Die kurze Kanzlerschaft von Herrn Kurz: Regierungschef stürzt über Strache-Affäre

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Die Affäre „Strache“ ist für Herrn Kurz offenbar zum Bumerang geworden. Seine Machtgier wurde dem jüngsten Bundeskanzler aller Zeiten zum Verhängnis. Bei der Anhörung am Montagnachmittag im österreichischen Parlament ist nun offenbar geworden, dass Herr Kurz den FPÖ-Innenminister der österreichischen Regierung, Herrn Kickl, loswerden wollte. Es wurde zudem offenbar, dass Herr Kurz die gesamte Macht an sich reißen wollte. Mit seinem Wahlkampf, den er unmittelbar nach dem Rücktritt von Vizekanzler Strache begann, glaube Kurz, die Österreicher hinter sich bringen zu können. Doch der Schuss ging nach hinten los.

Die Österreicher haben sich von dieser Intrige nicht blenden lassen und haben Herrn Kurz am Montagnachmittag per Misstrauensvotum als Kanzler abgesetzt. Das Parlament, also die FPÖ und die SPÖ, haben formal die ganze Regierung abgesetzt. Der Misstrauensantrag erfolgte einstimmig. Bundespräsident Alexander Van der Bellen’s Aufgabe ist es nun, die gesamte Regierung offiziell ihrer Ämter zu entheben. Im nächsten Schritt wird der Bundespräsident eine Person bestimmen, die bis zu den Neuwahlen im September als Kanzler fungieren wird. Zudem muss der Bundespräsident eine Übergangsregierung benennen. Die Frage, wer Österreich beim EU-Sondergipfel am Dienstag in Brüssel vertreten wird, ist noch unklar.

Nur im Einvernehmen könnte Kurz noch nach Brüssel reisen und erst danach abgesetzt werden. Auch die unmittelbare Einsetzung eines Übergangskanzlers ist möglich. Eine Vertretung ist laut EU-Recht nicht möglich. Bei dem EU-Sondergipfel am Dienstag soll nach der EU-Wahl über Personalfragen beraten werden. Denn nach der EU-Wahl ist das Rennen um die EU-Spitzenposten eröffnet. EU-Kommissar Oettinger sprach sich bereits dafür aus, den Spitzenkandidaten Merkels und der EVP, Manfred Weber, notfalls gegen den Willen des französischen Präsidenten Macron als neuen Präsidenten durchzusetzen. Macron habe „kein Vetorecht“, so Oettinger. Es wird sich am Dienstag zeigen, wer sich in der EU durchsetzen wird – Merkel oder Macron? Es bleibt spannend!

 

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3 Kommentare zu "Die kurze Kanzlerschaft von Herrn Kurz: Regierungschef stürzt über Strache-Affäre"

  1. Tja, Herr Kurz, blendend gestartet und dann so ein Eigentor? Das Ergebnis war doch 100%ig zu erwarten. Da sind sie wohl zu kurz gesprungen!?
    Aber richtige Freude kommt bei mir deshalb nicht auf! Damit haben sie den Österreichern wirklich einen BÄRENdienst geleistet!

  2. Was mich Persönlich stört alle haben über die Dummheit von Herrn Stracher gesprochen und was sehr auffallend ist das keine über die vergehen von Herr Kurz das nach meinen wissen stand das weit aus Krimineller ist in dem er einen hoch Kriminellen Finanzhai wie Soros einlädt in das Bundeskanzleramt und diesen Mann, der in vielen Länder der Welt des Landes verwiesen wurde, sogar das recht einräumt, in Wien eine Soros Universität zu gründen ,das nenne ich Begünstigung, noch dazu für einen Kriminellen von dem bekannt ist das er versucht in die Politik einzugreifen, so wie in Ungarn.

    • Das Problem daran ist, dass dieser Soros alle „Mächtigen“ dieser Welt bereits in der Tasche hat – bzw. deren Hintermänner- und frauen und deren Auftraggeber. Und wer dann auch nicht die Verbindungen zw. IWF, EZB und Goldman-Sachs und deren schmutzige Machenschaften hinsichtlich der Erpressung ganzer Staaten vergisst, der weiß eigentlich, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.
      Diese ganze Bande von Verbrechern ist hochkriminell! Machen sie doch was dagegen …
      Oder anders gesagt: Auf Gerichte und Staatsanwälte warten sie wohl vergeblich, weil gerade diese „Hüter von Recht und Ordnung“ nur Ableger dieser Bande sind und von denen bezahlt werden!
      Aber wehe, jemand erhitzt sich deswegen – der wird schnell per Wasserwerfer abgekühlt!
      Im Übrigen: Kurz ist Mitglied der Atlantikbrücke. Noch Fragen?

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