Enthüllt: MH370-Absturz – die nächste Selbstmordlegende….

Unbenannt

MH370 verschollen – erinnern Sie sich noch an die Suche nach dem Flugzeug? Es ist wohl eine der unfassbarsten Suchen der Fluggeschichten: Ein Flugzeug verschwand vom Radar und wurde angeblich weder beim Absturz beobachtet noch jemals gefunden. Auch wenn – angeblich – Suchtrupps quasi die Weltmeere auch am Boden abgesucht haben. Es kamen die unterschiedlichsten Theorien auf.

Nun entwickelte sich eine neue Theorie. Sie wird in einem Buch verbreitet – und erinnert an die nach Meinung einiger Beobachter absurden Theorie zum Germanwings-Absturz.

Selbstmord…

Das Buch nennt sich „MH370 – Mystery Solved“ und wurde vom „Flugunfallermittler“ Larry Vance verfasst. Der Mann ist der Meinung, das Flugzeug sei vollkommen kontrolliert zum Absturz gebracht worden. Es gleitete sozusagen in den Tod. Gelenkt von einem Selbstmörder.

Einer seiner Anhaltspunkte dafür ist der Umstand, dass die Flugzeugbestandteile, die gefunden worden waren, zu gut erhalten sind. So etwa eine Flügelklappe, die relativ unglimpflich davon gekommen war. Dies hätte nicht passieren können, wenn das Flugzeug hart auf dem Wasser aufgeprallt wäre. Dementsprechend geht der Buchautor sogar davon aus, das Flugzeug sei „kontrolliert gelandet“ worden. Das wiederum hat dann der Pilot, Zaharie Ahmad Shah, wohl veranlasst.

Dann habe er quasi darauf gesetzt, dass das Flugzeug untergehen würde. Schon diese Theorie wirft zahlreiche Fragen auf: Warum sollte sich ein Pilot im Selbstmordmodus ohne Grund noch so lange in den Tod gleiten lassen? Wäre dann nicht gerade der unkontrollierte Absturz die schnellere Variante? Warum lässt sich das Wrack dann immer noch nicht finden? Denn bei dieser Variante sind Flugrouten „südlicher“ als die bislang angenommenen denkbar, um den Fundort der Flugzeugteile noch zu erklären.

Das Flugzeug müsste demnach weiter gesucht worden sein. Warum gibt es im Umfeld des Piloten keine bislang bekanntgewordenen Hinweise auf eine persönliche Erkrankung, die diesen Mord an zahlreichen Passagieren erklären könnte? Warum dauert es so lange, bis diese offenbar recht unwahrscheinliche Theorie – der Mann hätte ja wie angeblich der Germanwings-Pilot irgendwo zum Start in den Wald oder gegen Häuser fliegen können – jetzt plötzlich präsentiert wird?

Das ist offenbar selbst der ermittelnden australischen Behörde zu dumm. Sie hat jetzt wissen lassen, dass das Flugzeug in „unkontrollierter Art“ abgestiegen sei, wie es heißt. Der vom Buchautor vermutete Druckabfall in der Kabine, um die Passagiere „kampfunfähig“ werden zu lassen, sei wohl ebenso wenig kontrolliert durchgeführt worden. Die australische Behörde hat nach eigenen Angaben „ziemlich viele Hinweise“ darauf, dass am Ende niemand die Kontrolle hatte.

Damit bleiben fast noch mehr Fragen übrig: Warum wird jetzt eine so offensichtlich absurde Theorie überhaupt präsenitert, ohne dass es einen noch größeren Aufschrei gibt? Wie bei Germanwings bzw. dem Absturz wird auch beim MH370 zumindest nicht ausgeschlossen, dass das Flugzeug Waren oder Wissen transportiert habe, die schlicht versinken sollten.

Dies ist keine „Verschwörungstheorie“ – da wir dies hier nicht behaupten. Es stellt sich nur die Frage, weshalb ein Flugzeug in einer Welt, in der Menschen quasi aus dem Weltall gefilmt werden können, einfach so verschwindet. Es bleiben Rätsel…

Germanwings reloaded

Es sei noch einmal ausdrücklich daran erinnert, dass der Fall „Germanwings“ auch noch nicht endgültig aufgeklärt ist – jedenfalls finden sich noch immer zahlreiche Zweifler an den offiziellen Theorien. Insofern ist die aktuelle Variante noch einmal eine Erinnerung daran, dass zumindest die engere Familie des damaligen Piloten an der angeblichen Erkrankung des Piloten stark zweifelte.

Im Fall von Germanwings ist bei allen Zweifeln jedoch die Theorie des Selbstmords zumindest etwas plausibler als in diesem Fall. Es wäre nicht überraschend, wenn wir niemals erfahren, was für Waren oder Wissen an Bord gewesen sind.

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