ENTHÜLLT: Merkel hat wieder die „Mehrheit“ – 40 % erklären sie zur Schuldigen des Bamf-Skandals

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Angela Merkel hat Schuld – am Bamf-Skandal bzw. am Desaster. Das meint zumindest die relative Mehrheit der Befragten einer Umfrage von Insa, die nun der „Focus“ veröffentlicht hat. Das Ergebnis spricht Bände – und zeigt, dass Sie als Leser und wir als Redaktion mit unseren Beiträgen und Ihren Kommentaren dazu wohl nicht so falsch liegen.

Klare Sache

Frau Merkel ist nach dieser Umfrage für 40,5 % aller Menschen die Verantwortliche. Das ist die klare relative Mehrheit. Dies liegt wohl weniger daran, dass sie einfach die Kanzlerin ist, sondern vielmehr daran, dass sie schon so früh Bescheid wusste – und die Grenzen öffnete. 2013 spätestens soll sie über die knappen Kapazitäten informiert worden sein und 2015 dann wurde niemand mehr abgewiesen, der an deutschen Grenzen Zuflucht suchte.

Nur 28,7 % geben der Bamf-Präsidentin Jutta Cordt die Schuld. Diese war zunächst quasi am Nasenring durch die Manege geführt worden. Jetzt hat sie etwas Entlastung gewonnen. Der von Kanzleramts-Chef Altmaier eingesetzte Chef der Agentur für Arbeit, Hans-Jürgen Weise, ist mit 23,4 % nur knapp dahinter eingelaufen. Immerhin: er kam erst später hinzu und verhalf einer Beratungsagentur zu einem Auftrag. Dieser Auftrag wiederum wurde dahingehend interpretiert, dass die Verfahren möglichst schnell beendet würden. Und das heißt nicht notwendig „gründlich“. Also wurden die meisten Antragssteller durchgewunken.

Lediglich auf 9,5 % kommt Horst Seehofer, heute Innenminister, damals aber immerhin auch schon CSU-Parteivorsitzender, also jemand, der indirekt in der Regierung vertreten war. Den Merkel-Beschluss empfand er offenbar zumindest nicht als so befremdlich, dass er seine Partei aus der Regierungsverantwortung hätte zurückholen müssen.

„Mitverantwortlich“ sind dazu noch einige andere Protagonisten. Der damalige Innenminister „die Misere“ bzw. de Maiziére vereinigt 52,2 % der Stimmen auf sich. 49,5 % schafft Peter Altmaier, der Kanzler-Libero. Hans-Jürgen Weise schaffte es auch in dieser Disziplin auf immerhin 48,2 %.

Die Voraussetzungen sind geschaffen, um Merkel in der Bamf-Affäre stolpern zu lassen, meinen viele Beobachter inzwischen. Auch die Kanzlerin selbst ist nervös geworden. Ihr Auftritt bei „Anne Will“ spricht Bände – die Kanzlerin hatte sich kürzlich mehr oder weniger selbst eingeladen, heißt es.

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