+++ Deutschland und Türkei auf Konfrontationskurs +++

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Watergate Redaktion 26.7.2017

Deutschland und die Türkei sind weiter auf Konfrontationskurs. Nach den Inhaftierungen eines deutsch-türkischen Journalisten und eines Menschenrechtlers hatte die Bundesregierung den Ton gegenüber Ankara verschärft und Maßnahmen gegen die Türkei angekündigt.

So will die Bundesregierung für Auslandsinvestitionen deutscher Firmen keine Bürgschaften mehr übernehmen. Ebenso gab das Auswärtige Amt Reisewarnungen für die Türkei aus. Die Rüstungsindustrie wird nicht mehr aus Deutschland unterstützt. Zudem will Deutschland die Zahlungen für die EU Vor-Beitrittsverhandlungen überdenken.

Jetzt geht in Deutschland die Angst um, die Türkei könnte das deutsch-türkische Flüchtlingsabkommen kündigen. Der Bundesregierung wird vorgeworfen, die deutsch-türkischen Beziehungen lediglich an den Inhaftierungen der Deutschen festzumachen und die Eskalation mit der Türkei zu suchen. Deutschland habe sich seit dem Putschversuch in der Türkei nicht solidarisch gezeigt, so weitere Vorwürfe aus der Türkei. Putschisten hätten in Deutschland eine „sichere Unterkunft“ gefunden.

Die Spannungen mit der Türkei hätten aber schon vor dem Putschversuch begonnen. Sollte Deutschland die Krise mit der Türkei vertiefen wollen, hätte Ankara genügend Mittel um darauf zu reagieren. Es wird nun befürchtet, dass Ankara das Flüchtlingsabkommen aufkündigt. Die Türkei werde mit Sicherheit auf die Sanktionen reagieren.

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