AUFGEDECKT: Wie die EZB Sie durch Inflation verarmen lässt

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Nahrungsmittel werden immer teurer. Nächstes Jahr sollen die Strompreise noch weiter steigen – um 5%. Für einen Drei-Personen-Haushalt macht das im Schnitt 55 Euro mehr aus. Die Spritpreise werden immer teurer. Die Verbraucherpreise sind innerhalb nur eines Monats um 2,5% gestiegen. Das errechnete das Statistische Bundesamt. Auf den ersten Blick hört sich das nicht viel an. Doch auf Jahre gesehen, sinkt die Kaufkraft immer stärker ab. Innerhalb eines Jahres sinkt die Kaufkraft von 1000 Euro auf 975 Euro. Nach fünf Jahren sind die 1000 Euro bereits nur noch 873 Euro wert und nach zehn Jahren nur noch 781 Euro. Für die Sparer, die für das Alter vorsorgen wollen, kommt das böse Erwachen dann, wenn sie ihr Erspartes brauchen und es kaum noch etwas wert ist.

Einst war es das Ziel der Euro-Zone, die Preise stabil zu halten. Die EZB wollte bei ihrer Gründung nur Preissteigerungen von 0-2 Prozent dulden. Doch dieses Ziel hält die EZB nicht mehr. 2010 gab die EZB ein neues Ziel raus: Die Preise sollen nahe 2 Prozent steigen. Das wäre ein Kaufkraftverlust von 20 Euro pro Jahr und pro Tausend Euro. Der Verlust hielt sich noch in Grenzen. Doch schon 2016 wurde auch dieses Ziel aufgegeben. Damals hieß es, „Nachhaltig und im Durchschnitt sind 2 Prozent“. Zunächst klang dieses Ziel nicht wie eine Veränderung, dennoch bedeutete es einen erheblichen Eingriff. Mit „Nachhaltig“ meinte die EZB, dass kurzfristig höhere Inflationsraten in Kauf genommen werden. Und mit „im Durchschnitt“ meinte die EZB die gesamte Euro-Zone.

Die Inflationsraten sind aber innerhalb der Euro-Zone höchst unterschiedlich. Deshalb entschied man bei der EZB, dass die Inflation auch mit einem Ziel von 4 Prozent vereinbar sei. Bei 1000 Euro schrumpft die Kaufkraft allerdings schon auf 889 Euro zusammen. Die Sparer trifft es besonders, denn es gibt im Euro-Raum auch kaum noch Zinsen auf Sparguthaben. Niedrige Zinsen sollen die Wirtschaft ankurbeln und den EU-Süd-Ländern ermöglichen, ihre Staatsschulden billiger finanzieren zu können. Deshalb will die EZB an dieser Politik festhalten. Doch indirekt werden damit Wirtschaft und Staatsausgaben der schwachen Länder weiter unterstützt. Bezahlt wird das vom deutschen Sparer. Die Guthaben werden nicht mehr verzinst und die Kaufkraft sinkt dramatisch.

Und das wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Zinserhöhungen sind nicht in Sicht und die südeuropäische Wirtschaft bleibt schwach. Deshalb wird die Inflation weiter steigen und alles wird teurer. Nicht nur Lebensmittel und Benzinpreise, sondern auch Mieten oder Leasingraten. Am Ende sind die Sparguthaben dahin, die Einkommen sind kaum noch etwas wert. Die Inflation zerstört nicht nur die Wirtschaft innerhalb der EU, sondern auch den Wohlstand der deutschen Sparer.

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