Deutsches Geld für Kriege im Nahen Osten

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Geld für Kriege

Die Menschenrechtsorganisation „Facing Finance“ hat eine Recherche über die Finanzierung von Kriegen im Nahen und Mittleren Osten in Auftrag gegeben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Großbanken und Investmentfonds Rüstungsfirmen finanzieren, die Waffen und Kriegsgerät in aktuelle Kriegsgebiete liefern. Auch Vermögensverwalter wie DWS und Deka profitierten von den Rüstungsexporten. Die Richtlinien von Finanzinstituten schließen offenbar die Unterstützung von Kriegen nicht aus.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren sehr hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne investiert haben, die den Nahen und Mittleren Osten mit Waffen, insbesondere den Jemen aufrüsten. Dabei wurden insgesamt 10 von 17 deutschen Banken sowie 4 Vermögensverwalter untersucht. Alle sind an Rüstungsexporten beteiligt.

Sie unterstützten die Rüstungskonzerne in Form von Krediten und Anleihen. Die größten Finanzgeber sind die HypoVereinsbank und die Deutsche Bank, gefolgt von der Commerzbank und der BayernLB. Die finanziell geförderten Rüstungskonzerne sind ThyssenKrupp, die U-Boote herstellen oder der deutsche Exportweltmeister in Sachen Rüstung Rheinmetall. Rheinmetall hat gleich an fünf Staaten, die Krieg im Jemen führen, Waffen geliefert.

Auch US-Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin, Boeing oder Raytheon erhielten Finanzspritzen von deutschen Banken. Herausstechend war hier der 750-Millionen Euro Kredit der Unicredit Group (HypoVereinsbank), der Lockheed Martin gegeben wurde. Dieser Konzern beliefert sieben der acht Mitglieder der Golf-Allianz.

Trotz der katastrophalen humanitären Lage im Jemen sehen die deutschen Banken offensichtlich kein Problem damit, Rüstungskonzerne zu finanzieren, die Kriegstreiber-Staaten im Nahen und Mittleren Osten beliefern. Von den untersuchten Banken schließt es lediglich eine Bank aus, Rüstungskonzerne zu finanzieren, die Deka Bank.

Die DWS, Investment-Firma der Deutschen Bank, hat Aktienanteile von über 3,4 Milliarden Euro an allen untersuchten Rüstungskonzernen. Auch der Sparkassen-Fondsanbieter Deka Investment mit 670 Millionen Euro, die Allianz mit 600 Millionen Euro und Union Invest der Volksbanken 470 Millionen Euro. Die Studie zeigt außerdem, dass heute mehr deutsche Fonds in Rüstungskonzerne investieren, als noch vor drei Jahren.

Die Organisation „Facing Finance“ resümiert: Trotz der öffentlichen Debatten wollen die großen deutschen Banken und Fondsgesellschaften noch immer weiter in Aktien von Rüstungskonzernen und in die Konzerne selbst investieren. Leider sind auch Sparkassen und Volksbanken an den Finanzierungen beteiligt. Die Kehrseite des Profits sei die stetig wachsende Zahl von Toten, Kriegsverletzten und Flüchtlingen in den Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt.

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7 Kommentare zu "Deutsches Geld für Kriege im Nahen Osten"

  1. Die von Merkel dominierte CDU/CSU ist seit Anbeginn ihrer Kanzlerschaft eine von Soros gemietete Politikerin, deren Aufgabe es ist eine Freundschaft zwischen Russland und Deutschland zu zerstören.

    Nach der Wiedervereinigung sind sich Deutschland und Russland aus der Sicht der USA/GB viel zu nahe gekommen (Siehe Friedmann von der US-STRATFOR)

    Deshalb mußte auch zum Schluß Gerhard Schröder abtreten, weil er offen die Gefolgschaft zu den US-Kriegen verweigerte.

    Schon damals hat Merkel immer herausposaunt wie wichtig es doch sein den USA in jeder Hinsicht zu folgen…was sie ja dann auch tat.

    Heute haben wir Dank Merkel ein ziemlich schlechtes Verhältnis zu Russland, dem Land, das uns damals die Wiedervereinigung ermöglichte….so sieht die Dankbarkeit der Charakter und die Weitsicht von Merkel & CO aus !!

  2. Deutschlands politische Spitze: heuchlerisch, brutal, verlogen, erbärmlich, kläglich

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/26/deutschlands-politische-spitze-heuchlerisch-brutal-verlogen-erbaermlich-klaeglich/

    Das vorletzte Septemberwochenende hat keine wirklichen neuen, aber erneut beängstigende Aufschlüsse über den desolaten Zustand der gegenwärtig politisch Mächtigen in Deutschland gegeben. Und das ist in einer Zeit, in der sich mächtige Gewitterwolken einer schon realen wirtschaftlichen und bald drohenden militärischen Konfrontation zwischen der um ihre dominierende Weltmachtstellung besorgten USA auf der einen Seite und Russland/China auf der anderen Seite immer deutlicher zusammenballen.

    Sollte dieser Konflikt eskalieren, und dafür spricht viel, wird Deutschland als NATO-Mitglied und Zentralstaat der EU nicht unberührt bleiben….ALLES LESEN !!!!

    Judith kommentiert

    Diese “ Truppe“ aus Berlin, sollte schnellstmöglich, ausgetauscht werden !

    Er muss Politik für Deutsche, von Deutschen gemacht werden, wir, als deutsches Volk, sind niemandem etwas“ schuldig “ weder irgend einer“ Ausbeutung“ noch irgendeinem“ Völkermord „…besonders USA und GB sollten mal ganz ruhig sein als ständige VÖLKERMÖRDER !!!

    Jedes Land hat seine “ Geschichte “ Parteien die vom deutschen Volk einen“ Kniefall “ gegenüber anderen Völkern verlangen, sind in der deutschen Politik fehl am Platz ! …..BESONDERS DIE USA UND GB SOLLTEN ALS VÖLKERMÖRDER LIEBER DAS MAUL HALTEN !!

    Fehler aus der Vergangenheit, sollte KEIN VOLK vergessen, aber das heisst nicht das Generationen nach den“ Welt kriegen “ sich totalitäre erniedrigen / ausbeuten, lassen müssen von den eigenen Regierungen.

  3. SPUTNIK titelt

    „Das ist Wahnsinn“: Washington Times zur Nato-Osterweiterung © Sputnik / Georgi Bassajew

    Laut dem Experten L.Todd Wood von The Washington Times ist eine Nato-Ost-Erweiterung – ein möglicher Beitritt von Georgien und der Ukraine – ein „Wahnsinn“, der mit großer Wahrscheinlichkeit zu Konflikten mit Russland führen wird.

    Wie Wood äußerte, würde der Beitritt von Georgien oder der Ukraine zur nordatlantischen Militärallianz den USA keinen Nutzen bringen.

    „Wir können helfen, die Freiheit in diesen Regionen zu schützen. Wir können sie trainieren, notwendige Ausrüstung zur Verfügung stellen, Waffen verkaufen und andere Formen der Unterstützung anbieten. Es macht jedoch keinen Sinn, das Leben von Amerikanern für Länder wie die Ukraine oder Georgien zu riskieren. Hört damit auf“, heißt es in dem Artikel….ALLES LESEN !!!!

  4. USA gegründet vor 239 Jahren, davon 222 im Krieg (93%)

    http://www.gegenfrage.com/usa-gegruendet-vor-239-jahren-davon-222-im-krieg-93/

    Seit der Staatsgründung der USA vor 239 Jahren verging kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. Insgesamt 222 Jahre bzw. 93 Prozent des gesamten Zeitraums befanden sich die Vereinigten Staaten im Krieg.

    Pentagon Autor: Mariordo Camila Ferreira & Mario Duran, Lizenz: CC BY-SA 3.0

    Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1776 sind 239 Jahre vergangen. Davon befanden sie sich 222 Jahre, also 93 Prozent der Zeit, im Krieg mit anderen Ländern.

    Mit anderen Worten gab es im gesamten Zeitraum zusammengerechnet nur 17 Kalenderjahre, in denen die USA keinen Krieg führten. Um dies in Perspektive zu setzen: Alle US-Präsidenten führten während ihrer Amtszeit mindestens einen Krieg. Es verging seit 1776 kein einziges Jahrzehnt, in dem die USA keinen Krieg führten. Der längste friedliche Zeitraum seit der Unabhängigkeitserklärung der USA waren fünf Jahre während der Weltwirtschaftskrise (1935-1940), was danach folgte ist traurige Geschichte.

    Aktuell befinden sich die USA laut einem Statement des Weißen Hauses gleich in 14 Ländern auf einmal in kriegerischen Auseinandersetzungen: Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia, Jemen, Kuba, Niger, Tschad, Uganda, Ägypten, Jordanien, Kosovo, Ukraine, Zentralafrikanische Republik und Tunesien. …WEITERLESEN

  5. Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

    STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern ==> http://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc

  6. RT titelt

    SPD-Positionspapier: Das Gegenteil einer zeitgemäßen sozialdemokratischen Entspannungspolitik

    Politik unterteilt sich auf den ersten Blick in viele kleine Felder, letztlich zentral sind jedoch nur zwei. Da ist der große Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik einerseits. Ihm zur Seite steht der ebenfalls sehr große Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik.

    von Gert Ewen Ungar

    Mit dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl, bei der die SPD massiv eingebrochen ist und ihr mit Abstand schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl eingefahren hat, reifte bei den SPD-Granden die Einsicht, die Partei müsse sich erneuern. Erneuern bedeutet in der Politik, man muss seine Position zu den beiden genannten Politikfeldern überdenken und neu justieren, weil der Wähler einem deutlich signalisiert hat, dass er mit der bisherigen Ausrichtung nicht einverstanden ist. Eigentlich ganz einfach.

    Doch nun zum Positionspapier der Bundestagsfraktion:

    All das Anstimmen der Hymne auf die gemeinsamen Normen und Werte hilft nichts: Es war eine SPD-geführte Bundesregierung, die gegen all die edlen, westlichen Regeln, gegen all die internationalen Normen verstieß und internationale Verträge brach, indem sie der Bundesrepublik Jugoslawien den völkerrechtswidrigen Krieg erklärte, mit dem Ziel, der NATO eine Ausdehnung nach Osten zu ermöglichen.

    2014 war es mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier ein SPD-Politiker, der die Opposition in der Ukraine auf dem Kiewer Maidan unterstützte und damit den Konflikt letztlich anheizte. …ALLES LESEN !!!!

  7. SO FÖRDERN UNSERE ELTITEN HIER WIE IN DEN USA WEITERHIN DEN MIGRANTENSTROM.

    ERST AN DER RÜSTUNG PROVITIEREN UND DANN GESCHÄFTE MIT DEN MIGRATEN HIER MACHEN….EIN WUNDERSAMER KREISLAUF !!

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