Die Abstrafung: Von der Leyen kann (fast) gehen – Schadenfreude überall

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Die Verteidigungsministerin Von der Leyen hat bei den Wahlen der Union auf dem Parteitag eine schmachvolle Niederlage erlitten. Es ging um die Wahl zu den Stellvertretern der Parteivorsitzenden. Die hat keinen direkten Einfluss auf diese Liste, da die Namen bereits vorher aufgestellt worden waren. Die fünf Vertreter sind mangels Alternativen tatsächlich wieder gewählt worden. Nun aber hat die CDU der Verteidigungsministerin Von der Leyen eine mächtige Strafe dabei erteilt.

Die wollte einst selbst noch höher hinaus. Es wurde spekuliert, ob sie Parteivorsitzende hatte werden wollen. Ob sie eines Tages selbst Kanzlerin werden wolle. Und dann wurde sie Verteidigungsministerin. Eine Niederlage nach der nächsten reihte sich im öffentlichen Bild ein. Die Quittung auf dem Parteitag: Die Ministerin ist mit 57,47 % aller Stimmen auf den letzten Platz gerückt.

Letzte: Noch hinter Strobl, Laschet und Klöckner

Die Wahl ist in erster Linie ein Triumph für Volker Bouffier geworden. Der hat seinen Anteil auf mehr als 90 % schrauben können. Möglicherweise eine Belohnung dafür, dass der Ministerpräsident in Hessen seine Regierung bei den jüngsten Landtagswahlen gerade noch durchgebracht hat. Schwarz-Grün darf weitermachen. Weitermerkeln sozusagen.

Die Wahl ging dann an Julia Klöckner. Schon dieses Ergebnis zeigt, wie die Alternativen der Union sich bewerten lassen: Die vormalige Spitzenkandidatin der rheinland-pfälzischen Union hat bei den dortigen Landtagswahlen zweimal den Kürzeren gezogen. Jetzt ist sie Landwirtschaftsministerin. Ohne nennenswerten Einfluss in der Regierung. Sie erhielt 86 %.

Der dritte Kandidat im Bunde ist Armin Laschet. Der ist NRW-Ministerpräsident und bekam über 75 % aller Stimmen. Der Mann galt zwischenzeitlich immerhin als Geheimtipp im Kampf um den Parteivorsitz. Die CDU hat dann allerdings auf Laschet verzichten müssen, der wohl erkannte, dass seine Zustimmungswerte in der gesamten Bevölkerungsgruppe am Ende gering ausfallen würden. Laschet gilt als unbekannt.

Nummer vier wurde Thomas Strobl. Der ist Vize-Ministerpräsident in Baden-Württemberg und hatte bei der letzten Landtagswahl im Ländle gar nicht erst als Spitzenkandidat antreten dürfen. Ein unbekannter Politiker aus Tuttlingen verlor für die CDU die Wahl gegen den Grünen Kretschmann.

Schließlich ist Ursula von der Leyen nun die Nummer 5. Sie ist wohl die größte Verliererin. Als sie Verteidigungsministerin von Merkels Gnaden wurde, vermuteten wir, sie würde „getestet“. So ist es gekommen. Das nächste Merkel-Opfer.

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