ENTHÜLLT: Die wahre Geschichte der „grünen“ Umwelthilfe

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Claudia Roth Gender

In Deutschland müssen immer mehr Städte zu Fahrverboten greifen. Für einzelne Autos, für ganze Straßenzüge. Die Geschichte verdient eine kleine Rückblende, die jetzt „MMNews“ beschrieben hat. Wir fassen zusammen: Stickoxide, um die es hier geht, sind hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Wirkung umstritten. Dass die Grenzwerte jetzt überschritten werden, hat nichts damit zu tun, dass sich die Situation verschlimmert hätte. Vielmehr sind nun die Politiker aktiv geworden. Sie senken seit Jahren die Grenzwerte. Jürgen Trittin, vormals Bundesumweltminister, senkt im Hintergrund mit.

Falsches Spiel

Die Politik hat vor etwa zehn Jahren damit begonnen, in der EU die Grenzwerte auf 100 Mikrogramm je Kubikmeter herabzusenken. Im nächsten Schritt ging es auf 60 Mikrogramm nach unten. Dann folgten 40. Die Tendenz ist eindeutig.

Die Industrie muss diesen Schritten sozusagen hinterherhecheln. Sie tut dies teils, indem Systeme greifen, die falsche Werte vorgaukelt, wenn auf dem Prüfstand gemessen wird. Die Presse spricht von „Betrug“. Betrogener ist jedoch nicht die „Behörde“, deren Vermögen sich damit nicht reduziert. Es ist „Betrug“ am Kunden und an der Politik, also eher moralischer Art (bislang).

Doch auch hier hat die Politik ganze Arbeit geleistet, indem sie durch die Grenzwertverschiebungen dieser Art von „Betrug“ erst den Rahmen gegeben hat. Es klagte die „Deutsche Umwelthilfe e.V.“. Deren Gründungsgeschäftsführer Rainer Baake war Staatssekretär im Bundesumweltministerium von Jürgen Trittin. Das Umweltbundesamt hat dem e.V. den Status einer „klageberechtigten Vereinigung“ zugesprochen.

Damit haben Unterlassungserklärungen gegenüber diesem e.V. eine „unbefristete Gültigkeit“. Jürgen Trittin sitzt sozusagen im Hintergrund und freut sich über die Schlagkraft eines e.V., den sein Umweltministerium quasi mit aus der Taufe gehoben hat und der zu einem Abmahnverein wurde, der quasi rechtlichen Sonderstatus genießt.

Zurück zu den Grenzwerten. In geschlossenen Räumen liegt die zugelassene Belastung am Arbeitsplatz bei 950 Mikrogramm pro Kubikmeter. Daran stört sich offenbar niemand.

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3 Kommentare zu "ENTHÜLLT: Die wahre Geschichte der „grünen“ Umwelthilfe"

  1. „ENTHÜLLT: Die wahre Geschichte der „grünen“ Umwelthilfe“
    ????

    Dieser Titel ist total irreführend:

    Ich dachte, es ginge um die (Deutsche) Umwelthilfe DUH,

    aber nicht um die Partei GRÜNE/Bündnis 90.

  2. So ist es wenn nur noch Lehrer und Rechtsanwälte Gesetze beschließen ohne Prüfung auf Machbarkeit. Und die Autoindustrie ist mit schuldig mit gefälschten Zahlen. Wieviel Jahre verspielt z.B. Mercedes mit dem Wasserstoffantrieb und jetzt kann man solche Autos auch kaufen, aber Made in Japan! Genauso der Hybridantrieb, ehemals eine deutsche Erfindung. In Wien sehe ich schon einige Renault Kangoo rein elektrisch fahren, die Tram fährt mit eingezogen Bügel weil mit Akku, der an jeder Haltestelle wieder geladen wird. Ungarn hat Trolleybusse und Elektrobusse gekauft, aber in China, weil es die in D gar nicht gibt. Und Audi will mit seinem E-Auto Tesla über treffen, wers glaubt wird selig.

  3. Jürgen Kornelson | 15. Oktober 2018 um 11:00 | Antworten

    Zum Thema Dieselskandal. Es sind nicht nur die herabgesetzten Grenzwerte, sondern auch das Gefasel der Grünen vom alternativ losem Einsatz nachwachsender Rohstoffe zur Rettung der Menschheit. Und schon wurde der PKW- Diesel mit Salat- oder regenerierten Altölen gepanscht Wenn ich daran denke wie ich in meiner Jugend mit Diesel in Berührung kam, da wurde man den intensiven Dieselgeruch drei Tage nicht los. Heute an der Tankstelle ist der „Duft“ schon nach 10 Min verflogen. Dieses neue Gemisch verbrennt in den Kolbenmaschinen wegen der Kohlenstoffreichen Harze niemals so sauber wie es die Vorgaben verlangen und könnten bestenfalls in Turbinen eingesetzt werden (ähnlich wie Kerosin). Für mich ein klarer Fall von beabsichtigtem Angriff auf die erfolgreiche deutsche Autoindustrie. Leider haben die Hochdotierten, bornierten Vorstands Mitglieder die Sache nicht durchschaut und sind in ihrer unglaublichen Arroganz in die Falle getappt. Ausbaden muss jetzt der Käufer dieses Trauerspiel und dazu gehöre auch ich.

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