ENTHÜLLT: Warum MAAS in den Augen der LINKEN ein „NATO“-Strichmännchen ist…

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Heiko Maas ist für seine Vorverurteilung von Russland vom LINKEN Dehm ordentlich abgewatscht worden. Zu massiv, wie die Partei selbst meinte und daraufhin den Politiker rüffelte. Wir müssen es nicht wiederholen. Dennoch: Nun ist derselbe Politiker der Meinung, Maas sei ein „NATO-Strichmännchen“. Ein spannender Angriff.

Heiko Maas: Außenminister verurteilt Russland…

Hintergrund ist der Angriff von Heiko Maas auf Russland in der Giftaffäre. Dort jedenfalls liegen immer noch keine Beweise dafür vor, dass Russland die Tat durchgeführt oder auch nur geplant hatte. Dehm argumentiert, als Volljurist wisse Maas, dass es eine Unschuldsvermutung gibt. Hier hat Maas sie nicht gelten lassen bzw. nicht angewandt.

Dafür wiederum unterstellt Dehm Maas unlautere Motive. Der Außenminister lasse sich vor den Karren der NATO spannen. Die NATO wiederum vertritt ganz offensichtlich US-Interessen, so der Politiker. Denn der Westen, hier die USA, kämpfe tatsächlich wieder um Öl und Gas. Hintergrund ist der Bau der Gaspipeline „Northstream II“, die wiederum Russlands Gaslieferungen einfacher und kostengünstiger nach Europa bringen soll.

Dies kann die USA offenbar nicht akzeptieren. In den USA gibt es eine starke Ölindustrie – und vor allem eine starke „Fracking“-Industrie, die ihre neu gewonnene Spitzenstellung bei der Produktion von Gas bei dieser umweltschädlichen Methode verteidigen möchte.

Pentagon-Studie liegt vor

Das US-Verteidigungsministerium Pentagon hat bereits eine Studie angefertigt, in der es nach Angaben von Dehm in einem Interview mit der „Faz“ darum gehe, die Hauptgefahr der USA weder bei IS-Terroristen noch bei Dschihadisten zu verorten, sondern bei Russland.

In diese Linie passt denn auch das Verhalten und die „Vorverurteilung“ Russlands durch Heiko Maas. Exakt das hat Dieter Dehm mit seiner Kritik veröffentlichen wollen. Nun allerdings ist der Schuss aufgrund der Wortwahl und der öffentlichen Schelte durch die eigene Partei und durch zahlreiche Medien nach hinten losgegangen.

Glück für Heiko Maas, der allerdings mit seiner Position in der Russland-Frage zunehmend unter Druck geraten dürfte. Denn die Beweislage ist mehr als dürftig. Und selbst wenn sich letztlich herausstellen sollte, dass Russland Täter gewesen ist, bleibt der fade Beigeschmack, dass und warum sich der neue Außenminister so schnell hat einspannen lassen.

In den kommenden Wochen dürfte Heiko Maas in dieser Rolle noch viel stärker aufgehen als bislang. Schon in den ersten Tagen seiner Ministerzeit war er auffallend darum bemüht, seine Kontakte in die USA durch Vorstellungsrunden zu optimieren. Dies lässt nichts Gutes erahnen.

Die Auseinandersetzungen zwischen Russland und USA nehmen in zahlreichen Stellvertreterkriegen, etwa auch in Syrien, wieder zu. Deutschland scheint sich für die Seite der USA entschieden zu haben. Fragen wie der Giftgasskandal und selbst die Diskussion um Syrien scheinen vor allem eines zu verschleiern: Es geht um Macht, Geld und Öl. Wie es hier mustergültig demonstriert wird.

Es ist eine Frage der Zeit, bis auch die Ukraine-Frage wieder auf die Tagesordnung kommt.

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