Entdeckt: Riesige Maya-Stadt schlummert im Dschungel von Guatemala

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Forscher haben jetzt im Dschungel von Guatemala mit Hilfe modernster Lasertechnik eine riesige Maya-Stadt entdeckt. Die Stadt ist so groß, dass die Forscher von Millionen Einwohnern, die damals dort lebten, ausgehen. Bislang war die Metropole unter dem Blätterdach des Dschungels verborgen. Doch mit Lidar-Aufnahmen (Light Detection and Ranging), einem Laserscan, konnten die Gebäude und Stadtstrukturen entdeckt werden.

In einem Bericht von National Geographic ist die Rede ist von über 60.000 Häusern, Palästen, Straßen und anderen Bauwerken, die jahrhundertelang verborgen waren. Die Zivilisation muss also viel komplexer und vernetzter gewesen sein, als es die meisten Maya-Forscher vermutet haben. In der Region um die Maya-Stätte Tikal ab es ein Siedlungssystem, dessen Ausmaße bislang vollkommen unterschätzt worden sind.

Laser-Scans offenbaren Stadt im Dschungel

National Geographic Explorer ist auf die Forschung mit modernster digitaler Technologie spezialisiert. Gemeinsam mit einem Archäologen des Ithaca College in New York gehören sie einer Arbeitsgruppe an, die an dem Projekt zum Erhalt des kulturellen Erbes in Guatemala beteiligt sind. Im Biosphärenreservat Petén wurden bereits mehr als 1.200 Quadratkilometer kartiert. Das Projekt verfügt damit über die größten Kartierungen, die je für ein archäologisches Projekt mittels Lidar-Technik erstellt wurden.

Die neusten Forschungsergebnisse zeigen, dass die Hochkultur der Mayas mit der antiken griechischen oder chinesischen Hochkultur vergleichbar ist. Die Lidar-Aufnahmen zeigen neben Gebäuden und Hochstraßen auch komplexe Bewässerungssysteme und Anbauterrassen. So konnte damals intensiver Ackerbau betrieben und die zahlreiche Bevölkerung ernährt werden.

Bislang waren die Forscher der Ansicht, dass sich in den Tropen keine komplexen Zivilisationen und Hochkulturen entwickeln können. Doch durch die neuen Lidar-Daten sowohl aus Guatemala als auch aus Angkor Wat (Kambodscha) mussten die Forscher ihre Meinung revidieren. Die Zivilisationen haben sich nicht nur in den Tropen hoch entwickelt, sondern sich sogar von dort aus verbreitet.

Spektakuläre Erkenntnisse

Die Lidar-Lasertechnik hat die Archäologie geradezu revolutioniert, berichtete National Geographic. Die Forscher werden wohl an die hundert Jahre brauchen, um alle Daten zu sichten und zu analysieren. Dennoch offenbaren die Kartierungen und Aufnahmen von Tikal bereits jetzt, wie groß das Siedlungsnetzwerk tatsächlich war. Mit den neuen Daten gehen die Forscher jetzt sogar von 10 bis 15 Millionen Mayas aus, die im präkolumbianischen Mittelamerika lebten.

Bislang hielt man den tropischen Dschungel und die dort sumpfigen Gebiete für eher unbewohnbar. Ein Trugschluss, denn die Städte der Maya waren über Dammstraßen (Hochstraßen) miteinander verbunden. Diese waren auch in der Regenzeit problemlos passierbar und so konnten die Mayastädte untereinander regen Handel betreiben und sich regional austauschen. In Zeiten, in denen es weniger regnete, wurde das Wasser über Kanäle, Deiche und Reservoirs verteilt.

Das gesamte Tiefland von Guatemala soll nun drei Jahre lang systematisch gescannt und kartiert werden. Die Bedeutung des Projekts sei einfach unglaublich, sagen die Forscher begeistert. Forscher seien jahrzehntelang durch den Dschungel „gestolpert“ und hätten dabei die Bauwerke nicht entdeckt. Und niemals zuvor gab es die Möglichkeit, so ein großes Siedlungsnetzwerk als großes Ganzes und von oben zu sehen.

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1 Kommentar zu "Entdeckt: Riesige Maya-Stadt schlummert im Dschungel von Guatemala"

  1. Hurra, das ist die Lösung, wir in Stich gelassene Deutschen könnten doch die Maya Stätte wieder kultivieren, oder. Wir wandern alle dort hin, dann kann Mutti mit ihrem monatlichen Salär ihre herbeigerufenen Kinder beköstigen. Von uns nichts mehr. Auch Ratten verlassen das sinkende Schiff, so wird es ihnen dann ergehen. Ist zwar ein frommer Wunsch, aber alle müßten sich verweigern , mal shen was dann passiert. Wann passiert hier das Richtige.

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