DGB: Vermögensverteilung extrem ungleich

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In seinem Verteilungsbericht 2019/2020 präsentiert der Deutsche Gewerkschaftsbund, wie die Vermögensverteilung in Deutschland aussieht. Fazit des DGB: Die Vermögen sind in Deutschland extrem ungleich verteilt. Die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung verfügen über fast zwei Drittel, also 64% des gesamten Nettovermögens. 30 Prozent der Erwachsenen Bevölkerung haben hingegen so gut wie gar kein Vermögen, so das Ergebnis des DGB-Verteilungsberichts. DGB-Vorstand Stefan Körzell fordert wirksame Maßnahmen gegen die zunehmende Ungleichheit.

Die aktuellen Debatten würden es zutage fördern: Immer größere Teile der Bevölkerung wünschen sich eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft. Wenn die Politik eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindern wolle, müsse sie dieses Thema schnell angehen, meint Körzell. So seien Tarifverträge sowie eine allgemein hohe Tarifbindung ein wichtiges Instrument gegen Einkommens-Ungleichheit. Die Politik dürfe nicht nur darüber reden, sondern müsse endlich bessere Rahmenbedingungen schaffen. Bund und Länder müssten für bessere Vergabegesetze sorgen. Zudem sollte der Gesetzgeber es ermöglichen, Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären, so Körzell.

Körzell fordert zudem, die Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer wieder einzuführen. Eine sozial verträgliche Transformation der Wirtschaft könne nur gelingen, wenn Reiche und Vermögende stärker dazu beitragen würden, meint Körzell. Zudem sei eine umfassende Finanztransaktionssteuer, die den Namen auch verdiene, überfällig. Sie würde nicht nur mehr Stabilität in die internationalen Finanz- und Kapitalmärkte bringen, sondern auch die notwendigen Gelder für öffentliche Investitionen.

Der DGB-Verteilungsbericht 2019/2020 kommt zudem zu dem Ergebnis, dass die Angleichung der Löhne zwischen West -und Ostdeutschland seit de facto 20 Jahren stagniert. Durchschnittlich verdienen demnach Arbeitnehmer in Ostdeutschland nur 85% von dem, was Arbeitnehmer in Westdeutschland durchschnittlich an Gehalt oder Lohn bekommen. Die Ausnahme bilden die von Gewerkschaften ausgehandelten Tariflöhne. Die durchschnittlichen Tariflöhne in Ostdeutschaland entsprechen 97,6% der Tariflöhne in Westdeutschland. Die Lohnlücke im Tarifsystem zwischen Ost und West sei also praktisch geschlossen, so der Bericht.

Es sind vor allem die „christlichen“ Unionsparteien und die SPD, die in den letzten Jahren regiert haben, die diese ungerechte Verteilung zu verantworten haben. Sie haben eine neoliberale Politik zugunsten von Unternehmen und Reichen betrieben. Vor allem Bundesfinanzminister Scholz könnte nun zeigen, dass er auch zu einer Politik für die Bevölkerungsmehrheit in der Lage ist. Leider Fehlanzeige. Scholz gilt als Diener der Finanzelite. Lesen Sie hier mehr dazu. 

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6 Kommentare zu "DGB: Vermögensverteilung extrem ungleich"

  1. Warum schreibt man immer nur, dass die Löhne im Osten immer noch um soundsoviel Prozent
    niedriger sind als im Westen? Wieviel günstiger sind denn die Mieten und die Lebenshaltungskosten, oder will darüber niemand reden?

  2. Und dass 10% der Leistungsträger rund 66% der gesamten Steuerlast zahlen, interessiert in diesem Zusammenhang mal wieder niemanden, oder?

  3. Reichsdeutscher sagt | 21. Oktober 2019 um 12:12 | Antworten

    was dieses Arsc…….ch von einem Gewerkschafts – Fuzzi will oder nicht will geht mir am gepflegten Hinterteil vorbei.
    Dieser Arbeitsverrätischer Verein kann nur eins seine sogenannten Mitglieder ihre monatlichen Zwangsbeiträge einzufordern.
    Was bekommt denn ein Gewerkschafts Sekretär derzeitige monatlichen Beitrag sind es 10000 E oder auch noch mehr oder was !!!!
    Wer oder was sind diese Vereinsführer unterstützen sie nicht auch die Analtifa mit Geldern der Arbeitnehmer die gegen diese bei Demos verwendet werden .
    Ist dies in Ordnung wenn dieses linke Pack der Verdi und Company auf seine eigenen Arbeiter der Landeshochverrätern der Sekte Kirche auf Menschen losgehen und auf sie noch einschlagen !!!!!
    Diese Sozialisten . Marxisten und Bolschewikis sind die aller größten Heuchler denn sie können nichts wissen nichts und sind blöder wie Brot.
    Aber leben ,saufen ,fressen blöd Quatschen und das alles auf Kosten des maluchenden Volkes
    PFUIIIIIIIIIIIIIIIIIIII TEIIIBBBBBBEELLLLLLLLL NOCHMMMMALS !!!!!

  4. Reichsdeutscher sagt | 21. Oktober 2019 um 12:50 | Antworten

    Mahlzeit HFX
    Was ich als Patriot nicht will und niemals für Gut heiße ist teile und herrsche für mich gibt es nur ein Volk der Quatsch Ossi so wie Wessi ist eine Volksverblödung aus und Amen.
    Dieses Spiel betreibt doch bewusst die Bananenrepublik BRVD diese Treuhänder und Verwalter der Treugeber haben nur einen Auftrag.
    Die Spaltung unseres Volkes wie z.B. mit Brot und Spiele oder Jung gegen Alt, Arm gegen Reich , Krank gegen Gesund usw. und sofort.
    Schluss und zwar sofort wir wollen keine Spaltpilze ihr linkes Gesindel die Löhne werden absichtlich nach unten gehalten ebenso die Mieten .
    Hätten wir in Mitteldeutschland die gleichen Mieten wie im Bananenland der BRVD hätten wir schon lange einen Aufstand und das mit Recht.
    Das sage ich als Bayer nach RUSTAG von 1913 vom 22 Juni .
    Noch eins zum Schluss wir brauchen keine Hetzer und Hasser und Denunzianten denn wir sind das deutsche Volk
    ich bin stolz Deutscher zu sein !!!!!!!!!!

  5. Reichsdeutscher sagt | 21. Oktober 2019 um 15:22 | Antworten

    Grüner Ökofaschist erhielt laut DBA – Presse in Thüringen einen Mordaufruf auf Facebook heute bei Telekom – Nachrichten .
    Sehr komisch was soll denn das jeden Tag wird hier in Thüringen auf die AFD – Büros Anschläge und auch auf dessen Objekte durchgeführt.
    Kann es sein das die MSM Presstutierten ebenso auch die Bedürfnisanstalten von ARD/ZDF lauter dummes und saublödes Geschmarre alles heiße Luft.
    Wo sind denn die Beweise ihr Looser und Volksverhetzer was ihr wollt ist mir klar wir das Volk sollen uns nach euch Huren gegenseitig die Schädel einschlagen ihr Dreckssäcke incl . Verfassungsschmutz und Company !!!!!!!

  6. Da ist die Fiskalpolitik unter anderem die Große Koalition verantwortlich. Heute schaffen es viele Deutsche nicht mehr, für das Alter ausreichend vorzusorgen. Wenn man heute eine Vorsorgeversicherung abschließt, bekommt man, falls man Glück hat, das Angesparte heraus. Früher war es das 2,5-Fache! Heute frist alles die Steuer und die Finanzkonzerne.

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