Erstaunlich: AOK-Vorstand fordert in Corona-Zeiten WENIGER Kliniken

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Spahn

In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland forderte der Vorstandsvorsitzende der AOK-Krankenkasse, Martin Litsch, in Deutschland müssten Kliniken abgebaut werden. Dies ist vor allem finanziellen Problemen geschuldet, die Krankenkassen in Deutschland nun hätten. Die Auslastung in den Krankenhäusern sei nach der – ersten – Corona-Phase wieder annähernd normal. Die Krankenhäuser hatten Operationen verschoben und Intensivkapazitäten für Corona-Patienten freigehalten. Auch wären zahlreiche Menschen wegen der Angst vor einer Ansteckung beim Arzt nicht in Arztpraxen gegangen. Dies erwies sich offenbar unter dem Strich als Kostenvorteil, der jetzt wieder aufgebraucht scheint.

Die Corona-Tests, die annähernd 40 Euro kosteten, würden nun zu Buche schlagen. Die Labore, die Tests analysieren, machen seiner Ansicht nach aktuell „dicke Gewinne“. Neben den Tests und der zunehmenden Auslastung der Krankenhäuser wiederum sorge er sich nun um einen Konjunktureinbruch. Der kann bei zunehmender Arbeitslosigkeit dazu führen, dass die Einnahmen sinken. Strukturreformen im Gesundheitswesen hingegen seien verpasst worden. Viele Interessengruppen werden vom System besser bedient denn zuvor: Die Krankenhäuser, die Apotheken, die Ärzte und die Therapeuten, so der AOK-Chef.

Kliniken schließen, um Geld zu sparen

Nun sei es deshalb an der Zeit, Kliniken zu schließen. „Vor allem in Ballungsgebieten“ würde es ein „Überangebot“ geben. 70 % der Corona-Patienten seien in nur einem Viertel der Kliniken behandelt worden. Dies geschehe in den großen Häusern, die hinreichend ausgestattet seien, um intensivmedizinisch zu betreuen. Kleinere Krankenhäuser wären indes damit überfordert. Damit wäre es „belegt“, dass das Gesundheitswesen eine größere Spezialisierung sowie mehr Zentralisierung benötige. Die Zentralisierung sei für Corona-Patienten „ein Segen“.

Der Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erschließt sich auf den zweiten Blick, so die Meinung, dennoch nicht ganz. Denn die kleinen Häuser fordern ihr Existenzrecht nicht wegen der Corona-Pandemie, sondern wegen der Versorgung vor Ort. Bundesgesundheitsminister Spahn dürfte sich dennoch freuen: Er forderte schon seit längerem eine Gesundheitsreform zu Öasten zahlreicher Häuser. Was Jens Spahn plant, lesen Sie hier. 

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3 Kommentare zu "Erstaunlich: AOK-Vorstand fordert in Corona-Zeiten WENIGER Kliniken"

  1. ICH FORDERE WENIGER GESUNDHEITSÄMTER, am besten gar keine!!!

    • Apropos : Politiker …

      Neulich auf dem Acker

      Ein Bus voll mit Politikern kam von der Strasse ab und stürzte über einen Abhang auf ein abgelegenes Feld. Der Bauer sah es von fern und eilte hinzu. Wegen der grossen Hitze und der Abgeschiedenheit grub er ein grosses Loch und beerdigte die Politiker. Ein paar Tage darauf fragte ihn der örtliche Polizeichef: „Waren wirklich alle sofort tot?“ „Nun,“ antwortete der Bauer, „einige behaupteten noch zu leben, aber Du weißt ja, wie diese Politiker lügen.“

  2. Apropos : Die völlige Zerstörung der Gesellschaft …

    „Der Zustand unserer heutigen Welt ist krank und pervers; alles ist verkehrt und auf den Kopf gestellt: Mediziner und Ärzte zerstören Gesundheit und Leben; Lehrer und Professoren zerstören Bildung; Wissenschaftler zerstören Wissen; Richter zerstören Recht und Gesetz; Banker zerstören Währung und Geld; Politiker zerstören Freiheit und Staat; Journalisten zerstören Information. Die Welt ist so, weil die Mehrheit der Menschen es zuläßt.“

    Norbert Knobloch war ein brillanter Freidenker und ein Idealist, der sein erarbeitetes Wissen kostenlos zur Verfügung stellte.

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