DUH geht nun gegen Kohle-Industrie vor

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Nach ihren Angriffen durch Diesel-Fahrverbote auf die deutschen Autofahrer und die Autoindustrie knöpft sich die Deutsche Umwelthilfe nun die Kohle-Industrie vor. Sie hat vor Gericht das vorläufige Aus für den Tagebau Jänschwalde durchgesetzt. Damit drohen dem drittgrößten deutschen Kraftwerk die Lichter auszugehen – und mit ihm Hunderte Arbeitsplätze.

Der Braunkohletagebau Jänschwalde muss am dem 1. September vorläufig seinen Betrieb einstellen. Das entschied das Verwaltungsgericht Cottbus mit der Begründung, für die „ausstehende Umweltverträglichkeitsprüfung könne kein weiterer zeitlicher Aufschub gewährt werden“.

Deutschlands drittgrößtes Kraftwerk verliert damit seinen Brennstofflieferanten. Das Leag-Kraftwerk Jänschwalde liefert eine Leistung von 3000 Megawatt pro Tag. Die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unterbricht nun diese Liefer- und Produktionskette.

Die DUH hatte Klage eingereicht, weil umliegende Moor- und Naturschutzgebiete bedroht seien, die einen europäischen Sonderstatus besäßen. Die Cottbuser Richter bestätigten die Auffassung der Kläger, denn bislang fehle eine Verträglichkeitsprüfung nach Maßgabe der sogenannten Flora-Fauna-Habitat Richtlinie. Daher müsse der Betrieb bis auf Weiteres ruhen, hieß es.

Der Betreiber des Tagebauwerks hat nun mit Sicherheitsmaßnahmen begonnen, damit die Grube während des Stillstandes nicht mit Wasser vollläuft und die Stabilität der Böschungen gefährdet. In dem Tagebau, der nahe Cottbus liegt, arbeiten etwa 700 Bergleute.

Das Kraftwerk Jänschwalde muss nun per Bahn aus anderen Tagebauen versorgt werden. Allerdings können die Ersatzlieferungen die wegfallenden Kapazitäten nicht ausgleichen. Fraglich ist für das Kraftwerk nun, ob bald erste Heizblöcke vom Netz genommen werden müssen. Damit könnte auch die Stromversorgung gefährdet werden.

Die DUH präsentiert sich gerne als gemeinnützige Umweltschutzorganisation. Sie ist in Wirklichkeit eine der effektivsten Lobbyorganisationen des Landes. Ihr nächstes Projekt steht kurz vor dem Durchbruch: Ein Diesel-Fahrverbot in allen deutschen Städten. Die DUH forderte jüngst Beugehaft für den baden-württembergische Ministerpräsidenten Kretschmann, um das flächendeckende Fahrverbot für Euro-5-Diesel durchzusetzen.

Auch der CSU-Vorsitzende Marcus Söder ist nun im Visier der Lobbyisten: Wie die Maßnahmen zur Luftverbesserung in München nicht wie von der DUH gefordert aufgenommen wurden, will die DUH nun auch Haft gegen Söder erwirken. Der CDU-Politiker Joachim Pfeiffer kritisierte bereits den Antrag auf Beugehaft: „Die Deutsche Umwelthilfe hat jedes Maß verloren. Sie führt sich zunehmend wie ein Staat im Staate auf. Man sollte ihr zeitnah die Gemeinnützigkeit aberkennen und bestehende Klagebefugnisse entziehen“.

Weitere Machtdemonstrationen der DUH lesen Sie an dieser Stelle….

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8 Kommentare zu "DUH geht nun gegen Kohle-Industrie vor"

  1. Die leitenden Mitglieder der DUH sollen einmal für ein halbes Jahr nach China geschickt werden um dort dann sicher von der Bevölkerung entsorgt zu werden. Die Reisekosten kann sicher der Bund übermehmen.

  2. „… weil umliegende Moor- und Naturschutzgebiete bedroht seien“, so argumentiert die DUH, und die 700 Braunkohlearbeiter stehen auf der Straße.
    Wenn nun noch die Diesel-Autos für die Städte gesperrt werden, siehts allmählich zappenduster aus. Schlimmer geht’s allmählich nimmer.

  3. Erst wenn die Lichter ausgehen, wenn ihr hungern müßt, wenn ihr unter Brücken schläft, wenn ihr euch nur noch mit dem Fahrrad bewegen könnt, wird euch ein Licht aufgehen.

  4. Warum hat mann diese Vollpfosten nicht schon lange als Sondermüll entsorgt.Hallo ihr Manager der Konzerne lasst ihr euch das alles von diesen Volltrottel gefallen.Ja ja Geld stinkt nicht nur den Mist den Sie produzieren Ich wünsche diesem menschlichen Pack nur schlimme Krankheiten.
    Gemeint sind DUH und Grüne.

  5. Die Deutsche Umwelthilfe muss ein Vehikel der Regierung sein.

    • Es geht um eine Strompreiserhöhung. Der Steuerliche Anteil am Strom beträgt 54 Prozent. Sie wollen den Strompreis nach oben treiben.

  6. Es wird kalt und dunkel im nächsten Winter. Wenn weitere Kohlekraftwerke vom Netz gehen, wird es richtig lustig.
    Wenn das Dieselverbot durch ist, kommen die Benziner dran. Und das Naturschutzgebiet wird dringend gebraucht um Windräder aufzubauen. Da wird gar nichts geschützt

  7. Der gemeine deutsche Dummbürger wird erst aufmucken, wenn stunden- oder besser tagelange Stromausfälle das Anschauen seiner abendliche Krimiauswahl beenden und im Sommer nur noch warmes Bier zur Verfügung steht.

    Warum sollte nicht auch mal unsere verwöhnte Jugend Stromausfälle kennen lernen? Die Kriegs- und Nachkriegsgeneration musste auch damit leben.

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