Deutschland hat Geld: Afghanistan-Abenteuer kostete bisher gut 16 Milliarden Euro

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Afghanistan ist für Deutschland das Einfallstor zu einer neuen Bündnispolitik gewesen. Seit‘ an Seit‘ mit den Verbündeten der Nato und den USA direkt hat Deutschland das bürgerkriegsgeplagte Land eigenen Angaben zufolge schützen wollen. Unter anderem vor den „Taliban“, die jetzt bereits wieder mehr oder weniger zumindest mitregieren. Der Freundschaftsdienst, der noch immer anhält, ist allerdings relativ teuer, so die vorliegenden Daten aus den Zeitungen vom „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Milliarden-Projekt

Die Ausgaben belaufen sich unter Berücksichtigung des militärischen Einsatzes in den vergangenen 18 Jahren auf insgesamt gut 16,4 Milliarden Euro.

Dabei haben sich die Ausgaben allein im Jahr 2018 noch einmal auf 770 Millionen Euro geschoben. Die Kosten der Bundeswehr insgesamt in dem Zeitraum ab 2001 belaufen sich auf 11,9 Milliarden Euro. Das Auswärtige Amt hat dabei rund 2 Milliarden Euro ausgegeben, das Entwicklungsministerium benötigte Ausgaben in Höhe von 2,3 Milliarden Euro.

Recht niedrig sind demgegenüber noch die Ausgaben des Innenministeriums. Das kommt auf Ausgaben in Höhe von 61 Millionen Euro. Das Agrarministerium zahlte 33 Millionen Euro. Und selbst aus der Kasse der Kulturstaatsministerin kamen noch einmal 34 Millionen Euro hinzu.

Nicht inkludiert sind die Ausgaben für die geheimdienstlichen Aktivitäten. Zudem erwähnt „Journalistenwatch.de“, dass das Verteidigungsministerium 58 Todesfälle von Soldaten angibt.

Insgesamt also hat sich, zumindest aus Sicht dieser Redaktion, reichlich wenig getan. In 18 Jahren sind demnach fast 1 Milliarden Euro jährlich für dieses Projekt ausgegeben worden, die allenfalls die ohnehin nicht gewünschte Bündnistreue nachgewiesen haben. Zudem hat die Bundeswehr und die Bundesrepublik Deutschland sich damit wieder auf die internationalen Schlachtfelder begeben. Insofern war die damals herrschende rot-grüne Regierung – auch in Verbindung mit dem Jugoslawien-Einsatz – für die Militarisierung des Landes offenbar wichtig genug, um hier ein Milliardenprojekt entstehen zu lassen. Nur schade, dass dies so wenig in die Öffentlichkeit getragen wurde. Das Projekt war uns lieb und teuer.

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8 Kommentare zu "Deutschland hat Geld: Afghanistan-Abenteuer kostete bisher gut 16 Milliarden Euro"

  1. Von der Leyen war nie fähig den Posten zu übernehmen. Wer 7 Kinder in die Welt setzt sollte sich darum kümmern und nicht um unsere Armee

  2. Franz Josef Kostinek | 20. April 2019 um 8:39 | Antworten

    Eine Milliarde pro Jahr ist doch nicht viel. Also auf zu weiteren Kriegsschauplätzen. Unsere Infrastruktur wie Straßen und Brücken können doch ruhig kaputt gehen. Deutschland soll nach den Grünen doch abgeschafft werden. Dann brauchen wir das alles nicht mehr.

  3. Diese Weiberwirtschaft wird langsam unerträglich !!

  4. Dr. Gunther Kümel. | 20. April 2019 um 11:48 | Antworten

    Statt der Liebedienerei gegenüber dem Hegemonhätten die 16 Milliarden lieber für unsere Familien ausgegeben werden sollen. Der Betrag reicht aus, um jedem EINHEISCHEM Neugeborenen eine Willkommensprämie von 1500 Euro zuzuwenden.

    DAS WÄRE WILLKOMMENSKULUR!

  5. Als Steuerzahler frage ich: Wo sind die Ergebnisse?
    Warum bekommen lern-, ausbildungswillige und arbeitswillige junge Afghanen in Deutschland nicht genau so Deutschlehrgänge bewilligt, wie Syrer usw.? Nachweislich können sich junge Menschen in Afghanistan kein normales Leben (Arbeit,Familie) aufbauen. In diesem Land ist seit 40 Jahren Krieg. Die jungen Leute fliehen vor den Taliban und dem im Lande herrschenden Terror in den Iran und weiter in die ganze Welt. Wozu zahlt Deutschland unsere Steuergelder an dieses korrupte Regime? Wo bleibt das Geld? Es sollte besser für die hier seit 2015 lebenden Afghanen aufgewendet werden, damit diese sich hier integrieren können. Davon haben am Ende die Afghanen ein lebenswertes Leben und Deutschland bekommt fleißige, zuverlässige Arbeitskräfte. Einem jungen Afghanen, dem (wie allen Afghanen) Deutschlehrgänge verweigert wurde, habe ich von Jan. bis März selbst Deutsch beigebracht. Er bekommt nun (aufgrund seines Abiturs in A ., seiner bisherigen Tätigkeit als Pflegehelfer und den guten Sprachkenntnissen (wie sein neuer Chef sagte), einen Ausbildungsplatz als Pflegefachkraft. Ich denke, dass Pflegefachkräfte in Deutschland dringend gebraucht werden. Ohne die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Menschen in Deutschland wären die Sozialausgaben um ein Vielfaches höher. Alle Afghanen, die ich kenne, haben inzwischen Arbeit und zahlen Steuern usw. Viele könnten auch eine Ausbildung machen für Fachkräfte, die in D. benötigt werden, wenn man ihnen Deutschlehrgänge bewilligen würde. So wäre unser Steuergeld viel sinnvoller angelegt, als es nach Afghanistan zu schicken.

  6. Bananenrepubklik | 20. April 2019 um 14:36 | Antworten

    Best of Aschraf Ghani (Präsident Afghanistan):
    „Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin stolz auf handwerkliche Tätigkeiten. Doch sie stellen einen starken Abstieg für diese Menschen dar“
    Quelle: t-online

    Bildungsministerium setzt die Untergrenze der Ausbildungsvergütung in der Metall u. Elektroindustrie von bisher 800 auf 504 Euro fest.
    Quelle: IG Metall

  7. @ Dr.Güther Kümel,
    sehe ich auch so, man feuert nur so mit dem Milliarden um sich. von unseren Volk wird es erpresst. Ich kann nicht mehr wählen, dazu bin ich zu alt, aber für euch
    geht um Sein oder nicht Sein. Ihr habt die Pflicht eine total Neue Regierung zu wählen.Die Nachfolgenden Generationen werden es Euch danken, somit auch meinem Ur-Ur Enkel. Wünsche schöne Ostern Werner Kämtner

  8. Dafür,dass Deutschland die Freiheit/Klima/Menschenrechte/Demokratie am Hindukusch verteitigt, ein wahres Schnäppchen. Ist ein Spendenkonto,für weitere Aktivitäten bekannt ?
    ( Ironie off )

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