+++ Der US-Plan um die globale Vorherrschaft +++

Watergate Redaktion 31.5.2017

Das südamerikanische Land Venezuela besitzt geschätzte Ölvorkommen von 46 Billionen Liter und liegt damit noch vor Saudi-Arabien, das als die Tankstelle der Welt gilt. Aufgrund dieses Wohlstands sollte der rund 30 Millionen Venezolaner nichts im Wege stehen. Doch weit gefehlt, Venezuela liegt wirtschaftlich am Boden. Die Menschen dort können sich oft nicht mal mehr das Nötigste zum Überleben leisten. Folglich kommt es zu Gewalt. Diese hat in Venezuela inzwischen Ausmaße angenommen, die in diesem Land bisher beispiellos waren. Zahlreiche Menschen wurden in der Hauptstadt Caracas bei Plünderungen getötet. Auch in anderen Städten kam es zu gewaltsamen Todesfällen bei dem Versuch, Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte zu plündern. Die Menschen in Venezuela befinden sich in einem Überlebenskampf. Die tägliche Lebensmittelversorgung ist nicht mehr gewährleistet.

 

Und das alles, obwohl in Venezuelas Boden mehr Erdölreserven vorhanden sind, als bei den Saudis. Wie passt das zusammen? Ein größerer Zusammenhang zeichnet sich deutlich ab: In den zwanziger Jahren, nach Entdeckung der Erdölvorkommen, setzte ein rasanter Modernisierungsprozess in Venezuela ein, der allerdings nur der Oberschicht und nicht der Bevölkerung zu Gute kam. Folglich forderte die Bevölkerung, an dem Wohlstand durch die Erdölförderung beteiligt zu werden. Der ehemalige Präsident Chávez hatte die Probleme und Forderungen des Volkes erkannt und gelöst. Die Regierung verteilte die Einnahmen der staatlichen Ölexporte auch auf das Volk. Die Verstaatlichung der Erdölförderung und des Exports, wie zuvor auch in Brasilien, sollte vor allem US-amerikanischen Großkonzernen einen Riegel vorschieben.

 

Doch die Präsidenten der südamerikanischen Länder Rousseff in Brasilien, Chávez und sein Nachfolger Maduro in Venezuela wurden massiven politischen Angriffen ausgesetzt. Die brasilianischen Präsidentin Rousseff wurde schließlich durch ein rechtswidriges Amtsenthebungsverfahren und ohne Nachweis einer Schuld ihre Präsidentschaft entzogen und dem US-nahen Politiker Temer übertragen. Auch auf Venezuelas Präsidenten wird massiver Druck ausgeübt. Obama hatte wirtschaftliche Sanktionen verhängt. Venezuela wirft den USA kriegerischen Druck vor. In den westlichen Medien wird der Präsident als skrupelloser Diktator dargestellt, weil er die Politik seines Vorgängers Chávez fortsetzt. Die USA drängen nun noch stärker auf einen Regierungswechsel in Venezuela. Mit einer Inflationsrate von 600% steht nun der Staatsbankrott vor der Tür und die Finanzoligarchen der USA, die der Verstaatlichung des Erdölgeschäftes ein Ende bereiten werden.

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