Der Feinstaub-Wahnsinn der SPD erreicht die deutschen Wohnzimmer

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(529)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), ihres Zeichens gelernte Germanistin, will nun auch gegen die Luftverschmutzung durch Privathaushalte vorgehen. Die neue Grundsteuerregelung, die einer Enteignung gleichkommen wird, ist noch gar nicht umgesetzt, da will Bundesumweltministerin Schulze schon die nächste Verordnung erlassen. Die Schornsteine „kleiner und mittlerer Feuerungsanlagen“ sollen künftig „firstnah“ angeordnet sein und den „First um mindestens 40 cm überragen müssen“. Das soll für alle Privathaushalte gelten, deren Besitzer ab dem 01.07.2019 einen Kamin, einen Ofen, eine Holzpellet- oder Kohleheizung einbauen oder ersetzen lassen.

Der Bundesverband der Schornsteinfeger schätzt, dass mindestens eine Million Haushalte von der neuen Verordnung betroffen sein werden, da sie ihre Feuerstätten wegen schärferer Grenzwerte bis 2025 erneuern müssen. Die Verordnung verlangt eine Verlängerung von Schornsteinen um mehrere Meter entlang der Dachfläche. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizindustrie hält die Vorgaben für viele Haushalte technisch schlicht nicht umsetzbar und schätzt, dass die Zusatzkosten für den Umbau mindestens 5.000 Euro pro Haushalt betragen werden.

Die Umbaumaßnahmen sollen dabei voll auf Mieter umlagefähig sein. Das bedeutet für Mieter, dass sich die Nettokaltmiete in betroffenen Häusern erhöhen wird. Die Verordnung ist zunächst für Eigenheime geplant. Doch dabei dürfte es nicht lange bleiben, denn der Finanzminister hat ja jüngst plötzlich ein Riesen-Loch von 25 Milliarden Euro im Bundeshaushalt entdeckt. Nachdem man die Bürger von ihren Autos enteignet, nimmt man ihnen jetzt auch noch den Ofen.

Mit der Verordnung will Svenja Schulze „die lokale Luftbelastung durch die Verfeuerung von Holz verringern und somit die Gesundheit und Umwelt in den betroffenen Gegenden besser schützen“. Wetterexperte Jörg Kachelmann äußerte sich via Twitter zu der Diskussion. Er bezeichnete das Vorhaben als die „größtmögliche Ablenkungsvergackeierung“ der Politiker: „Noch nie war Umweltpolitik so verlogen, falsch und am real größten Problem vorbei, seit ich denken kann“.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

1 Kommentar zu "Der Feinstaub-Wahnsinn der SPD erreicht die deutschen Wohnzimmer"

  1. Karl-Heinz Schmelzinger | 18. Februar 2019 um 14:29 | Antworten

    Das ist doch nur blinder Aktionismus. Der Dreck soll auf mehr Lungen verteilt werden! Wir haben in unserer unmittelbaren Wohnumgebung 4-5 stinkende NEUE Holzfeuerstätten, die trotz vorhandener Öl- oder Gas-Zentralheizungen installiert wurden. Wir können kaum noch lüften! Bei Dunkelheit werden häufig dem Geruch nach ungeeignete Materialien (Abfälle?) ungefiltert verbrannt. Holzheizungen lohnen sich wirtschaftlich nur, wenn man billig an Heizmaterial kommt. Dafür werden Lastwagenladungen von grauem Abbruchholz, Dachstuhlreste usw. herangekarrt (Fotos liegen vor) und stundenlang mit lärmenden Kettensägen vor dem Haus zerkleinert. Hier wird doch nur den gut bezahlten Lobbyisten einer Holzofenindustrie in den Hintern gekrochen. Die Gesundheit der Bevölkerung hat mal wieder keinen Wert! Holzfeuerstätten ohne wirksame Filter müssen umgehend verboten werden! Da ist die Schornsteinhöhe völlig nebensächlich.

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*