EU-Kommissionspräsident Juncker wörtlich: Ab Mittwoch (…) wird zurückgeschossen

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Die EU fühlt sich offenbar angegriffen. Sie will nach den Worten des EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker „zurückschießen“. Und zwar ab Mittwoch nach Ostern, wie er den „Zeitungen der Funke-Mediengruppe“ sagte. Damit wehrt er sich gegen Falschnachrichten, die seinem Empfinden nach gegen die EU oder die Kommission aufgetischt werden könnten. Er selber würde in den kommenden Wochen mit Blick auf die EU-Wahl „auch selber machen“. Juncker, um im Bild zu bleiben, an der Wahrheitsfront.

Manipulationsversuche – von überall

Der EU-Kommissionschef wiederum warnte „vor Manipulationsversuchen“. Diese könne es auch aus den Mitgliedstaaten der EU geben. „Ich sehe schon den Versuch, die Wahl zum EU-Parlament durch Manipulationen zu beeinflussen. Das kommt aus mehreren Ecken, nicht nur von Russland.“ Woher der EU-Kommissionschef seine Erkenntnis bezieht, wird nicht bekannt. Er verweist aber auf Versuche aus „Staaten innerhalb der Union, den Wählerwillen“ mit falschen Nachrichten „in eine bestimmte Richtung zu lenken“, also zu manipulieren.

Viktor Orbán, Regierungschef aus Ungarn, sei ein Beispiel. Denn dieser habe behauptet, er, Juncker, habe die Schuld am britischen Brexit. Die „Gegenbeweise“ für diese These seien indes erschlagend. Ebenso falsch seien Hinweise darauf, die EU sei verantwortlich für den zusätzlichen Graben zwischen Ost und West. Die EU bzw. die Kommission hingegen habe alles dafür unternommen, um die Gräben „zuzuschütten“.

Methodisch, so Kritiker, steht allerdings Behauptung gegen Behauptung. Oder Meinung gegen Meinung. Und darauf kommt es hier an. Was Orbán ersichtlich „behauptet“ und „meint“, die Schuld der EU am Brexit etwa, lässt sich notwendigerweise nicht beweisen. Es ist eine Schlussfolgerung aus Beobachtungen. Die Schlussfolgerung kann falsch oder richtig sein, aber keine falsche „Nachricht“, wie von Juncker hier behauptet. Der Umstand, der Wählerwille solle in eine bestimmte Richtung gelenkt werden, trifft wohl auf jede Äußerung führender Politiker zu. Mit anderen Worten: Juncker konstruiert Vorwürfe, um „zurückzuschießen“. Und zwar mit der Macht der Bürokratie im Rücken. Die haben Kritiker der EU nicht.

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6 Kommentare zu "EU-Kommissionspräsident Juncker wörtlich: Ab Mittwoch (…) wird zurückgeschossen"

  1. Mit was wird eigentlich ZURÜCKGESCHOSSEN? Mit Sektkorken und Lügen?

  2. Säfte haben 12 Vitamine. Na und? Jägermeister hat 56 Kräuter

  3. Das ist ja übelstes „GröFaZ“-Gequatsche!
    Wie am 1.9.1939!

  4. Aber die Falschnachrichten kommen doch von der EU, gell? da wird zB. verschwiegen, dass die EU 300 Millionen neuer Neger dahaben will.

  5. Bei der EU-Wahl morgen werden die verlogenen Politiker abgeschossen die ab Mittwoch dann zurückschießen, gell?

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