Aufgedeckt: Gut-Erziehung in Berliner Kitas – Familienministerin mit PR-Broschüre gegen „rechtsextremistische“ Familien

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Kitas

In einer Broschüre für Kitas der Amadeu Antonio Stiftung werden Erzieher dazu aufgefordert, die politische Gesinnung von Eltern zu prüfen. Die Broschüre gibt Tipps für den Umgang mit „rechtsradikalen“ Familien. Urheberin der Broschüre ist Familienministerin Franziska Giffey (SPD), die ehemalige Bezirksbürgermeisterin von Neukölln. Schon kleine Kinder sollen zu Toleranz und „Demokratie“ erzogen werden. Doch in der Broschüre geht es nur um extremistische Gruppen.

Der Bezirk Neukölln hat jetzt von der Nutzung der Broschüre abgeraten. CDU-Jugendstadtrat Falko Liecke teilte mit: „Die Broschüre will Vorurteile bekämpfen, vermittelt sie aber selbst. Es ist nicht Aufgabe von Erziehern, die politische Gesinnung der Eltern zu überprüfen.“ Die 60-seitige Broschüre „Ene, meine, muh – und raus bist du“ stammt von der Amadeo Antonio Stiftung, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus engagiert. Schon die ganz Kleinen sollen also auf Merkels Willkommenskultur getrimmt werden.

Im Bundestag gab es ebenfalls Kritik an der Broschüre von der CDU. Ein Fallbeispiel wurde moniert, in dem es um ein Mädchen mit Zöpfen, Röcken und Vorlieben für Handarbeit und Disziplin geht – und ihren Bruder, der körperlich gedrillt werden will. Daraus wurden Hinweise auf rechtsextreme Eltern abgeleitet. CDU-Jugendstadtrat Liecke bemängelt die „einseitige Fixierung auf rechtsradikale Elternhäuser“. In Neukölln gebe es eher ein Problem mit religiösem Extremismus, wenn Kinder wegen des Tragens oder Nichttragens eines Kopftuchs genötigt oder Zwangsehen schon im Kindesalter arrangiert werden. Auch die Indoktrination durch Linksextremisten sei eine Gefahr, so Liecke.

Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Hier wird zu einer Gesinnungsschnüffelei aufgerufen, wie sie zuvor der AfD wegen ihres „Lehrer-Prangers“ vorgeworfen worden ist“. Mit fragwürdigen Kategorien werde mit dieser Broschüre ein „völkischer Typus“ kreiert. Das sei „abstoßend, kontraproduktiv und entbehre jeder wissenschaftlichen Grundlage. CSU-Bildungspolitiker im Bundestag, Albert Rupprecht sagte: „Hier liegt ein politischer Missbrauch von Erziehern vor, der sofort beendet werden muss“.

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