+++ EU-Kommission warnt vor Bitcoin-Höhenflug +++

Bitcoin-Crash

Die EU-Kommission warnte kürzlich davor, dass Investoren ihr gesamtes, in Bitcoin investiertes Vermögen verlieren könnten. Jetzt ist es soweit. Der Kurs stürzte innerhalb einer Woche um 30 %. Die Warnung lautete: Die Kurse, die auf Rekordhöhenflug sind, könnten jeden Moment fallen. Virtuelle Währungen seien nicht real, die Bankenaufseher sollen ihre Warnungen auf den aktuellen Stand bringen.

Seit Beginn des Jahres stieg der Bitcoin Kurs um das 19-fache. Das Risiko einer Blase ist groß. Experten sind der Ansicht, der Kurs könne nächstes Jahr sogar noch wesentlich weiter steigen. Da Russland und China aber derzeit nicht in Kryptowährungen investieren, werde es unweigerlich zum Crash kommen.

Die Blase sei noch offensichtlicher als die Immobilien-Blase. Aktuell ist der Kurs von der 20.000 Dollar Marke etwas zurückgefallen, was nach einer trügerischen Konsolidierung aussehe. Die meisten Anleger verstünden nicht, worum es sich beim Bitcoin eigentlich handle.

Das Problem ist die fehlende wertliche Verankerung. Anders als bei Häuserpreisen beziehen sich Bitcoin-Werte nicht auf existierende Werte. Bei einer Immobilienblase steigen die Häuserpreise. Noch mehr Häuser werden gebaut. Irgendwann muss die Blase platzen, die Preise fallen. Das Platzen der Bitcoin Blase wird nach Ansicht von Experten erst Ende 2018 erwartet.

Allerdings sei daran erinnert, dass der Bitcoin nach Schätzungen von Bloomberg zu 40 % in den Händen von lediglich 1.000 Personen ist. Wenn die Kasse machen wollen, dann kann der Preis durch Transaktionen fast beliebig nach oben gezogen werden, um dann durch massive Verkäufe umso schneller zu fallen. Das jedoch spielt im derzeitigen Medien-Hype um den Bitcoin offenbar keine Rolle. Der Bitcoin ist eine Falle für viele private und weniger wohlhabende Investoren. Je höher der Kurs steigt, desto größer werden die Verluste sein.

Watergate Redaktion 21.12.2017

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