Enthüllt: „Doppelte Haltelinie“ der GroKo bei Renten – Altersarmut VORPROGRAMMIERT

Hartz IV

Die GroKo hatte versprochen, die Rente bis zum Jahr 2025 zu stabilisieren. Schon jetzt ist klar: Niemand weiß, wie das funktionieren soll. Schon jetzt müssen wir alle uns auf MASSIVE EINSCHNITTE einstellen. Eine neue Rechnung zeigt, dass Nahles und Co. pokern – noch immer liegt überhaupt kein Plan vor.

Gesamtkonzept fehlt

Nach jüngsten Berichten fehlt es vor allem an einem Gesamtkonzept. Das Rentenniveau von 48 % des Einkommens sowie die Beitragssätze mit maximal 20 % sind nicht die einzigen Linien, die diese Rentenreform einhalten muss. So äußerte der Fraktionsvize der CDU, dass die Rentenkommission sich schon jetzt nicht mit den beiden Faktoren beschäftigen dürfe, sondern ein schlüssiges Gesamtkonzept präsentieren müsse, das noch über 2025 hinausreiche. Genau daran hapert es zur Zeit.
Ab 2035 fehlen alleine für die beiden genannten Marken etwa 80 Milliarden Euro aus den Steuerkassen, so der Rentenforscher Börsch-Supan im Focus. Bis 2025 aber bereits werde das Verhältnis von denjenigen, die Renten beziehen, zu denen, die Beiträge einzahlen, um 15 % steigen. Dieses Verhältnis wird bis zum Jahr 2035 sogar um 35 % klettern. Das bedeutet rein rechnerisch schon, dass die Beitragssätze massiv steigen müssen oder aber dass die Renten sich verringern.
Börsch-Supan sieht in den aktuellen Maßnahmen und Versprechen lediglich eine Hinhaltetaktik. Die vermeintlich wahlentscheidenden Menschen der Mittelschicht werden auf diese Weise „vorübergehend bedient“.

Altersarmut nicht bekämpft

Tatsächlich aber unternimmt die GroKo fast nichts gegen die Altersarmut. Diese würde durch die Erwerbsminderung wachsen, durch prekäre Jobs, die stets gekündigt werden können sowie durch lange Ausfallzeiten in der Arbeitslosigkeit. Die sogenannte „Grundrente“ der GroKo soll Ausfallzeiten durch Pflege von Angehörigen etc. besser berücksichtigen. Nur: Dies ist kein systematischer Eingriff in das Rentensystem, sondern allenfalls eine fast schon willkürliche Berechnung, die sich gegebenenfalls im Nachhinein wieder ändern kann.
Und deshalb muss der Bund zahlen – also die Steuerkassen. Bis zum Jahr 2022 wird der Zuschuss an die Rentenkasse auf 109 Milliarden ansteigen, so die Berechnungen des Finanzministeriums. Doch noch immer weiß niemand, wie die anstehenden Reformen zu Buche schlagen. Allenfalls bei der Mütterrente gibt es bereits eine Schätzung: Hier geht es wohl um annähernd 4 Milliarden Euro. Noch liegt kein Plan vor, wie diese finanziert werden sollen.
Die sogenannte „Verbesserung“ bei der Rente im Fall von Erwerbsminderungen (die oben genannte Pflege von Angehörigen zum Beispiel) wird mau ausfallen. Hier geht es um „Kosten“ – also Leistungen – in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Nichts im Vergleich zum Bedarf.
Am Ende der Diskussionen werden nach unserer Auffassung zahlreiche unliebsame Reformen stehen.
+ Das Eintrittsalter zur Rente wird angehoben. Wie hoch, weiß noch niemand.
+ Die Zuschüsse aus den Steuerkassen werden geringer ausfallen, als der Bedarf ist, dürften aber deutlich steigen.
+ Die Nebenkosten der Erwerbstätigkeit werden steigen. Die 20 %-Haltelinie wird nicht gehalten.
+ Das Rentenniveau sinkt.
+ Die GroKo wird mehr private und betriebliche Rente verlangen – die Unterstützung dafür wird allenfalls der Versicherungsindustrie helfen. Denn diese sogenannten „Renten“ werden auf niedrigstem Niveau Rendite liefern – wie heute schon. Dafür wird es „Steuererleichterungen“ als Anreiz geben, wie heute schon. Diese Renten werden nachgelagert besteuert – was den meisten Menschen nicht klar sein wird. Wie heute schon.
Am Ende steht zunehmende Altersarmut. Die GroKo hat weiterhin KEINEN nennenswerten PLAN für die Finanzierung im Alter. JEDER TAG, der verloren ist, wird nach einem einfachen Gesetz verloren sein. Zins- und Zinseszins sind die wahren Triebfedern der Vermögensbildung. Umgekehrt: Der Verschiebebahnhof, zu dem die GroKo die Rentensysteme hat verkommen lassen, KOSTET zukünftige Vermögen im Alter. Deutschland MERKELT sich weiter.

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