Die „grüne“ Hausnummer: Menschen am Umwelt-Pranger

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Die Partei der „Grünen“ ist 40 Jahre alt geworden. Weit ist es gekommen mit dem Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland. Dazu herzlichen Glückwunsch – allerdings nur begrenzt. Wohin die gesellschaftliche Überwachung führt, zeigen beispielsweise die „grünen Hausnummern“ im bayrischen Vilshofen. Zeigt her Eure Hände, hieß es früher in der Schule. Die Denunziation, so Kritiker, funktioniert heute anders – die Menschen soll(t)en ihre Hausnummer zeigen. Die sind der Stempel für gutes oder schlechtes Verhalten.

Gut sein: grün

Wer als besonders nachhaltig oder umweltbewusst gilt, wird mit einer grünen Hausnummer belohnt. Wer keine grüne Hausnummer hat, benimmt sich demnach nicht so, wie es vorbildhaft wäre. Die grüne Hausnummer wird vergeben, wenn die Bewertung von 51 Faktoren zu mindestens 150 Punkte führt. Dabei müssen Bürger sich Antworten dazu stellen, wie oft sie Fleisch essen, wie oft sie Bio-Lebensmitteln kaufen, ob sie eine Photovoltaik-Anlage betreiben oder wie viel Strom sie verbrauchen. Die Behauptungen müssen anhand von Rechnungen oder Belegen unterfüttert werden.

Wer es schafft, über diese Fragen eine Bewertung von 150 Punkten zu bekommen, erhält dafür die grüne Hausnummer sowie einen Gutschein über 50 Euro, mit dem ein Baum gekauft werden kann.

Noch beruht dieses Konzept der öffentlichen Zurschaustellung auf Freiwilligkeit. Immerhin müssen Sie als Bürger dieser Stadt nicht mitmachen. Faktisch jedoch stehen Sie mit der Auszeichnung bzw. Nicht-Auszeichnung in der Öffentlichkeit. Das Prinzip entspricht dem, was die „Grünen“ derzeit offenbar wünschen. Wer das falsche Auto fährt, wird quasi öffentlich gebrandmarkt. Wer die falsche Heizung in seiner Immobilie hat, wird gebrandmarkt. Wer die falsche Partei präferiert, wird gebrandmarkt (etwa AfD-Anhänger). Wer falsch kauft, wird … Wer falsch isst, wird… – Grüne Hausnummer sind der erste Weg in den Kontrollstaat. Hier lesen Sie weitere Beispiele dafür.

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5 Kommentare zu "Die „grüne“ Hausnummer: Menschen am Umwelt-Pranger"

  1. Franz Josef Kostinek | 11. Januar 2020 um 8:21 | Antworten

    Ist doch toll! Eine neue Behörde die das alles überwacht. Bezahlt wird die aber von allen Steuerzahlern. Wieder ein Unsinn mehr im noch schönen Deutschland.

  2. Der Typ schlechthin und natürlich deren bekloppten Anhänger gehören an den Pranger.
    Der Verschlag, sollte er zur Umsetzung kommen, ist ja noch einen Zacken schärfer, als die verdeckte heimliche Denunzierung.
    Hier wird diese öffentlich zur Schau gestellt.
    Absender Die „GRÜNEN“
    Ich kriege das Brechen

  3. Hans Jürgen Maschke | 11. Januar 2020 um 11:43 | Antworten

    Ich hoffe dass die Deutschen nicht so blöd sind und sich vor den grünen Karren spannen lassen. Bei denen geht es nur um Macht und Geld. Unterdrückung der Massen und Ignoranz.
    Die sind weit schlimmer als die AfD.

  4. Das erinnert ja an unseelige Zeiten, als die Juden mit dem Judenstern gekennzeichnet wurden.

  5. Merkel – Diktatur, in angeblicher Demokratie, wird dann wohl abgelöst durch Grüne – Doppeldiktatur und Ausbeutung des Volkes bis der letzte Deutsche, nach Willen des Turnschuhministers Fischer, alles verloren hat. Diese Grünen wollten immer nur Macht egal mit welchem grünen Mäntelchen das gerade verborgen wird.

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