Die Gegenkandidaten Merkels stellen sich auf

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Seit der Abwahl von Merkels Vertrautem Kauder wird darüber debattiert, ob Angela Merkel am 7. Dezember nochmal zur CDU-Vorsitzenden gewählt werden soll oder nicht. Während sich Wolfgang Schäuble sicher ist, dass Merkel wieder zur Parteichefin gewählt wird, formieren sich ihre Herausforderer.

In Bayern musste die CSU am Wahlsonntag eine herbe Niederlage einstecken. Es wird mit einer schwierigen Regierungsbildung gerechnet. Der Verlust der Stimmen für die CSU wird vor allem Merkel zugeschrieben. Neben den Herausforderern für das Amt des Parteichefs hat Merkel zudem parteiinterne Kritiker: Jens Spahn und der Junge-Union-Chef Paul Ziemiak. Die beiden äußerten jedoch, dass man sich jetzt auf die Landtagswahlen konzentrieren wolle, anstatt über Personalien zu diskutieren. Die beiden wollen das Ergebnis der Hessen-Landtagswahlen abwarten. Sollte die CDU in Hessen ähnliche große Verluste, wie in Bayern erleiden, dürfte dann aber eine heftige Debatte um den Parteivorsitz entbrennen.

Unter den drei Gegenkandidaten hat Merkel zwei Herausforderer, die ihr gefährlich werden könnten und die Merkel gerne stürzen würden: Der 61-jährige Rechtswissenschaftler Matthias Herdegen sowie der 61-jährige Unternehmer Andreas Ritzenhoff. Herdegen ist Direktor am Institut für Recht und Völkerrecht der Universität Bonn. Er will einen Neuanfang, der Aufbruch der CDU könne mit einer Erneuerung an der Spitze gelingen. Herdegen ist ein scharfer Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik. Ein Rechtsstaat dürfe nicht den Anspruch auf die Sicherung und Bewahrung seiner eigenen Grenzen aufgeben, meint Herdegen.

Andreas Ritzenhoff ist Inhaber der Marburger Firma Seidel, die Aluminiumprodukte herstellt. Auch er will politisch etwas verändern und will dazu beitragen. „Ich will ganz oben einsteigen, weil uns die Zeit davonläuft“, sagte Ritzenhoff dem „Spiegel“. Ritzenhoff ist schon seit längerem damit unzufrieden, welche Richtung das Land unter Merkel eingeschlagen hat. Er sei zwar kein Politiker, aber erfolgreicher Unternehmer. Viele Dinge seien in Firmen- oder Parteiführung ähnlich. Man müsse die Ziele klar formulieren, Aufgaben stellen und Leuten erklären, was man macht. Ritzenhoff habe bewiesen, dass er das könne.

Seine politischen Ziele sind es, den Abstieg des Westens etwas entgegenzusetzen. Zudem glaubten die Leute nicht mehr daran, dass es ihren Kindern einmal besser gehen werde. Daran wolle er etwas ändern. Europa brauche neuen Schwung, dafür wolle er sorgen. Der Wunsch nach Veränderung sei da, deshalb glaube er an seinen Erfolg.

 

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2 Kommentare zu "Die Gegenkandidaten Merkels stellen sich auf"

  1. Andreas Ritzenhoff das hört sich von Anfang an Gut an.
    Das eigene Bauchgefühl und der noch bestehende Deutschhass von den „C“ Vereinen und der Lumpenvereinigung SPd , den Tierschändern aller Vogel Schredderanlagen und die Hassausbrüche gegen Deutsche brauchen wir nicht mehr – lasst das was da in Bayern geschehen ist abhaken, wer Grün Wählt schadet Deutschland, ist doch plausibel und Logisch.
    Das GG muss neu vom Volke aus Geschrieben werden, Ausweisung aller Juden und Moslems muss direkt vom Volk angegangen werden – das Unrecht das vielen Deutschen durch Fehlentscheidungen von Links versifften Richtern angetan wurde muss aufgearbeitet werden den Tausende sitzen zu Unrecht in den Gefängnissen das geht hin bis zu Schauprozessen und KIriegstreibereien.

  2. Doch nicht nur die verkorkste Flüchtlingspolitik steht auf der Agenda, wie Herdegen anführt. Er oder Ritzenhoff hätten eine lange Liste zu bearbeiten: die soziale Ungerechtigkeit den Deutschen gegenüber und die verheerende Terrorgefahr durch die fahrlässig ins Land gelassene IS, mit innerer Unsicherheit und Kriminalität, die mangelnde Grenzsicherung, exorbitant hohe Staatsverschuldung, auch durch die kommenden Sozialausgaben und Übervölkerung, resultierend aus dem klammheimlich ausgehandelten Marrakesch-Vertrag, verheerende Haftungsrisiken durch Bürgschaft für ganz Europa, vernichtender Zahlungsausgleich durch Target2-Salden usw. – kurz: wir sitzen seit 3 Jahren auf einem Pulverfass ohne materielle Absicherung! Wir sind die Zahlmeister Europas, obwohl wir nicht die Reichsten sind. Recht und Gesetz wurden durch Merkel gebrochen. Wir sind höchst ungeborgen, verlassen und der Willkür von Deutschenhassern ausgeliefert!

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