ENTHÜLLT: Von der Leyens Bundeswehr vergisst Ausbildung von Personal für teures Material – unser Geld wird verbrannt

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Die Leistungen der Bundeswehr unter der Führung von Ursula von der Leyen sind an sich bereits beschämend, meinten Kritiker mit Blick auf die schlechte Ausstattung und Wartung. Ein neuer Fall sorgt für Aufsehen: Milliarden von Euro wurden für vier Fregatten investiert. Die Bundeswehr hat dafür laut einem Bericht der „Zeit“ allerdings keine Crew ausgebildet. Das Geld ist somit zunächst weg.

Fregatten der Klasse F 125

Dabei handelt es sich um Fregatten der sogenannten Klasse F 125. Diese waren im April 2015 in Hamburg „getauft“ worden. Schiffe also, die nun auf ihre Besatzung warteten. Der Bundesrechnungshof indes moniert, dass die Besatzung gerade nicht ausgebildet wurde. Sie habe es versäumt, bei der „Beschaffung (…) zeitgerecht ein detailliertes Ausbildungskonzept zu erarbeiten“. So der Bundesrechnungshof in einem bislang noch internen Bericht, der wiederum der Redaktion von „Zeit Online“ vorliegt.

Der Schaden ist immens. Die Milliarden-Einsätze sind gefährdet. Ohne Besatzung, so heißt es, ließen sich die Schiffe nicht wie geplant einsetzen. Damit wird das Projekt nicht nur verzögert, sondern es würde auch noch teurer als ohnehin gedacht.

Die Rechnungsprüfer wiederum weisen darauf hin, dass zwei Schiffe bestellt worden seien, ohne dass jemand die Frage beantwortet habe, wer die Schiffe denn dann steuern solle. Die Planung zur Ausbildung der Crew und zum möglichen Einsatz sei verschleppt worden. Zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Einsatz des ersten Schiffes habe dann dieses Konzept vorgelegen.

Schon 2007 waren die Schiffe bestellt worden. Die Schiffe sollten 650 Millionen Euro pro Objekt kosten. Ausbildungsanlagen etc. wurden im Etat gar nicht erst geplant. Ein Grund dafür soll sein, dass solche Projekte für die politische Freigabe schön gerechnet werden.

Das Verteidigungsministerium tat zudem kund, dass die Marine wohl nur eines von vier Schiffen auf einmal wird betreiben können. Die Ausbildung der Mannschaften kann sich bis zum Jahr 2030 verzögern. Die Ausbildung muss statt in einem Ausbildungszentrum auf den Schiffen selbst vorgenommen werden. Bizarr. Damit würden jeweils drei Schiffe in der Wert verankert sein. Neue, internationale Aufträge hat die Marine damit auch verschlafen. Die Gesamtkosten sollen sich jetzt auf 3,1 Milliarden Euro belaufen.

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