+++ Erhöhte Radioaktivität in Deutschland – Bundesamt: „Keine Gefahr für die Bevölkerung“ …. +++

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Watergate Redaktion 9.10.2017

An mehreren Stellen ist in Europa in den vergangenen Tagen erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Auch in Deutschland. Experten rätseln über die Herkunft der Radioaktivität. Anscheinend gibt es jetzt eine Vermutung. Die Quelle des radioaktiven Ruthenium-106 soll aus der Gegend südlich des Urals stammen.

Das Bundesamt für Strahlenschutz in München und das Bundesministerium teilten mit, dass ein Unfall in einem Atomkraftwerk ausgeschlossen werden könne. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung in Deutschland. Die radioaktive Substanz wurde jedoch an mehreren Stellen in Europa gemessen. So auch in Österreich und Italien. Die Radioaktivität soll Ende September freigesetzt worden sein.

Fraglich ist, wie die Experten darauf kommen, dass die Radioaktivität aus Russland stammt. Dazu nahmen die Experten bislang keine Stellung.

Aus Russland allerdings wurde die Nachricht, die Quelle sei im Süden des Urals zu vermuten, nicht Bestätigt. Vielmehr heißt es offiziell aus dem „Ministerium für öffentliche Sicherheit“ in der Region, dass dort kein Austritt nachgewiesen worden ist. Grundlage für die Vermutung aus dem Westen ist offenbar, dass in dieser Region ein Atomkraftwerk namens „Majak“ steht. Hier wird sogenanntes „spaltbares Material“ hergestellt (vgl. https://de.sputniknews.com/wissen/20171009317783782-Ruthenium-ueber-deutschland-russland-bestreitet-austritt/).

Das Umweltministerium selbst hat ebenfalls bestritten, das gemessene Ruthenium -106 sei irgendwo nachweisbar. Ganz besonders interessant ist der Hinweis, dass sich das Material nicht so stark hätte verteilen können, da das Gebiet einfach zu groß sei. Noch hat der Westen auf diese Aussage nicht reagiert. Stellen wir uns aber vor, die Aussage sei richtig – woher stammt das Material dann?

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