+++ Eskalation der Wohnungsnot in Deutschland +++

Watergate Redaktion 18.8.2017

Das statistische Bundesamt in Wiesbaden gab bekannt, dass in Deutschland dieses Jahr über 7% weniger Wohnungen für den Bau genehmigt wurden, als 2016. Der große Bauboom ist vorbei. Doch die Wohnungsnot in den Städten bleibt. Nach Expertenmeinungen werden jedes Jahr in Deutschland 400.000 neue Wohnungen benötigt.

Gerade durch die Migration ist der Bedarf in Städten enorm gestiegen. Hier ist die Wohnungsnot am größten, die Mieten steigen ins Unermessliche und die Kaufpreise gelten schon als hoch spekulativ. Die in diesem Jahr bisher genehmigten Wohnungen reichen bei weitem nicht aus. Mindestens 50.000 Wohnungen fehlen bundesweit. Die Genehmigungen für Einfamilienhäuser sind stärker gesunken, was für die anhaltende Landflucht spricht. Der Wohnungsbau in Städten nimmt zu, doch die Wohnungen sind für viele nicht mehr bezahlbar.

Experten der Wohnungswirtschaft sehen große Probleme auf dem Wohnungsmarkt auf Deutschland zukommen. Wohnungsneubau in Städten sei die einzige Möglichkeit, um der Wohnungsnot Herr zu werden. Doch die Genehmigungen gehen zurück. Wie will die Bundesregierung dieses Problem lösen?

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