Deutschland verarmt: 80.000 Menschen offiziell ohne Krankenversicherung – tatsächlich 500.000?

Unbenanntes Design (13)

In Deutschland können sich aktuell zahlreiche Menschen die Krankenversicherung nicht leisten. Das ist traurig, aber wahr. Die offizielle Statistik geht von 80.000 Menschen aus, deren Einkommen nicht zur Finanzierung der KV ausreicht. Inoffiziell sprechen zahlreiche Beobachter von bis zu 500.000 Betroffenen.

Wer einmal in der Situation war, wird wissen, wie riskant das Leben ohne Absicherung ist. Weder Zahnarzt- noch Vorsorgebesuche sind möglich. Linderung holen sich die Betroffenen in der Regel durch Selbstmedikation, Ruhestellung betroffener Gelenke und oft ähnlich hilfloser Versuche. Ausfallhonorare bei Krankheiten entfallen.

Wenigverdiener betroffen

Dafür gibt es leider kaum eine Öffentlichkeit. Denn die Betroffenen schweigen nur zu oft, weil sie in der falschen Annahme sind, sie stünden mit dem Problem allein. Die Regierung und deren Krankenkassen nehmen bei der Einkommenshöhe zur Beitragsbemessung einfach ein bestimmtes Mindesteinkommen an und berechnen danach die mindestens fällige Höhe der Kassenbeiträge.

Studenten, die nicht familienversichert sind, verdienen oft genug weniger. Obdachlose ohne Anmeldung bei den Behörden sind ohnehin betroffen, in den Augen der Sozialpolitik allerdings selbst verschuldet. Sie könnten sich ja anmelden. Vor allem aber Selbstständige sind oftmals nicht in der Lage, die Beiträge zu schultern. Sie sind zu hoch für diejenigen, die als kleiner Händler arbeiten oder Dienstleistungen in Heimarbeit verrichten bzw. gegebenfalls versuchen, als Taxifahrer über die Runden zu kommen.

Zudem laufen die Beiträge dann einfach auf, es gibt sogenannte Nahczahlungsforderungen. Diese erschweren den Wiedereinstieg in das teure System noch. Infolgedessen verschlimmern sich auch die medizinischen Befunde, wie zahlreiche Praktiker wissen. Oftmals würde, so ein früherer Chefarzt, bei den Patienten ein erschreckender Befund fällig. Geschwüre an den Beinen etwa seien keine Seltenheit. So finden sich bei den zahlreichen Arztpraxen, die inzwischen auf eine Entlohnung teils verzichten, häufiger Patienten, bei denen ein Krebs schon gestreut habe bzw. denen Amputationen drohten.

Zustände, die bislang von der neuen GroKo nicht im Ansatz angegangen werden. Ein trauriges Land.

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17 Kommentare zu "Deutschland verarmt: 80.000 Menschen offiziell ohne Krankenversicherung – tatsächlich 500.000?"

  1. Den Arzt bar zu bezahlen ist sowieso billiger. Außerdem ist es in der Regel eher gesundheitsfördernd, sich von Ärzten und Krankenhäusern möglichst fern zu halten.
    Bei wirklichen, medizinischen Notfällen muss die letzte Krankenversicherung zahlen, bei der man versichert war.
    Das einzige, echte Problem ist, dass man wegen der auflaufenden Fantasieforderungen der Kranken Versicherungen wirtschaftlich nicht mehr auf die Beide kommt. Auch Privatinsolvenz nützt nichts, weil ja ständig neue Forderungen dazu kommen.
    Das ganze System ist krank. Warum sollte die Krankenversicherung davon eine Ausnahme sein?

  2. Leider entspricht das der tatsächlichen Situation. In einem Sozialstaat dürfte das nicht passieren, doch wie überall wird von der Politik nicht auf den Bundesbürger geschaut, sondern viel mehr wie man die Partei noch mehr bereichern kann (Diätenerhöhung, weiteren Flugzeuge für die Minister und vieles mehr). Mit „zum Wohle des Volkes“ hat diese Regierung nicht mehr viel zu tun.

  3. Religionsfeind | 28. Juli 2018 um 19:54 | Antworten

    In der PKV versicherte können ihre Tarife optimieren lassen.
    Das bedeutet geringere Beiträge (bis 66 % Ersparnis) und gleichwertige oder bessere Leistungen.

    Einfach melden hswhamburg

    at web. de

    So kann man das System für sich nutzen.

  4. Herzlichen Glückwunsch,
    Ist das nicht Verrat an den Staat?
    -Jeder der deutsche Boden betritt, ist krankenversichert.
    – Millionen Türken in der Türkei sin krankenversichert.

    -Hier werden die Alten im Pflegeheime abgeschoben.
    -Beiträge erhöht.
    etc.

    Ich verstehe das nicht!
    Armes Deutschland.

  5. Mit der Wende verloren viele Ostdeutsche ihre Arbeit, sie wollten jedoch arbeiten und fanden keine.So wurde der Sprung in die Selbstäändigkeit gewählt,0ohne finanzielles Polster. Die Mieten stiegen, Versicherungen forderten ihren Obolus,die Rentenversicherung und Krankenversicherung.Ich weiß vovon ich Rede.Die Rente wollte 700,00DM die KV über 400,00 DM. Dafür reichte das Geld nicht,geschweige von den gesetzl.Abgaben.Also wurde versucht,die Rente auf das Minimum zu senken,die KV war stur. dann kam das Angebot der privaten KV. Ein Lichtblick der sich später rächen sollte. Die Regierung brachte ein Gesetz auf die Beine,die die Beine der betroffen weghaute. Mit 50 Jahren gab es keinen Wechsel in die gesetzl.Kasse.Es sei man wurde wieder Arbeitnehmer,was nicht möglich nach dem Zusammenbruch war. Wer sich über „Wasser“ halten konnte,W´war am „“Ertrinken als Rentner. Vielen Dank an die Regierung für die von ihr verursachten Bedingungen der weiteren Verarmung. Noch gibt es freie Brückenplätze. Ja,Deutschland ist „reich“.

  6. alfredo1austria | 28. Juli 2018 um 20:40 | Antworten

    Die Lösung ist ganz easy.
    Pass zerreissen, laut Asyl rufen
    und schon ist alles gratis.

  7. Ein ganz zahmer und trauriger Artikel. Hier mal etwas offener und für den einen oder anderen zielführender:
    1) Vorsorge ist immer noch besser als Nachsorge, also es ist sehr gut, wenn man sich selber um seine Gesundheit kümmert! (Vorsicht Arzt -> Lobby…)
    2) Als privat Versicherter gibt es einen nicht wählbaren guten Tarif: der sogenannte Notlagentarif (kommt man frühestens nach 6 Monaten hartnäckiger Nichtzahlung rein), kostet nur ca. 100 Euro im Monat und leistet (nur) bei akuten Notfällen oder Krankenhaus (auf gesetzlichem KV Niveau).
    3) Ist gibt sehr günstige sog. europäische Krankenversicherungen (nicht als „vollwertige“ KV in Deutschland annerkannt, da sie teils mit Beschränkungen arbeitet (z.B. billigster Tarif max. Kostenerstattung 500.000 Euro pro Jahr) und auch keine Altersrückstellungen bildet. -> Beitragsbeispiel: 44-49 jährige zahlen JÄHRLICH ca. 658 Euro (kleiner Haken 5000 Euro Selbstbeteiligung, ohne Selbstbeteiligung auch „nur“ 40% teurer -> Zielgruppe: „Lebenskünstler“ die nicht Deutschland als Lebensmittelpunkt haben, aber kein muß, die nehmen fast jeden, nach ein paar Gesundheitsfragen.
    4) die Rechtslage in Deutschland ist so: „jeder Inländer, der keine anderweitige Absicherung im Krankheitsfalle hat, muß sich gesetzlich oder privat Versichern“, also es gibt einige verschiedene anderweitige Absicherungen, besonders für Pfarrer, Polizisten und Gefängniswärter (warum auch immer)…siehe http://www.bassg.de
    5) es gibt die http://www.artabana.de lokale Ortsgruppen mit solidarischer Rückversicherung, eigentlich das alte System der Krankenversicherungsvereine auf Gegenseitigkeit komplett ohne Kommerz, Firmen und Lobbys 😉
    6) es gibt auch noch die „Neudeutsche Gesundheitskasse“ http://www.ndgk.de die aber leider zu unkommerziel und radikal (gut und sehr günstig) ist, weswegen die Bafin die schon mehrmals „überfallen“ hat, also sie wird vom „System“ bekämpft, Gerichtsverfahren noch nicht abgeschlossen aber ziemlich hanebüchen.

  8. wenn ich da an die Versorgung unserer Gäste in der Krankenversicherung denke und die haben noch keinen € in irgendeine KV ein bezahlt könnte mir schlecht werden

  9. Das ist auch gar nicht nötig, da wir alle nach dem Genfer Abkommen IV kostenlos krankenversichert sind.

  10. … unserer Gäste? Es sind doch Eindringlinge, Asylforderer, Besetzer, Eroberer, Übergrifflinge, Kriegserklärer (wenn sie dann in der Überzahl sind gemäß Sure 33, Vers 27 + 61, Sure 47, Vers 4…)

    Es ist ein Skandal, dass die Deutschen verarmen, 1/2 Million von denen, „die schon länger hier leben“ (ich schätze jeder 100.) unterhalb der medizinischen Versorgung derer sind, die lt. Koran stillhalten müssen, bis sie in der Überzahl sind, um dann unsere Wohnstätten und unseren Besitz zu erben, nachdem sie ein Gemetzel unter uns angerichtet haben.

  11. Franz Josef Kostinek | 29. Juli 2018 um 5:59 | Antworten

    Sehr geehrte Frau Hoefle !
    Durch einen Sturz zu Hause am 25. November 2017 wurde ich in das Krankenhaus in
    Karlsbad – Langensteinbach eingliefert.
    Durch zweimalige Operation an der Wirbelsäule war ich in einem Pflegeheim in
    Bad Herrenalb bis März 2018.
    Nach Abzug aller Erstattungen durch die Krankenkasse blieben noch
    ca. € 5.000,– übrig die ich zu leisten habe.
    Und jetzt kommt das eigentliche Problem:
    Ich habe ein völlig abbezahltes Einfamilenhaus und monatlich
    € 700,– Rente.
    Ich bin zur Bank und habe nach einem Kredit gefragt.
    Da ich 77 Jahre alt bin hat mich der Banker gefragt wie alt ich
    werden wolle um den Kredit zurück zu zahlen.
    Da das Pflegeheim auf der Bezahlung, m.E. zu recht besteht,
    bitte ich Sie mir zu sagen wie man dieses Problem regeln kann.
    Ich bedanke mich für Ihre Mitarbeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Franz Josef Kostinek

  12. In der „reichen“ Schweiz, sind es 100’000 . Jedes Jahr 30sfr. mehr Prämien bezahlen. Bald bezahle ich pro Monat 500 sfr. Ein Wahnsinn!!! Zuviele Leute bekommen das volle Paket, haben aber nie einbezahlt. Alleine 2017 kamen von Eritreherinnen in der Schweiz,1600 Kinder zur Welt. Nur schon die Untersuche, Ultraschall ect.kosten ein heiden Geld. Dann alles andere, Operationen, Medikamente, Zahnarzt, Psychologen…..Man erzählt uns, die Prämien würden steigen, weil die Menschen immer älter werden. Nein…..sie steigen, weil jedes Jahr mehr Menschen von unseren K.K. profitieren, aber nie einbezahlt haben. Man kann nicht nur rausnehmen und nichts einzahlen. Da liegt der Hase im Pfeffer!!! Dann kommen noch diejenigen, mit Prämienverbilligung und….und….und!!!!! Es gibt Länder, wo die Leute auch eine gute med. Versorgung haben, die bezahlen gerademal die hälfte an Prämien. Etwas stimmt doch bei uns schon lange nicht mehr.

  13. Wenn man das Deutsche Gesundheitswesen anschaut kommt einen das grosse kotzen unsere Politiker gehören alle in die geschlossene Abteilung die stopfen sich die Taschen voll geld und das eigene Volk interessiert die überhaupt nicht

  14. Wir gehen heute von knapp einer Million #Obdachlosen in Deutschland aus! Interessant: Nur 15 % sind Deutsche! Nur selten sind #Wohnungslose über die Ämter versichert! Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung dürfte erheblich höher sein, weil auch viele #Scheinselbständige nicht oder nur unterversichert sind!

  15. Hans - Joachim | 29. Juli 2018 um 10:03 | Antworten

    Liebe Mit-Abgezockte,
    was viele nicht wissen weil die staatlich angehauchten Medien das deutsche Volk überhaupt nich darüber informieren ist:
    —————————————————————————-
    Deutsche Krankenkassen zahlen für türkische Angehörige in der Türkei mit + Video
    Von Kathrin Sumpf6. November 2015 Aktualisiert: 2. Dezember 2017 10:13
    Ulrich Siegmund (AfD) bringt das Thema wieder auf den Tisch: In der Türkei lebende Angehörige von hier krankenversicherten Türken sind kostenlos mitversichert – auch die Eltern. Diese Regelung gilt seit 50 Jahren lt. dem „Deutsch-türkischen Sozialversicherungsabkommen“.

    einfach mal googeln
    Liebe Grüße

  16. H.C. Schregel | 29. Juli 2018 um 11:16 | Antworten

    da stimmt seit genau 1945 nichts mehr, betrogen, belogen, verarscht und ausgepresst.

    Brüssel und Berlin … ein Pack welches sich über dummen Steuerzahler den Arsch ablachen, DIE aber haben alle ihr Säckle voll und beiseite geschafft.
    Von denen gibt es keinen der diese Nöte die wir haben, kennt.
    Und nur Insider wissen den wahren Grund warum wir so benutzt und beschmutzt werden, tja es hat ja eigentlich jeder die Möglichkeit sich kundig zu machen, um endlich zu erkennen, daß diese „Truppe“ alle nur zu einer Teligionsgemeinschaft gehört sich aber ein Deckmäntelchen übergeworfen hat und sich als Christen ausgeben, was sie nie waren und sind! Es wird die Dummheit und das Unwissen der Massen genutzt, jede Offenlegung wird bisher zerschlagen und wie funktioniert das? Ja ganz einfach, man bleut allen ein, daß sind doch nur Verschwörungstheorien und Hetze. Und die Nazikeule die bedarf es immer und sie wirkt, sie sitzt tief im Fleische, zerfrisst jede Synapse.
    Amen

  17. „…ein Krebs schon gestreut habe…“
    so ein medizynischen Unfug gibt es nicht. Den ganzen Vorsorgequatsch kann man und frau sich schenken. Lest Hamer, Ryke Geerd, damit erkauft man sich Wissen und Freiheit vom Doc Gier.

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