Die unbekannte Heilkraft der Bitterstoffe

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Der bekannte heilkundige Pfarrer Kneipp sagte einst: „Wer ein Gärtlein hat, soll darin einen Salbeistock, einen Wermutstock und einen Enzianstock pflanzen.“ Es ist kein Zufall, dass Kneipp ausgerechnet diese drei Heilpflanzen für die heimische Garten-Apotheke empfahl. Denn sie enthalten reichlich Bitterstoffe, die in der traditionellen europäischen, in der ayurvedischen und in der chinesischen Medizin erfolgreich bei Störungen und Krankheiten des Verdauungstraktes eingesetzt werden. Bittermittel werden eingesetzt, um Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Magen und Darm zu behandeln.

Bitterstoffe fördern den gesamten Verdauungsprozess und beeinflussen damit auch alle anderen Körperfunktionen positiv. Denn nur mit einer gesunden Verdauung können Nähr- und Vitalstoffe vollständig vom Körper aufgenommen und somit jede Zelle versorgt werden. Bitterstoffe nehmen in der traditionellen Medizin rund um den Globus einen wichtigen Stellenwert ein. Die jahrhundertelange Erfahrung mit Bitterstoffen zeigt, dass diese zu Gesundheit, Vitalität und Langlebigkeit beitragen. Die Abwesenheit von Bitterstoffen hingegen kann zu weit verbreiteten Gesundheitsbeschwerden beitragen.

Bitterstoffe regen die Speichelproduktion sowie die Tätigkeit von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse an. Damit wird die Fettverdauung erleichtert. Bitterstoffe sorgen zudem für eine erhöhe Produktion der Salzsäure im Magen. Dadurch können Nahrungsmittel besser verdaut und Säureblocker vermieden werden. Denn Bitterstoffe packen das Übel an der Wurzel an. Gleichzeitig wird der Heißhunger auf Süßes herabgesetzt. Mit Bitterstoffen können die dem Körper zugeführten Nahrungsmittel optimal verwertet werden.

Beim Verdauungs- und Stoffwechselprozess sind nicht nur physiologische Vorgänge beteiligt, sondern auch bewusste und unbewusste psychische Vorgänge. Schon die Gedanken und die Vorfreude an ein bestimmtes Essen lassen einem das „Wasser im Munde zusammenlaufen“. Wir bilden mehr Magensäure bei Ärger, werden durch Kummer oder bei Krankheit appetitlos oder es bleibt uns auch mal „die Spucke weg“, wenn wir empört oder erstaunt sind. Einer der wesentlichen Aspekte der Indikation von Bitterstoffen ist, dass durch sie die bewusste Nahrungsaufnahme gefördert und der Verdauungsprozess unterstützt wird.

In diesen Pflanzen sind Bitterstoffe enthalten: Enzian, Wegwarte, Tausendgüldenkraut, Wermut, Schafgarbe, Fenchel, Zimt, Ingwer und Fieberklee. Sie finden sich in abgemilderter Form auch in Löwenzahn, Engelwurz, Hopfen, Chicorée, Radicchio, Rucola, Grapefruit, Endivien und Artischocken. Bekannte Produkte mit Bitterstoffen sind „7 Kräuter nach Bertrand Heidelberger“, „Bitterliebe“ oder „Bitterstern“.

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