Die dramatischen Auswirkungen der EZB Politik auf Ersparnisse

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EZB Enteignung

Nun ist die Information auch beim Mainstream angekommen. Worüber Watergate.tv schon seit Monaten berichtet, ist nun auch der „Welt“ einen Bericht wert. Dort heißt es: „Der Wert des Spar- und Anlagevermögens der Deutschen ist im Zuge der langanhaltenden Minizinsen erstmals gesunken. Im Auftaktquartal 2018 habe die Inflation die Rendite das Geldvermögen erstmals seit sechs Jahren mehr als aufgezehrt.“

Die „Welt“ schreibt weiter, dass es „auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten kaum noch Zinsen gibt. Selbst bei Spezialanbietern gibt es für Anleger nicht mehr als 0,5 Prozent Zinsen pro Jahr. Da im gleichen Zeitraum die Preise für Waren und Dienstleistungen um zwei Prozent steigen, gehen den Deutschen mit ihren Bankeinlagen aktuell 1,5 Prozent und mehr an Kaufkraft verloren. Rund 40 Prozent seiner Ersparnisse hat der Durchschnittshaushalt auf Konten und Sparbüchern liegen“.

Was den Schreibern der „Welt“ jetzt auffällt, davor warnt Watergate.tv bereit seit langem. Medien versuchten bislang permanent zu versichern, dass die EZB die Preise stabil halte und die Niedrigzinspolitik keine Auswirkungen habe. Tatsächlich haben die Deutschen immer weniger in der Tasche. Überall gibt es versteckte Preiserhöhungen zugunsten der aus dem Ruder gelaufenen EZB-Politik, die einzig und allein dazu dient, der Hochfinanz den schon lange gescheiterten Euro zu retten.

Tatsächlich findet überall eine stille Enteignung statt. Selbst der IWF forderte bereits in aller Öffentlichkeit, dass die Deutschen über einen „anhaltenden Zeitraum“ eine höhere Inflationsrate akzeptieren müssten. Gleichzeitig sollen die deutschen Sparer „Nullzinsen“ hinnehmen. Sollte die IWF diese Forderung durchsetzen, verlieren die Deutschen Tag für Tag noch mehr an Kaufkraft.

EZB-Chef Mario Draghi hatte ohnehin bereits angekündigt, dass die Zentralbank ihr Anleiheprogramm fortsetzen könnte. Über das Jahresende hinaus 60 Milliarden Euro Monat für Monat. Das Geld dafür „druckt“ die Zentralbank einfach. Es muss nur „auf den Knopf gedrückt“ werden. Das Goldman Sachs Management hatte bereits verkündet, dass die Negativzinsen für Banken, die ihr Geld bei der Zentralbank parken, anhalten werden. Das ist der Grund, weshalb die Menschen keine Zinsen mehr auf dem Bankkonto erhalten.

Die offizielle Inflationsforderung wird sich durchsetzen. Dass weiterhin Negativ- und Nullzinsen bezahlt werden müssen, ist bereits beschlossene Sache. Dass der IWF höhere Inflationsraten fordert, und zwar über einen längeren Zeitraum hinweg, sollte aufhorchen lassen. Damit wird klar, wohin der Weg gehen wird.

Die große Inflationswelle wird allerdings erst dann sichtbar werden, wenn die Energiepreise in die Höhe schnellen. Nach Ansicht des IWF ist eine massive Inflationierung die einzige Lösung für die weltweite Schuldenkrise. Der Meinung sind auch zahlreiche Ökonomen. Dass der IWF jedoch jetzt so vehement negative Realzinsen speziell für Deutschland fordert, sollte zu denken geben. Die Enteignung der Ersparnisse hat bereits begonnen. Und sie soll noch lange andauern.

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