Enthüllt: Analyse zeigt – Bargeldverbot rückt sehr nahe

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Das Bargeldverbot würde uns die Freiheit auf ein selbstbestimmtes Leben, soweit noch möglich, endgültig nehmen. Bald wird es kommen. Jedenfalls deuten viele Faktoren daraufhin, wie unsere kurze Analyse zeigt. Ein Indiz: Eine unglaubliche Propagandawelle in Massenmedien zugunsten der Bargeldabschaffung. Plötzlich. Wie auch dem Nichts. So hat ein „Lauterbacher Anzeiger“ vor wenigen Stunden mitgeteilt, die „Scheckkarte feiere“ nunmehr „ihren 50. Geburtstag. Und jetzt kommt es.
„Neue Techniken sorgen dafür, dass Bargeld immer überflüssiger wird“ (Lauterbacher Anzeiger). Auch „der erste Geldautomat“, so erfahren wir, wurde vor annähernd 50 Jahren in Betrieb genommen. Der „Fachberater Zahlungsverkehr“ der örtlichen Volksbanken, macht darauf aufmerksam, dass bei uns noch 50 % aller Handelsaktivitäten „bar“ abgewickelt wird. In Schweden sei Bargeld annähernd verpönt. 96 % würde bargeldlos bezahlt.

Schweden – das unfassbare Vorbild

Womit wir beim eigentlichen Thema dieser Tage in den großen Medien wären. Die „Berliner Zeitung“ fragte vor kurzem allen Ernstes „Die Deutschen finden Bargeld super – warum eigentlich?“ Auch in deren Artikel wird das schwedische Vorbild gefeiert. Der „Deutschlandfunk Kultur“ berichtet ebenfalls aus Anlass des 50. Jahrestages der Scheckkarte. Hier darf sich ein VWL-Professor aus Aschaffenburg beschweren: die Scheckkarte wird nicht hinreichend eingesetzt.

In Skandinavien gäbe es etwa 200 bargeldlose Transaktionen pro Mensch (und offensichtlich Jahr, das hat er nicht erwähnt). Die Deutschen schaffen es hingegen nur auf 50 bargeldlose Transaktionen. Im Zusammenhang mit dem Artikel liest sich dies wie ein großes Bedauern. Und so prognostiziert er, dass der Anteil bargeldloser Zahlungen ansteigen werden, wenn sich das kontaktlose Zahlen erst durchsetzt. Wir sind gerade dabei. Die Karte wird dann nicht mehr manuell in einen Automaten eingeführt, sondern einfach über Funk eingelesen.

Der Professor allerdings weiß auch, dass das Experiment in Schweden bislang nicht so gut funktioniert. Das Problem ist offenbar eher technischer Natur: „Bargeld kann (…) von jedem genuttz werden, und das ist bei vielen bargeldlosen Zahlungsinstrumenten (…) noch nicht so der Fall“ (http://www.deutschlandfunkkultur.de/50-jahre-scheckkarte-das-zweitliebste-zahlungsmittel-der.1008.de.html?dram:article_id=408300). Das heißt übersetzt gesagt nur: Arme müssen auch mit Karten und anderem Elektrogeld ausgestattet werden – sonst setzt sich das Verfahren nicht durch.

Focus fragt: Schweden Vorbild für Deutschland

Den Vogel aber schoss dieser Tage der „Focus“ ab, jedenfalls unserer Meinung nach. Das schwedische Modell wird vergleichsweise unverhohlen beworben. So wird darauf hingewiesen, Schweden sei das möglicherweise erste Land der Welt, das Bargeld abschafft. Der Sänger der bekannten Popgruppe Abba, Björn Ulvaeus, mache es uns etwa vor. Der hat volle 12 Monate ohne Bargeld gelebt. „Probleme gab es kaum“. Einzig die Münze im Einkaufswagen war nicht schnell zur Hand. Doch dafür wird sich auch eine Lösung finden.

Genau wie für Obdachlose, heißt es. Die können mit Kartenlesegeräten betteln. Wer für die Kirche spenden will, kann Automaten bedienen. Einzelhändler würden gleich 95 % ihres Handels digital vollziehen.

Nur in Deutschland „hänge“ man noch am Bargeld, wird beleidigt beschrieben. Und so vermisst der Focus sogar in dem Sondierungspapier Hinweise darauf, dass es in Deutschland bald losgehen möge. Bargeldlos als Forderung tauche in dem Papier nicht auf, heißt es. „Vielleicht eine vertane Chance“ (https://www.focus.de/finanzen/banken/vorreiter-skandinavien-vorbild-fuer-deutschland-viele-schweden-leben-schon-jetzt-ohne-bargeld_id_8301296.html).

Medien lassen sich einspannen…

Warum aber der ganze Popanz in den Medien? Offensichtlich ist die mediale Welle derzeit groß. Wir sollen unseren Widerwillen gegen die Bargeldabschaffung ablegen. Wir erinnern daran: In zahlreichen Artikeln haben wir beschrieben, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) daran arbeitet, Bargeld abzuschaffen.

In einem Papier heißt es als Empfehlung an die Regierungen sinngemäß, das Volk müsse mit PR-Maßnahmen in diese Richtung gebracht werden. Also genau das, was jetzt vor unseren Augen geschieht.

Watergate.TV meint: Die Charme-Offensive für das Bargeldverbot kommt nicht von ungefähr. Die Schuldenprobleme der EU lassen sich sofort auf einen Schlag lösen, wenn es kein Bargeld mehr gibt. An elektronisches Geld kommen Sie im Zweifel nicht mehr ran. Und dann reicht ein Knopfdruck für die Währungsreform. Die Medienfeier für ein bargeldloses Schweden sind viel zu unkritisch, um an Zufall zu glauben.

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