+++ EU-Einlagensicherung: Der endgültige Zugriff auf Ihr Erspartes +++

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BankenunionEinlagensicherung

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise sagte Bundeskanzlerin Merkel und ihr damaliger Finanzminister den Bürgern: „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung“. Seit dieser Erklärung ist das Thema Einlagensicherung für mehr Menschen ein Begriff, als vor der Finanzkrise. Heute lässt sich mit Gewissheit sagen, dass dieses „Versprechen“ nicht „einen Penny wert“ war. Denn für diese Aussage gab es damals überhaupt keine rechtliche Grundlage. Und diese wurde bis zum heutigen Tag nicht geschaffen.

Zwar ist seit 2009 jedes EU-Mitgliedsland dazu verpflichtet, eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Sparer zuzusichern. Seit Wochen wird aber im Zuge der Europäischen Bankenunion zunehmend über einen europäischen Einlagensicherungsfonds diskutiert. Dieser soll in drei Stufen bis 2024 eingeführt werden. Die Einlagensicherung der Bankkunden im Euro-Raum soll vergemeinschaftet werden.

Das Ziel der Bankenunion ist es, an die gefüllten Einlagenfonds der deutschen Banken für ihre deutschen Kunden ranzukommen. Denn sollten Banken in anderen EU-Ländern oder Staaten pleitegehen, springt die Bankenunion mit der vergemeinschafteten Einlagensicherung ein. Die deutschen Bürger haften dann konkret mit ihren Spareinlagen für marode Banken in Italien oder eine weitere Staatspleite in der EU. Deutsche Sparer verlieren dann einfach so ihr Geld und haben noch nicht mal einen Anspruch auf Entschädigung.

Denn das Geld, das Sparer auf ein Bankkonto bringen, gehört ihnen noch nicht einmal. Denn bei einer Bankeinlage handelt es sich nur um ein Darlehen, welches der Gläubiger (Sparer) dem Schuldner (Bank) gewährt. Die meisten deutschen Sparer sind mit ihrem Ersparten unwissentlich Kapital- und Darlehensgeber für Banken. Das Geld, das die Bank als Darlehen vom Sparer erhalten hat, gibt sie an andere Stelle selbst wieder als Kredit aus. Deshalb sind niemals alle Einlagen sofort als Bargeld erhältlich.

Die so nicht mehr gedeckten Spareinlagen werden auch nicht durch andere Sicherheiten gestützt. Früher galt noch Gold als Sicherheit. Doch im heutigen Bankensystem mit bloßen Zahlen im Computer gibt es für Spareinlagen keinerlei Sicherheiten mehr. Mit der drohenden Bankenunion, die mit Sicherheit kommen wird, verlieren Sparer dann jegliches Recht auf ihr Erspartes. Denn wenn die Ersparnisse für die Rettung einer europäischen Bank herangezogen werden, haftet kein deutscher Einlagensicherungsfonds mehr dafür.

Es wird also Zeit, dass Sie Ihre Ersparnisse anderweitig anlegen, möglichst ohne dem Staat einen Zugriff darauf zu ermöglichen.

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