Dystopie wird Wirklichkeit in China – Drohnen überwachen Menschen

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Angesichts des Corona-Virus, der sich laut Medienberichten in China immer mehr ausbreitet, entwickelt sich das Leben dort offenbar zu einer realen Dystopie, die einem Horror-Science-Fiction-Film gleicht. Wie es heißt, soll es inzwischen über 14.000 Infizierte und über 300 Tote in China geben. Angesichts einer Bevölkerungszahl von knapp 1,4 Milliarden hält sich die Zahl der Toten aber in Grenzen. Die Grippewelle im Winter 2017/2018 kostete allein in Deutschland etwa 25.000 Menschen das Leben. Sind die Reaktionen in China verhältnismäßig? Oder gibt es andere Gründe für das drastische Verhalten der Behörden?

Inzwischen ist in China eine weitere Millionenstadt abgeriegelt worden. In Wenzhou an der Ostküste Chinas darf nur noch ein Mensch pro Haushalt alle zwei Tage auf die Straße, um das zum Leben Notwendige einzukaufen. Über 40 Autobahn-Mautstellen wurden geschlossen. In der neun-Millionen-Stadt soll der Virus bei 256 Menschen nachgewiesen worden sein. Um die Ausbreitung zu bremsen, hatte China bereits in mehr als zehn Städten der schwer betroffenen Provinz Hubei mit insgesamt über 40 Millionen Einwohnern die Bewegungsfreiheit der Menschen stark eingeschränkt.

Neuerdings sollen Drohnen mit Lautsprechern durch die Straßen Chinas patrouillieren. Sie überwachen die Menschen und geben Anweisungen. Das zumindest zeigen Videos, die im Internet aufgetaucht sind. Die chinesische „Global Times“ zeigte auf Twitter einen Zusammenschnitt solcher Videos. Doch nicht nur in den vom Corona-Virus betroffenen Regionen tauchen Drohnen auf, sondern in der Inneren Mongolei in Nordchina, wie das Video der „Global Times“ zeigt. Von der Drohne tönt es aus einem Lautsprecher: „Du solltest nicht ohne Maske herumlaufen. Du gehst besser nach Hause und vergiss nicht, Deine Hände zu waschen.“ Die Frau drehte sich um und die Drohne folgte ihr. Die Drohne sagte noch: „Siehst du, wir haben den Menschen gesagt, zu Hause zu bleiben, aber du gehst immer noch draußen spazieren. Jetzt beobachtet dich eine Drohne.“

Die Panik vor dem Virus lässt die Menschen auch nicht vor ihren Haustieren Halt machen. Berichten zufolge haben die Behörden in ganz China die Einwohner angewiesen, ihre Haustiere loszuwerden, da sie „befürchten“, die Tiere könnten sich mit dem Virus anstecken. In einer Mitteilung hieß es, dass man Haustiere unverzüglich entsorgen solle. Laut WHO gibt es jedoch keine Beweise dafür, dass sich Hunde oder Katzen mit dem Virus infizieren, geschweige denn den Virus auf den Menschen übertragen können. Mancherorts haben Menschen in Panik ihre Haustiere einfach vom Balkon heruntergeworfen.

Was tatsächlich in China geschieht und was der Zweck dieses Virus-Ausbruches ist, kann nur vermutet werden. Wir werden den Fall hier verfolgen. 

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1 Kommentar zu "Dystopie wird Wirklichkeit in China – Drohnen überwachen Menschen"

  1. Vorschlag: Total vermummen und dadurch unkenntlich machen und die Drohnen bei der nächst besten Möglichkeit unschädlich machen.

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