SKANDAL? EU-Behörden bestätigen jetzt: Pestizide töten Bienen – MERKEL blamiert

Bienensterben

Jetzt hat es die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit Efsa endlich bestätigt: Pestizide töten nicht nur sogenannte Schädlinge, sondern auch Bienen. Die Lebensmittelbehörde hat jetzt auch Insektizide untersucht, die die Wirkstoffe Neonicotinoide enthalten.

Wie unabhängige Forscher bereits seit Jahren herausgefunden und gewarnt hatten, muss jetzt auch die EU-Behörde zugeben, dass die großflächig eingesetzten Pestizide eine große Gefahr für Bienen sind. Doch nicht nur die Bienen und Wildbienen sind in Gefahr. Experten belegten, dass bereits über 70% aller Insekten in Deutschland seit 1990 verschwunden sind. Mancherorts wurde schon ein Rückgang der Insekten um über 80% gemessen.

Pestizide töten nicht nur Bienen, sondern andere Insekten, Wildpflanzen und Tiere, die sich von Insekten ernähren. Wenn der Einsatz dieser Chemikalien nicht sofort gestoppt wird, befürchten Forscher ein baldiges Kippen des Ökosystems. Die Folgen dürften dramatisch sein. Wenn Pflanzen nicht mehr von Insekten bestäubt werden, können sich diese nicht mehr vermehren und keine Früchte mehr tragen.

Die Publikation der EU-Lebensmittelbehörde bestätigt nun endlich, dass ein großflächiges Phänomen vorliegt. Das Insektensterben ist nun nicht mehr nur ein vages ungutes Gefühl, sondern endlich behördlich bekundet. Weitaus erschreckender für die Forscher ist die Tatsache, dass die Proben der Insektenuntersuchungen aus Naturschutzgebieten stammten. Aus Regionen also, von denen man annahm, sie seien halbwegs intakt.

Umweltministerin Barbara Hendricks, die gegen den weiteren Einsatz von Glyphosat in der EU stimmte, forderte jetzt erneut ein vollumfängliches Freilandverbot von Insektiziden. Sie rief die EU-Staaten dazu auf, schnell über ein Verbot der Insektizide abzustimmen. Auch die Bundesregierung müsse für das Verbot stimmen und Hendricks gehe davon aus, dass die Abstimmung auch in einer künftigen Bundesregierung Bestand habe. Für die Bundesregierung gebe es jetzt keine Ausrede mehr, den Einsatz der Gifte sofort zu verbieten.

Auch die Industrie reagierte bereits auf die Bewertung durch die Efsa. Sie kritisierte das Ergebnis. Die Firma Bayer sagte, man sei mit der Risikobewertung für die Wirkstoffe in den Pestiziden nicht einverstanden. Die getroffenen Schlussfolgerungen stünden im Widerspruch zu anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Bienengesundheit und die Ursachen für Bienensterben.

Greenpeace und der BUND forderten die EU-Staaten auf, das vorgeschlagenen Verbot zu unterstützen. Der Schritt sei notwendig, um einen endgültigen Kollaps der Bienenpopulationen zu verhindern.

Watergate Redaktion 2.3.3018

 

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