ENTHÜLLT: Insektensterben plötzlich kein Thema mehr? Haben MONSANTO und Co. gewonnen?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Glyphosat-1024x538

Diese 10 Dinge müssen Sie noch heute beachten!

Der nächste Krisenfall steht bereits bevor! Diese 10 Dinge müssen Sie jetzt bei sich zu Hause bunkern, um nicht mit dem Land unterzugehen. Nur mit unserem Buch sind Sie auf den kommenden Krisenfall vorbereitet.

Sie erhalten zusätzlich KOSTENLOS den Newsletter „WATERGATE.TV-Geheimakten“ dazu.

Das Insektensterben ist in ganz Deutschland kein Thema mehr. Passend zur kommenden Zulassung von Monsanto in der EU nannte ein Statistik-Professor die Studie dazu Unsinn. Freuen dürfen sich Monsanto und Co.

Professor: Hysterie

Der Statistik-Professor Krämer hat jüngst das Insektensterben als statistisch nicht erwiesen bezeichnet. Unter anderem deshalb, weil die Messstationen nicht über Jahre hinweg an derselben Stelle standen. Dies ist tatsächlich – aus statistischer Sicht – ein Problem. Nur: Die Studie selbst hatte dies nicht verschwiegen. Es ging um eine generelle Einordnung dessen, was über Jahre hinweg beobachtet werden konnte – und was wir alle selbst an den berühmten Windschutzscheiben der Autos sehen.

Damit dient der Professor wohl sogar unfreiwillig Monsanto und Co. Die EU-Kommission will etwa die Zulassung von Glyphosat am liebsten über Jahre festschreiben. Die Bundesregierung kann nicht einfach zustimmen – auch wenn sie wollte. Aktuell ist sie nur geschäftsführend im Amt.

Über solche Einlassungen dürfte sich die Industrie daher besonders freuen. Wir veröffentlichen dazu noch einmal unseren Beitrag vom 18. Oktober. Sie werden hier lesen, dass Wissenschaftler schon oft versucht haben, dass das Insektensterben wie eine „Erfindung“ aussieht.

Das Insektensterben in Deutschland umfasst inzwischen 75 % aller Populationen, hat jetzt der „Krefelder Entomologen-Verein“ nachgewiesen (vgl. http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/langzeitstudie-75-prozent-weniger-insekten-min-deutschland-15250672.html). Der deutsche Bundestag hatte vor einiger Zeit eine Anhörung durchgeführt, wonach diese Geschichte eine Erfindung sei. Dies ist jetzt widerlegt worden. Wir hatten bereits dazu geschrieben.

Wissenschaftler hatten dazu beigetragen, das Insektensterben als „Erfindung“ darzustellen. Nur wurden die von den Konzernen selbst finanziert.
Hier wichtige Ausschnitte für Sie (vgl. http://www.watergate.tv/2017/04/30/bienensterben-skandal-wie-agrochemie-konzerne-druck-auf-forscher-ausueben/).
„Wie unabhängig sind von Konzernen finanzierte Wissenschaftler?

Wie frei ist ein Wissenschaftler in seiner Arbeit, wenn diese durch ein Unternehmen finanziert wird? Der britische Biologe und Bienenspezialist James Cresswell wurde im Auftrag des Agrochemie-Konzerns Syngenta beauftragt, das weltweite Bienensterben zu erforschen. Der Konzern behauptet, die sogenannte Varroa-Milbe sei für das weltweit immer häufiger und massiver werdende Bienensterben verantwortlich. Die Varroa-Milbe befällt sowohl erwachsene Bienen als auch die Brut. Sie verbreitet ein tödliches Virus und ist vermutlich mit importierten Bienenarten nach Europa eingeschleppt worden.

Gentech-Kritiker jedoch behaupten, es sind die in der Landwirtschaft immer massiver eingesetzten Pestizide, die die Bienen töten. Pestizide, die von Konzernen wie Syngenta, Monsanto und Bayer vertrieben werden. Auch der Forscher stand dem Pestizidverdacht zunächst skeptisch gegenüber. Ein Grund wahrscheinlich, weshalb Syngenta ihn mit dem Forschungsprojekt beauftragt hat. Das Projekt, eine Arbeit über die Ursachen des Bienensterbens, hätte aber nicht aktueller sein können. Viele Wissenschaftler hielten bereits die Pestizidklasse der Neonicotinoide für den rätselhaften Bienentod verantwortlich.

Als Neonicotinoide wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet. Sie alle sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die an den Nikotinischen Acetylcholinrezeptor von Nervenzellen binden und so die Weiterleitung von Nervenreizen stören.

Chemiekonzerne nehmen Einfluss auf „die Wahrheit“

Creswells Skepsis, Pestizide seien für das Bienensterben verantwortlich, verwandelte sich jedoch bald in Gewissheit. Schon während seiner ersten Studie 2012 kam er zu dem Schluss, dass nicht die Varroa-Milbe für das massive Bienensterben verantwortlich ist, sondern Pestizide. Das waren allerdings nicht die Forschungsergebnisse, die Syngenta veröffentlichen wollte. In den nächsten Wochen forderte Syngenta Cresswell mehrmals auf, seine Forschungen wieder auf die Varroamilbe zu konzentrieren.
Creswell wurde von dem Konzern so lange unter Druck gesetzt, seine Ergebnisse zu verändern, bis dieser ein Jahr später einknickte und die Varroa-Milbe offiziell als Killer der Bienen publizierte. Der Forscher änderte die Untersuchungsparameter wodurch die Milben zum signifikanten Faktor wurden. In der Studie hieß es schließlich: „Wir kommen zu der Ansicht, dass Varrose das Potential hat, großflächige Verluste an Bienenkolonien zu verursachen“. Nicht genug, dass der Forscher von Syngenta unter Druck gesetzt wurde. Nach Veröffentlichung der Studie bekam er auch noch Kritik von Umweltschützern.

Der Forscher war unfreiwillig auf einen Bereich gestoßen, in dem es um hohe Gewinne, Marktanteile und nicht zuletzt um die richtige Definition der Wahrheit geht.
Der Syngenta-CEO J. Erik Fyrwald nahm zu Creswells Vorwürfen Stellung: „Die Angestellten von Syngenta und unsere zahlreichen Partner bei NGO’s, Forschungsinstituten und Regierungen arbeiten hart an dem Ziel zusammen es Landwirten zu ermöglichen, die Welt nachhaltig zu ernähren“. Die Integrität der wissenschaftlichen Partner werde durch den „Whistleblower“ Cresswell in Frage gestellt und stelle die Vorteile der Zusammenarbeit nicht dar.
(….)

Wie Agrochemie-Konzerne Lobbyarbeit betreiben, zeigt sich anhand des Beispiels des Konzerns Syngenta und der Schweizerischen Forschungsanstalt: Syngenta stellt für Forschungszwecke Saatgut und Pestizide zur Verfügung. Vertraglich abgesichert werden jedoch die Möglichkeiten der Einflussnahme von Studien bis hin zur Publikation. Forscher wie Cresswell und Hilbeck sprechen von regelrechten Knebelverträgen. Zudem sitzt der Chef der Syngenta Forschungsabteilung im Wissenschaftsrat von Agroscope.

Auch in Österreich Bienensterben

Wie der österreichische Standard vermutet, besteht ein klarer Zusammenhang zwischen der Maisaussaat und dem Tod ganzer Bienenvölker. Die hat nun auch eine Studie für Österreich festgestellt. Viele Imker kennen die Symptome: Die Bienen zittern, zeigen eine gestörte Bewegungskoordination, krabbeln nur noch und sterben in großer Zahl. In manchen Gebieten hatten Imker den Verlust eines Drittels bis zur Hälfte ihrer Völker zu beklagen. Die betroffenen Betriebe lagen dabei auffallend oft in der Nähe von Maisanbauflächen, und die Bienenschäden fielen häufig mit der Aussaat von Mais zusammen.

In Österreich beauftragten das Lebensmittelministerium und die Bundesländer die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) mit einer wissenschaftlichen Untersuchung zum Bienensterben. Von 2009 bis 2011 registrierte die Ages alle Fälle von Vergiftungsverdacht, die von Imkern gemeldet wurden, und untersuchte Proben von Bienen und Bienenbrot (das ist der im Stock gelagerte Pollen, der den Bienen als Nahrung dient) auf Krankheitserreger und Parasiten sowie auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Der veröffentlichte Bericht schlug hohe Wellen. Man sprach von einem “nebenbei aufgedeckten Pestizidskandal”, da in den Bienen Gifte gefunden wurden, die gesetzlich verboten sind: 51 % der Bienen wurden positiv auf Clothianidin und 23 % auf Thiamethoxam (Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide) getestet (Vgl. dazu Bericht vom Standard http://derstandard.at/1333528795200/Schaedliche-Insektengifte-Bienensterben-durch-Pestizide-bestaetigt).

Natürlicher Fruchtwechsel kann die Probleme beheben

“Das billigste und beste Mittel gegen den Maiswurzelbohrer ist der Fruchtwechsel und nicht der Einsatz von Pestiziden”, sagt der Geschäftsführer der Dachorganisation “Biene Österreich”. Baut man Mais nur jedes zweite Jahr an, verhungern die Käferlarven nämlich. “Hier wäre ein vernünftiges Konzept angebracht, stattdessen wird einfach auf Verdacht gespritzt.”
EU-Studien bestätigen mittlerweile den Pestizid-Verdacht

Die Pestizidklasse der Neonicotinoide steht seit mehr als zehn Jahren im Verdacht, mindestens Mitverursacher des Bienensterbens zu sein.
Eine wissenschaftliche Expertengruppe der EU hat nun auch bestätigt, dass gewisse Pestizide für das Bienensterben verantwortlich sind. Damit bestätigen die Wissenschaftler das, was unzählige Studien bereits vermutet haben. Dennoch verbieten Politiker die schädlichen Chemikalien nicht. Nun bestätigt auch eine Expertengruppe, bestehend aus 13 EU-Wissenschaftlern, dass der Einsatz bestimmter Pestizide definitiv für das Bienensterben verantwortlich ist. Das wissenschaftliche Netzwerk mit dem Namen Easac wurde eingerichtet, um wichtige Entscheidungsträger in der Europäischen Union zu beraten.

In den veröffentlichten Ergebnissen heißt es, dass es starke Beweise für die negative Auswirkung auf andere Organismen durch Neonicotinoid-Insektizide gibt. Die überwiegend von Bayer (Deutschland) und von Syngenta (Schweiz) produzierten Pflanzenschutzmittel werden in über 120 Ländern auf der Welt eingesetzt. In dem Bericht heißt es weiter, dass nicht nur Honigbienen, sondern auch Motten und Schmetterlinge, welche ebenfalls Pflanzen bestäuben, unter dem Gift leiden. Zudem haben die Pestizide auch Auswirkungen auf insektenfressende Vögel.“
Wir empfehlen Ihnen den vollständigen Artikel zur Lektüre. JETZT ist klar – die Zusammenhänge lassen sich kaum noch leugnen (vgl. http://www.watergate.tv/2017/04/30/bienensterben-skandal-wie-agrochemie-konzerne-druck-auf-forscher-ausueben/).

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Kommentar hinterlassen zu "ENTHÜLLT: Insektensterben plötzlich kein Thema mehr? Haben MONSANTO und Co. gewonnen?"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*