Delfin- und Walmassaker in Europa

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Wenn sich das Wasser in den Buchten der Färöer-Inseln blutrot färbt, findet das alljährliche Grindadráp statt. Für die Bewohner der Färöer-Inseln hat das Abschlachte von Walen und Delfinen Tradition – allerdings auch verheerende Konsequenzen. Hunderte Wale und Delfine wie Weißseitendelfine, Tümmler und Grindwale werden jedes Jahr auf den Färöer-Inseln blutig abgeschlachtet.

Vor allem die Wale sind leichte Beute für die menschlichen Jäger. Denn sie schwimmen in Gruppen von bis zu 120 Tieren regelmäßig um die Küsten der Färöer-Inseln. Sie sind eher langsame Schwimmer und haben, wie Delfine auch, ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie sind deshalb leicht in Buchten zu treiben, aus denen es kein Entkommen mehr gibt. Laut Statistikamt der Färöer-Inseln werden jährlich bis zu 300 Pilotwale, 170 Weißseitendelfine und Entenwale getötet.

Früher und bis Anfang des 20. Jahrhunderts war das Leben auf den Färöer-Inseln sehr spartanisch. Die Inseln liegen rund 300 Kilometer nördlich von Schottland, gehören aber zu Dänemark. Da die Inseln dennoch autonom sind, sind sie nicht an die Gesetze Dänemarks oder der Europäischen Union gebunden. Früher waren Fleisch und Wurst von Walen und Delfinen ein Teil der nationalen Ernährung auf den Färöern. Die Regierung der Färöer bezeichnet den Walfang noch heute als „natürlichen Teil des färöischen Lebens.“

Die Bewohner der Inseln sind aber schon lange nicht mehr auf das Essen von Walen und Delfinen angewiesen. Die Infrastruktur ist hervorragend. Die Supermärkte dort sind ebenso gut gefüllt, wie hierzulande. Die Färöer sollen ein Jahresdurchschnittsgehalt von rund 43.000 Euro haben. Dennoch findet alljährlich das blutige Abschlachten der sozialen und intelligenten Tiere statt. Die Tierschutzorganisation Sea Shepherd konnte im August dieses Jahres Aufnahmen davon machen. Dabei sollen über 80 Grindwale und über 15 Delfine abgeschlachtet worden sein.

Sea Shepherd beschreibt die Szene so: „Sie werden an den Strand getrieben. Um sie weiter auf den Strand zu ziehen, rammt man ihnen stumpfe Haken in die Atemlöcher. Mit einer spitzen Lanze, die in den Hals des Wales gestoßen wird, bricht man ihnen das Rückgrat. Trotz weltweiter Proteste machen die Bewohner der Färöer-Inseln unvermindert mit dem Gemetzel weiter.“ Walfang ist in der europäischen Union verboten. Auch Dänemark hat den Walfang inzwischen aufgegeben. Jährlich werden laut Sea Shepherd durchschnittlich etwa 1.000 Meeressäuger zwischen Norwegen und Island an Stränden abgeschlachtet. Ein Ende des Walmassakers auf den Färöer-Inseln ist nicht in Sicht.

Hier können Sie Protest gegen das Massaker einreichen.

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2 Kommentare zu "Delfin- und Walmassaker in Europa"

  1. Gut zu wissen….
    Die Masse bestimmt, nicht der Mörder von diesen Tieren.
    Also, Augen auf beim Kauf und auf dieses Fleisch verzichten.
    Die Mörder dieser Tiere können nur so lange morden, wie sie verkaufen können!!!!

  2. ich hasse so was das ist einfach mordlust diese menschen brauchen das fleich nicht mehr morden aber jedes jahr im september weiter diese menschen die das tun sollen elendich verregen unter schmerzen genau so wie diese tiere die sie abschlachten ich verfluche diese idioten keinn urlaub machen in diesen ländern die muss man meiden ein vulkan aubruch müsste diese insel ganz vernichten

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