Enteignung als „linkes Instrument“: SPD in Umfragen noch schlechter als zuvor

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Die SPD ist in einem Stimmungs- und Meinungsloch. Dies könnte nach Meinung von Beobachtern die Motivation für Kevin Kühnert gewesen sein, die radikale Enteignung zu fordern. Denn die reine Rentenreform, mit der sich die SPD nach vorne bringen wollte, hat nicht gereich. Noch immer verharrt das sozialdemokratische Lager bei weniger als den 20 %, die bei der letzten Bundestagswahl zu Buche standen. Doch auch Kevin Kühnert scheint den Nerv der Zeit nicht getroffen zu haben, wie ein Schwesterportal berichtete.

„Enteignung“ ohne jeden Erfolg

„Die SPD hat jüngst die Quittung dafür kassiert, was deren Juso-Vorsitzender von sich gab: Enteignung sei das richtige Konzept für den Immobilienmarkt, aber auch etwa im Umgang mit Großkonzernen wie BMW. Kevin Kühnert ist beim Thema Immobilien beispielsweise der Auffassung, dass Menschen nicht über mehr Immobilien-Eigentum verfügen sollten, als sie selbst benötigen. Die Quittung in Form der Umfragen scheint direkt zu folgen.

RTL/n-tv Trendbarometer weist schlechtere Ergebnisse aus

Nach den Umfragen für das jüngste RTL/n-tv Trendbarometer hat die SPD gleich zwei Prozentpunkte gegenüber der vorhergehenden Woche verloren. Die Zustimmung fällt auf 15 %. Umgekehrt hat die Union mit 29 % in dieser Umfrage immerhin zwei Prozentpunkte dazugewonnen. Die Grünen kommen wie in der Vorwoche auf 20 % und würden sich gegenüber der Bundestagswahl um rund 11 Prozentpunkte verbessern. Die AfD erhielte 13 % und hat sich gegenüber der Umfrage der Vorwoche gleichfalls nicht verbessert. Die Linke würde von 9 % der Menschen gewählt, auch dies stellt keine Veränderung dar. Schließlich könnte die FDP 8 % für sich verbuchen.

Diese Umfragewerte erklärt „Forsa“ als Umfrageinstitut mit den „Kollektivierungsforderungen“ Kevin Kühnerts sowie der Reaktion der SPD-Führung. Die habe sich nur „verhalten“ distanziert und würde auf diese Weise mehr als 11 Millionen frühere SPD-Wähler aus der gesellschaftlichen Mitte „verprellen“. Die SPD habe mit einem Linkskurs noch niemals Wahlen gewinnen können und verkenne dies auch in dieser Frage.

Eine Zweier-Koalition wäre diesen Umfragen nach zumindest bezogen auf die Mandate im Bundestag lediglich zwischen Union und Bündnisgrünen möglich. Die GroKo wäre abgewählt. Eine Dreier-Koalition von SPD, Grünen und Linken würde auch bezogen auf die Verteilung der Mandate keine Mehrheit im Bundestag erhalten. Die FDP würde für eine Regierungsbildung nicht benötigt.“

Andere Umfragen sahen die SPD bei 18 %. Doch auch das erreicht noch nicht einmal im Ansatz die Ergebnisse früherer Parlamentswahlen. Die Enteignungsdiskussion hat keine Erleichterung gebracht. In den kommenden Wochen könnte es zum Ende der GroKo kommen – schon jetzt wird es hinter den Kulissen spannend. Tritt Merkel zurück?

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7 Kommentare zu "Enteignung als „linkes Instrument“: SPD in Umfragen noch schlechter als zuvor"

  1. Natürlich ist „enteignen einfacher als selbst zu arbeiten! Aber was will man in der Besatzungsrepublik denn noch enteigen? Uncle Sam hat doch schon seit 1944 seinen „Daumen“ auf alle deutschen Güter, als er kurzerhand das Deutsche Reich beschlagnahmte! Wenn Sie ihren Kfz – Brief anschauen,dann lesen Sie: „Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer ausgewiesen.“ Sie haben das Auto zwar gekauft, aber es ist nicht ihr Eigentunm! Wenn das Auto geklaut wird, „besitzt“ es ein anderer! Der ist auch nicht der „Eigentümer“, genau wie Sie! Mit ihrem Haus und Grund verhält es sich ähnlich: Sie besitzen ein Haus, aber es ist nicht ihr Eigentum! Das hat etwas mit dem Besatzungskonstrukt BRD, der Treuhand der Alliierten zu tun! Viele glauben, sie seien 1945 „befreit“ worden, ein schwerwiegender Irrtum bis heute. „Wir sind nicht gekommen um Deutschland zu befreien, sondern unsere Interessen (Raub und Plünderung)wahrzunehmen“ So die USA 1945. „Deutschland ist ein besetztes Land und so wird es bis 2099 bleiben!“ so Barak Obama bei seinem Besuch in Ramstein, der amerikanischen Militärbasis

  2. Eine Partei, wo Mitglieder oeffentlich ankuendigen, Enteignungen gesetzlich zu verankern, sind nichts anderes als eine kriminelle Vereinigung.
    Wieso haben jene ueberhaupt noch das Recht, sich als Repraesentanten des Volkes zu bezeichnen, wo doch bekannt sein sollte, dass politische Parteien in den Volkwirtschaften die parasitaeren Organisationen sind.

  3. „Der Postillon“ 2018 schreibt dazu: „Frau A. Nahles hat eine Historikerkommission eingesetzt, die herausfinden soll, was das“S“ bei SPD bedeutet.“ ;-)))

  4. „Wer hat die Arbeiter verraten?
    Sozialdemokraten!“

    Ein Spruch, der nicht von ungefähr kommt!

  5. Deutschland liefert wieder Waffen, wenn Saudis versprechen, nie wieder Khashoggi zu ermorden

    https://www.der-postillon.com/2019/03/waffen-saudi-arabien.html

  6. „91% der SPD-GroKo-Befürworter geben „Angst vor Andrea Nahles“ als Entscheidungsgrund an“

    Auszug, köstlich: „Ich wollte definitiv gegen eine Fortführung der Großen Koalition stimmen“, erklärt etwa ein Delegierter aus dem Ruhrgebiet, der aus Angst vor Andrea Nahles anonym bleiben will. „Aber dann kam diese Furie aufs Podest und schrie mich sieben Minuten lang an. Keine Ahnung, was sie da brüllte, aber mir war klar, wenn ich jetzt nicht tu, was sie will, dann war’s das.“
    https://www.der-postillon.com/search?q=Angst+vor+Nahles

  7. „Für seine treuen Dienste: Rüstungsindustrie errichtet Denkmal zu Ehren Sigmar Gabriels“

    https://www.der-postillon.com/2018/03/gabriel-monument.html#more

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