Erreger in tierischen Produkten können Krebs auslösen

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Einem Bericht des „Ärzteblatt“ zufolge warnen Mediziner seit einigen Monaten vor Erregern in Rindfleisch und Kuhmilch. Die Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sehen mögliche Gefahren durch sogenannte Bovine Meat and Milk Factors, kurz BMMF. Der Hypothese zufolge können sie chronische Entzündungen verursachen und damit zu einem höheren Risiko für Krebserkrankungen, insbesondere für Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs werden.

Der Mediziner Harald zur Hausen des DKFZ sieht einen Zusammenhang zwischen dem weltweit beobachteten Verteilungsmuster der Neuerkrankungen von Darm- und Brustkrebs, welches auf einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Milch- und Fleischprodukten des europäischen Rind hinweise.

Besonders für Säuglinge soll eine Infektion mit dem BMMF-Erreger gefährlich sein, denn sie würde das Risiko erhöhen, später an Darm- und Brustkrebs zu erkranken. Nach dem ersten Lebensjahr sei das Immunsystem eines Menschen ausgereift. Im Normalfall könne es dann den Erreger abwehren, doch bei Immunschwächen sei die Gefahr von Entzündungen gegeben.

Der Zusammenhang des Konsums von Milchprodukten und der Entstehung von Darm- und Brustkrebs zeige sich den Wissenschaftlern zufolge deutlich im Vergleich zu Ländern, in denen wenig oder kaum Milch konsumiert werde. In Nordamerika, Argentinien, Australien und Europa seien sowohl der Konsum von Milch- und Rindfleischprodukten als auch die Darmkrebsraten hoch. In Indien hingegen sei die Krebsrate sehr niedrig – außer in den Regionen, in denen Milchkühe eingeführt worden seien.

Harald zur Hausen hatte für die Erkenntnis, dass humane Papillomviren eine Rolle bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielen, im Jahr 2008 den Nobelpreis für Medizin erhalten. Seit einigen Jahren befasst er sich mit der Hypothese, dass bei Menschen durch die Ernährung mit Rindfleisch und Kuhmilch Krebs ausgelöst werden kann.

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6 Kommentare zu "Erreger in tierischen Produkten können Krebs auslösen"

  1. Franz Josef Kostinek | 7. Oktober 2020 um 8:23 | Antworten

    Eine neue Wahnsinnslüge: Milch gibt es seit die Tier- und Pflanzenwelt besteht. Nur wenn man die Bauern so behandelt dass sie immer größer und billiger Produzieren müssen um selbst zu überleben kann man auf das Wohl der Tiere, hier der Kühe, nicht achten. Weiter so und dann bricht endlich alles zusammen.

  2. Wen wundert es, wenn man sich die Einfuhrdaten aller genmanipulierten Nahrungsmittel – egal ob Gemüse, Fisch oder Fleisch – ansieht, die hauptsächlich von unseren „Freunden“ jenseits des grossen Teiches stammen? Vielleicht sollten sich die „Gelehrten“ darüber mal Gedanken machen!

  3. Überall wo der Mensch seine Finger drinnen hat musste aufpassen! Besondere Vorsicht bei Impfungen und Chemotherapie der Drostenmasken, Süßigkeiten, E Stoffe und dem Trinkwasser usw.
    Bio oder Selbstversorger.
    Zum Arzt kannst du gehen aber nichts verschreiben lassen.
    Was macht die chem. Industrie mit den Milli. Tonnen chem. Abfällen?

  4. Apropos : Unfassbar! Immer mehr Totalverweigerer (1 Foto)

    ohne Worte ….

    http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,183834,183834#msg-183834

  5. Das liegt u.a. auch an der Züchtung der Turbokühe die dann sog A1 Milch geben die auch die Lactoseintolleranz macht. Sie hat aber noch einige andere Nebenwirkung die bei den A2 Kühen (Afrika, Asien noch beheimatet) nicht auftreten.
    Weiters hat Rindfleisch beständige Lysozyme die bevorzugt die Nieren schädigen (vor über 30J schon erforscht) die erst zerstört werden wenn Rindfleisch über längere Zeit durchgegart wird – kurzbraten hilft da nix! Das wußten schon unsere Vorfahren die Rindfleisch, trotz teurem Brennstoff, 2-4Std. in der Röhre garten. Aber für die heutige Zeit waren die ja total ahnungslos und rückständig.

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