+++ Enthüllt: Angriff auf Syrien sollte OPCW Untersuchung verhindern +++

OPCW

Das russische Außenministerium teilte heute mit, dass die USA und seine Verbündeten Syrien angegriffen hätten, um die geplanten Untersuchungen der OPCW-Inspektion zu verhindern. Eine Delegation der OPCW (Organisation für das Verbot des Einsatzes von Chemiewaffen) hatte geplant, am Samstag in Duma einzutreffen, wo der angebliche Giftgasangriff stattgefunden haben soll.

Der Militärschlag der USA, Großbritanniens und Frankreichs sei unter einem Vorwand ausgeführt worden. Das Völkerrecht hätte es verlangt, dass die Westmächte mit einem Angriff warten, bis die OPCW Beweise für oder gegen einen Giftgasangriff gefunden hätte. Denn die Luftangriffe erfolgten nur wenige Stunden bevor die Untersuchungsdelegation in Syrien eingetroffen wäre.

Zuvor hatten Russland und Syrien die OPCW aufgefordert, den Vorfall in Duma zu untersuchen. Russlands Außenminister Lawrow hatte eine offizielle Untersuchung des angeblichen Giftgasangriffes gefordert. Russland hatte einen Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat eingebracht, auf dessen Grundlage die Experten der OPCW den Fall untersuchen sollten.

Syriens Präsident Assad forderte die Untersuchung durch die Organisation ebenfalls ein. Syrien wolle mit der OPCW zusammenarbeiten, um die Hintergründe und die Wahrheit des Vorfalls zu enthüllen. Die OPCW solle transparent arbeiten und werde alle Unterstützung erhalten, um ihre Untersuchungsarbeit solide und glaubhaft erledigen zu können.

Kanzlerin Merkel hatte jedoch „keine Zweifel“, dass Syrien erneut Chemiewaffen eingesetzt hat. Merkel sagte, „sie glaube, dass die Evidenz sehr, sehr klar und sehr deutlich ist“. UN-Generalsekretär Guterres forderte ebenfalls internationale Ermittlungen. Die Schwere der Beschuldigungen erfordere eine gründliche Untersuchung, auf Basis einer unparteiischen, unabhängigen und professionellen Organisation.

 

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