Deutsche sollen Trumps Fracking-Gas-Terminals bezahlen

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(266)

Der Druck aus den USA war für Merkel anscheinend zu groß geworden. Im Oktober 2018 ging Bundeskanzlerin Merkel auf die Forderungen von US-Präsident Donald Trump ein, die Flüssiggaslieferungen aus den USA nach Deutschland zu ermöglichen. Merkel sagte damals, „die Regierung habe sich dazu entschlossen, den Bau von großen Flüssiggas-Terminals in Deutschland finanziell zu unterstützen. Trump hatte nach dem Abschluss des Nord-Stream-2-Projektes mit Russland Sanktionen angedroht.

Mit dem Neubau der LNG-Anlagen (Liquefield Petroleum Gas) erklärte sich Merkel bereit, Frackinggas-Lieferungen aus den USA anzunehmen. Die Investition für einen Gas-Terminal wird auf mindestens 500 Millionen Euro geschätzt. Zuerst soll im Rostocker Hafen ein LNG-Terminal entstehen. Nach den Plänen des Wirtschaftsministeriums müssen aber erst Gasleitungen angeschlossen werden. Zahlen soll dafür der deutsche Verbraucher, berichtet das Nachrichtenportal „Spiegel-Online“.

Merkel steht seit dem Bau der russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 erheblich unter Druck. Watergate.tv berichtete ausführlich. Die Interessen Trumps liegen klar auf der Hand. Trump will seine riesigen Vorräte an Frackinggas nach Europa verkaufen. Dazu müssen LNG-Terminals gebaut werden. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat jetzt eine entsprechende Verordnung für den Rechtsrahmen des Terminal-Baus erlassen.

Altmaier will mit der Rechtsverordnung die Gasnetzkonzerne zwingen, Anschlüsse zu den Terminals zu bauen. Neben Rostock soll auch ein Anschluss in Brunsbüttel an der Elbe gebaut werden und eventuell in Stade. Durch Altmaiers Verordnung werden Gasnetzbetreiber verpflichtet, die erforderlichen Leitungen zwischen den LNG-Terminals und dem Gasnetz zu errichten.

In Altmaiers Verordnung wird auch die Frage geregelt, wer für den Ausbau der Gasanschlüsse aufkommen soll. Altmaiers Beamte schreiben, dass der Anschluss an das Gasnetz als Investition einzuordnen sei. Daher dürften die Gasnetzbetreiber die Kosten auf die Verbraucher abwälzen. Altmaier will die Verordnung bis zum Sommer rechtskräftig umsetzen lassen, damit die Bundesregierung Trump signalisieren kann, dass die handele.

Dass Frackinggas nicht nur in höchstem Maße umweltschädlich sondern auch unverhältnismäßig teuer ist, interessiert die Regierung wenig. Dafür interessiert es Altmaier umso mehr, dass die deutschen Verbraucher für den Anschluss an das US-Gas bezahlen sollen.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

1 Kommentar zu "Deutsche sollen Trumps Fracking-Gas-Terminals bezahlen"

  1. Frankingterminals bezahlen? wo hier keine Sau für Fracking ist? lieber will ich den Nordstream 2 um den Trampl für seine Idiotischen Ideen zu Ärgern, gell?

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*