+++ Drohung? Merkel will noch weitere vier Jahre regieren +++

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Nachdem Merkel sich selbst für ein Interview im ZDF am Sonntagabend prominent um 19:10 Uhr zu einer Sondersendung eingeladen hatte, war bereits nichts Gutes zu erwarten. Watergate.tv hatte das Interview angekündigt http://www.watergate.tv/2018/02/10/ddr-2018-merkel-laedt-sich-in-zdf-sendung-ein/.

Nachdem der Unmut in den eigenen Reihen der CDU gegenüber Merkel immer lauter wurde und man inzwischen sogar von Widerstand aus der Parteibasis sprach, musste Merkel handeln. Flucht nach vorne – das Kanzleramt steht auf dem Spiel. Machtwort sprechen, der Partei zeigen, wer noch der Chef im Hause ist.

Das große Debakel lieferte Wendehals Martin Schulz am Freitag. Nachdem er nach den Bundestagswahlen Wortbruch begangen hatte und eine Regierung mit Merkel kategorisch abgelehnt hatte, kam doch die Zustimmung für Regierungsverhandlungen mit der Union. Dann, nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrags, das Hauen und Stechen um die Ministerposten – parteiinterner Machtkampf.

Im Ring: Sigmar Gabriel, Martin Schulz und Andrea Nahles. Hatte Martin Schulz doch zunächst auch ausgeschlossen, Minister in einer Großen Koalition zu werden, hieß es auf einmal, er werde einen Ministerposten annehmen. Dann die große Überraschung am Mittwoch: Schulz will Außenminister werden. Obwohl Sigmar Gabriel Außenminister ist, der seinerzeit zugunsten von Schulz auf das Amt des Regierungschefs verzichtete und ins Außenministerium ging.

Der parteiinterne Druck auf Schulz wurde nun doch zu groß. Rücktritt vom gewünschten Ministerposten. Debakel für die GroKo. Merkel musste handeln und zwar schnell. Sie lud sich selbst ins Fernsehen zum Interview ein. Sie will um jeden Preis ihre Kanzlerschaft retten und machte klar, wer die Chefin im Hause ist.

Sie habe vor, weitere vier Jahre zu regieren. Zudem stehe sie zum Koalitionsvertrag mit der SPD. Und ja, der Verlust des Finanzministeriums sei schmerzlich, doch habe sich die CDU bewusst dazu entschieden, sagte Merkel im ZDF Interview. Die Alternative sei gewesen, dass keine Regierung zustande kommt. Insofern habe die CDU und sie den Preis für das Zustandekommen der Regierung bezahlt.

Merkel sagte, sie gehöre zu den Menschen, die ihre Versprechen halten. Zudem habe sie vor, bei eventuellen Neuwahlen wieder als Kanzlerkandidatin anzutreten. Dies habe sie dem deutschen Volk versprochen.

Ist das eine Drohung? Man möchte es annehmen, denn Merkel für weitere vier Jahre an der Regierung hat damit alle Zeit der Welt, das Land endgültig in den Untergang zu schicken. Es sei denn, die satten Westdeutschen stehen endlich mal aus ihren Fernsehsesseln auf und gehen auf die Straße. Wo anders klappt es doch auch?!

Watergate Redaktion 12.2.2018

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