Die „WDR-Satire“ zur „Umweltsau“ Oma: WDR kocht den Skandal klein

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Der Kinderchor des WDR hat einen Song angestimmt zur altbekannten „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“-Melodie. Satire sei dies, meint der Sender nun. Denn das Lied enthielt unter anderem die Zeile, dass „Meine Oma ist ‚ne alte Umweltsau“ sei. Die Empörungswelle schwappte über das Land – so heftig, dass sich der WDR genötigt sah, den Beitrag vom Netz zu nehmen. Der Intendant des WDR, Tom Buhrow, als Chef des Senders auch für solche Aus- oder Vorfälle zuständig und mit 399.000 Euro pro Jahr entlohnt, rief in einer eigens anberaumten Sondersendung an und räumte ein, „Das Video mit dem verunglückten Oma-Lied war ein Fehler“. Er entschuldige sich „ohne Wenn und aber dafür.“ Aberwitzig, so Kritiker, das ausgerechnet ein Aushängeschild des sogenannten „Haltungsjournalismus“, der WDR, sich hier zum Hetzer mache.

Das besondere Problem…

… des Beitrags erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Tatsächlich könnte dieser Beitrag Satire darstellen und von daher durchgewunken werden. Oder? Satire aber ist lediglich eine Darstellungsform, die, wie es heißt, durch „Übertreibung, Ironie und (beißenden Spott) an Personen (…) Zustände anprangert“. Wo aber bleibt der Witz, der Punkt der hier vermeintlichen Satire?

Sind es Omis an der Spitze der Klimabewegung, die heimlich anderes tun oder lassen? Das Objekt der Satire gibt es so wie dargestellt gar nicht. Damit ist die vermeintliche „Satire“ bestenfalls ein öder Witz, den aber viele Menschen nicht als komisch erachten. Nicht nur deshalb, weil er auf Kosten unbeteiligter Dritter geht (wie groß wäre der Aufschrei, wenn in diesem sonst so bierernsten Land die Verhaltensweisen von Ausländern zum Gegenstand eines „Witzes“ würden). Sondern vor allem deshalb, weil es nichts zu lachen gibt.

Vielmehr zeigt sich, wie überdreht die Debatte inzwischen geworden ist. Es zeigt sich, wie stark sich Kinder im Namen der vermeintlich guten Sache vereinnahmen lassen von Medien, die gerne mal Politik machen wollen. Und es zeigt sich, wie unverfroren die Haltungsmedien sein können. Der Kinderchor war im Oktober nach Südkorea geflogen und durch insgesamt vier Städte gefahren. Wenn dabei noch die Ökobilanz stimmt….

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2 Kommentare zu "Die „WDR-Satire“ zur „Umweltsau“ Oma: WDR kocht den Skandal klein"

  1. Herr Buhrow glaubt, er könne sich entschuldigen. Diese ungeheuerliche Art einen Keil in die Familie zu treiben erfordert Entlassung. Hat der WDR denn keine gesetzlichen Richtlinen? Gibt es kein Aufsichtsgremien. Dieser Mann hat den faschistoiden Skandal zugelassen, er ist in meinen Augen das Letzte. Die Behauptung die Kinder seien nicht instrumentalisiert ist reiner Blödsinn. Sie haben den Text gelernt und gesungen, und mussten sich Gedanken machen. Kinder sind nicht dumm, und im Gegensatz zu dem Original, ist diese Oma-Titulierung eine Beleidigung. Dazu kommt der unverschämte Schluss mit der Nazisau. Ihr dämlichen und grundgesetzfeindlichen Betreiber, könnt noch nicht einmal rechnen, denn selbst wenn die längst nicht mehr lebenden Nazis alle über einen Kamm geschoren werden könnten, die heutigen Omas dieses Chors sind zwischen 50 und 90 und waren Ende WWII entweder noch nicht geboren oder waren Kinder. Aber bei Euch Hassern ist ja jeder mit anderer Meinung ein Nazi. Ich denke Ihr seid die Nazis und seid zu ungebildet es zu merken. Ihr steuert schnurgerade in eine dritte totalitäre Periode und seid entweder zu blöde es zu merken oder es ist Eure Absicht. Ihr seid diejenigen, die die Bombenleger produzieren.

  2. GEZ Zahlungen sofort einstellen!

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