E-Busse in Berlin können nur halbtags fahren

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Die Rot-Rot-Grüne Landesregierung in Berlin wollte mit ihren E-Bussen anscheinend den ganz großen klimafreundlichen Coup landen. Obwohl nachgewiesen ist, dass E-Busse und E-Autos nicht klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind, wurden die E-Busse von den Berliner Verkehrsbetrieben angeschafft.

Bislang sind nur vier Busse im Betrieb – bis 2020 sollen es insgesamt 140 werden. Doch mit den E-Bussen gibt es ein Problem. Die realitätsfremde Landesregierung bedachte wohl nicht, dass die teuren E-Busse die Hälfte der Hauptbetriebszeit stehen müssen, weil sie in dieser Zeit nämlich am Ladekabel hängen. Denn E-Fahrzeuge – das sollte eigentlich auch für die Mitglieder der Rot-Rot-Grünen Landesregierung nicht neu sein – haben die denkbar schlechteste Reichweite und ewig lange Ladezeiten.

Wenn diese E-Busse, die eigentlich von früh bis spät für die Mobilität der Stadt Berlin im Einsatz sein sollten, nun die Hälfte des Tages nur herumstehen, muss man angesichts dieser Entscheidung entweder von einem mutwilligen Schildbürgerstreich, sinnloser Steuergeldverschwendung oder schlicht unfassbarer Inkompetenz ausgehen. Was aus dem einstigen „Land der Dichter und Denker“ geworden ist, ist grotesk.

Ab 2030, so das Ziel der Berliner Regierung, sollen dann gar keine Busse mehr mit Verbrennungsmotoren in der Stadt unterwegs sein. Das wird für die Berliner Bürger ein sehr teures Unterfangen, denn ein solcher E-Bus kostet 600.000 Euro. Ein sogenannter „Gelenkbus“ kostet sogar 900.000 Euro. Die E-Busse sind, so die „Berliner Morgenpost“, „deutlich teurer als Busse mit Diesel-Motor“. Diese kosten je nach Größte zwischen 250.000 Euro und 450.000 Euro (Doppeldecker).

Schon mittags müssen dann diese teuren E-Busse wieder an die Ladestation, weil die Einsatzdauer durch die E-Batterien eingeschränkt ist. Dann müssen die „Klimaretter“ zum stundenlangen Nachladen der Batterien auf den Betriebshof Weißensee zurückfahren. Den Rest des Tages fahren dann wieder herkömmliche Dieselbusse.

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6 Kommentare zu "E-Busse in Berlin können nur halbtags fahren"

  1. Adolf Breitmeier | 12. Juni 2019 um 11:43 | Antworten

    Also es gibt doch – wenn man linksgrün denkt – eine einfache Lösung. Wenn ein Bus nur vier Stunden fahren kann, dann schafft man für 24 Stunden eben sechs Busse an, dann kann doch immer einer fahren und der Ganztagesbetrieb ist gerettet. Der Finanzausgleich durch die Länder macht doch die Anschaffung solch wichtiger Klimaretter leicht möglich!! Das würde doch zur Mentalität prima passen.

  2. Na bitte,habt ihr es endlich geschafft,unser Wirtschaftswunderland zu ruinieren?
    Es ist nicht zu fassen!! Holt euch doch mal einen Verkehrsfachmann aus Augsburg👍👍👍

  3. Harald Schröder | 12. Juni 2019 um 20:29 | Antworten

    Wall Street Journal:

    Was ist, wenn grüne Energie nicht die Zukunft ist ?
    Wenn das Wall Street Journal (WSJ) anfängt, die Unvermeidlichkeit unseres „Übergangs in eine wind- und sonnengetriebene Zukunft“ in Frage zu stellen, wissen Sie, dass die Show ihrem Ende entgegengeht.
    » » » https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

  4. Rot-rot-grün: hahaha! Sinnlose Steuergeldverschwendung, möglich durch den Länderfinanzausgleich. Und wir doofen Bayern bezahlen die grüne Inkompetenz! Macht nur weiter so mit FfF, Habeck und Merkel. Dann gehen die Lichter schneller aus als euch lieb ist, ihr ungebildete Ignoranten und ideologisch Verblendeten!

  5. Leider verstehen viele dies nicht. wenn die da oben dies Busse kaufen, dann nicht aus eigenem Antrieb oder eigener Entscheidung sondern aus Angst und Schrecken vor ihrer eigenen Verwundbarkeit und der menschlichen Angst fertig gemacht zu werden. dabei ist es egal ob die 3, 9 oder 5 Stunden fahren. ziel war diese Dinger zu verkaufen .

    gruß

  6. Volker Schulz | 13. Juni 2019 um 14:35 | Antworten

    1. Ich staune, daß ausgerechnet Berlin sich das leisten kann.
    2. E-Busse sind nicht deutlich teurer, sondern mindestens doppelt so teuer.
    3. Ein E-Bus ersetzt keinen Dieselbus.
    4. Hier wird ein Subventionsfaß ohne Ende aufgemacht.
    5. In den Straßen gibt es etwas weniger Abgase, aber kaum weniger Feinstaub.
    6. Die CO2-Bilanz ist insgesamt kaum positiv.
    7. Die Gutmenschen fühlen sich Jesus immer näher. Dafür zahlen wir.

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