Der Euro zerstört den Wohlstand – Und die Bürger müssen bezahlen

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Obwohl der Euro als gescheitert angesehen werden kann, halten die von einigen als Politik-Darsteller bezeichneten Politiker in Brüssel, Berlin und Paris krampfhaft daran fest, den Euro „retten zu wollen“. Getrieben wird diese Politik und Geldpolitik von EZB-Chef Mario Draghi, der bereits 2012, als die Griechenlandkrise auf ihrem Höhepunkt war, erklärte, dass „er alles dafür tun werde, um den Euro zu erhalten“ („Whatever it takes…“). Für diese Geldpolitik werden die Bürger der Eurozone noch bitter bezahlen.

Um die „Krise“ zu bewältigen, hat die EZB Unmengen an europäischen Staatsanleihen gekauft. Damit sollten Zinsen gedrückt und Geld leichter verfügbar gemacht werden. Als Resultat sollten Wirtschaft und Inflation angekurbelt werden. Inzwischen liegt die Bilanzsumme der EZB bei einem Rekordhoch von knapp 4,7 Billionen Euro. Das sind über 40% der gesamten Wirtschaftsleistung der gesamten Eurozone. EZB und Bundesbank, die zu 18 % an der EZB beteiligt ist, sind damit zum größten Gläubiger der Euro-Staaten geworden – und, sie praktizieren damit die gemäß EZB-Richtlinien illegale Staatenfinanzierung.

Die nach Ansicht von Kritikern in dem Punkt Merkel-hörigen Bundesverfassungsrichter, die die Geldpolitik der EZB als „womöglich rechtswidrig“ ansahen, hatten allerdings nicht den Schneid, durch ein Urteil dem regelwidrigen Treiben der EZB ein Ende zu setzen. Sie gaben die Verantwortung über diese Entscheidung an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ab und baten diesen um rechtliche Bewertung der fragwürdigen Kaufprogramme der EZB. Wie zu erwarten, beurteilte der EuGH die EZB-Anleihekäufe Ende des Jahres 2018 als rechtens und die demnach nicht gegen das Verbot der Staatsfinanzierung verstoßen würden. Möglicherweise hat der Finanzkonzern Goldman Sachs wieder einmal seine „Beziehungen spielen lassen“, dem Draghi angehörte.

Zwar mögen die Anleihekäufe als rechtens beurteilt worden sein, doch mit dieser Entscheidung wird die volkswirtschaftliche Schadensmaximierung nur weiter vorangetrieben. Es soll mit allen Mitteln an der bereits gescheiterten Währung festgehalten werden. Dabei kommen Staaten wie Italien, Griechenland, Spanien oder Frankreich wohl kaum noch aus der Krise heraus. Die Länder werden mit immer niedrigeren Zinsen dafür belohnt, dass ihre Verschuldung weiter ansteigt. Sie können nicht, wie zu Zeiten vor dem Euro, einfach ihre Währung abwerten.

Was nun folgt ist die bereits von vielen Politikern angekündigte Rezession. Diese wird nicht nur Deutschland erfassen. Doch die Zinsen werden dennoch weiter im Keller bleiben. Draghi hat nicht vor, seine Geldpolitik zu ändern. Doch wer soll künftig noch Anleihen von Staaten aufkaufen, die pleite sind? Außer der EZB finden sich schon jetzt keine Interessenten mehr für italienische Staatsanleihen. Die EZB wird auch 2019 weiter Geld drucken. Spätestens wenn die Milliardenkredite für Italien in den Jahren 2020 und 2021 auslaufen, wird die EZB wieder eingreifen müssen. Auch Frankreich wird Geld brauchen, denn Macron wird sich nur an der Macht halten können, wenn er wieder Geld unter dem Volk verteilt.

Mit seiner Geldpolitik hat Draghi erreicht, dass die Immobilien- und Aktienmärkte in Deutschland explodiert sind. Wohnen ist zum Luxus und die Reichen sind noch reicher geworden. Sparer wurden dank des Dauer-Nullzinses enteignet. Jungen Menschen wird die Möglichkeit einer soliden, finanziellen Altersvorsorge genommen und solide Banken wie Volksbanken und Sparkassen werden nach und nach zerstört. Draghi hat die Eurokrise nicht gelöst, sondern diese dramatisch verschlimmert, deren böses Ende uns allen noch bevorsteht.

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