linksliberalen, die rotgrüne Alternative, die Sozialisten und die linke Einheitsliste. Dänemark diskutiert bereits seit 2009 über ein Burka-Verbot. Man will sich so vom „politischen Islam distanzieren“.

Zwei Drittel der Dänen und Däninnen begrüßen das Verbot. Der Imam Dänemarks bezeichnete das Gesetz als „antidemokratisch“ und „als Verstoß gegen die Religionsfreiheit“, forderte Muslima aber auf, sich an die dänischen Gesetze zu halten. Für die Einhaltung des Gesetzes soll die Polizei sorgen. Beamte entscheiden, ob ein Gesicht zu sehr bedeckt ist. Dänemark schließt sich mit dem Gesetz den EU-Staaten an, die das Verhüllen des Gesichts in der Öffentlichkeit bereits verbieten.

Den Beginn machte 2011 Frankreich, im September dieses Jahres folgte Österreich mit einem Verhüllungsverbot. In Belgien gilt seit 2016 ein Burka-Verbot, jedoch nur auf öffentlichen Plätze oder in Schulen und Krankenhäusern. In Deutschland diskutieren AfD und CSU über die Einführung eines Burka-Verbots.

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4 Kommentare zu "Dänemark führt Burka-Verbot ein"

  1. Hans-Dieter Brune | 3. August 2018 um 20:50 | Antworten

    Zitat: „Der Imam Dänemarks bezeichnete das Gesetz als „antidemokratisch“ und „als Verstoß gegen die Religionsfreiheit“,….“
    Der Islam ist antidemokratisch, der Koran ruft zum Mord auf. Der Islam ist keine Religion, sondern eine Terroranleitung gegen die Geschöpfe Gottes.

  2. wolfgang knauf | 4. August 2018 um 8:15 | Antworten

    Wie kann ein Imam von Antidemokratich reden, er scheint dabei zu vergessen das Demokratie bedeutet ‚Vom Volk gewollt“, er als Religionsführer müsste sich an die von Gott gegeben Gesetze halten, das nennt sich “ Theokratische Ordnung, von Gott gewollt “ Denn schon Jesus sagte, „meine Welt ist nicht Eure Welt, sondern die des Vaters welcher im Himmel ist“ und der Islam erkennt Jesus als Profhet an.

  3. ich habe den koran gelesen eine nachbarin die dem islam abgesagt hat und jetzt christin ist hat ihn mir gegeben was da drinne steht ist furchtbar da wird zum mord aufgerufen die faru zu ernierigen zu bestitzen alle recht hat der mann er darf die frau schlagen vergewaltigen ermorden und noch viel mehr das muss man gelesen haben was da drinne steht der islam gehört nicht zu deutschland auf keinen fall

  4. Gäste haben die Geflogenheiten des Gastes zu respektieren, wer das nicht will, muß wieder gehen!! Ich respektiere auch die Gewohnheiten fremder Länder und achte auch diese,das gehört zu „guten Ton“. Ich will mir nicht ausmalen, wenn ich z.B. als Frau in Lybien in kurzen Hosen und Top mich auf die Straße wagen würde. Und wir sollen unsere Sitten und Bräuche aufgeben,die in unserem Kulturkreis über 100Jahre gewachsen sind. Das geht nicht!! Ich finde die Entscheidung der Dänen richtig. Bei uns sollte auch eine Volksbefragung durchgeführt werden. Aber davor hat die Elite m.E.Angst

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