EU-Kommissionspräsident von der CSU? Ausgeträumt…

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Postenschacher in der EU: Manfred Weber hat wie hier seit längerem angekündigt seine Chance auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten endgültig verloren. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird er es auf Beschluss der Regierungschefs innerhalb der EU nicht mehr. Manfred Weber war der Kandidat der CSU und angeblich auch von Angela Merkel unterstützt worden. Emanuel Macron hatte sich gegen Weber ausgesprochen. Jetzt könnte ein anderer Deutscher ein hohes Amt bekommen.

Angela Merkel: Geschickt

Angela Merkel hatte es sich nicht direkt anmerken lassen, dass sie selbst offenbar nicht mehr an Manfred Weber glaubte. Innerparteilich galt somit das Signal, dass Merkel für Weber kämpft. Wahrscheinlich, so zumindest hat diese Redaktion lange schon gemutmaßt, setzt sie im Gegenzug darauf, dass Jens Weidmann Chef der EZB, der Europäischen Zentralbank werden kann. Der ist bislang Chef der Deutschen Bundesbank.

Weber hatte sich darauf berufen, dass das EU-Parlament in seinen Fraktionen bei der EU-Wahl „Spitzenkandidaten“ benannte. Da seine Fraktion, die EVP, die meisten Stimmen auf sich vereinigte, beanspruchte er den Posten für sich. Eine nach Meinung von Beobachtern relativ eigenwillige Sichtweise. Die EVP ist weiterhin in einer Minderheitenposition. Zudem gibt es keine „Spitzenkandidatur“. Formal legen die Regierungschefs der EU fest, wer EU-Kommissionspräsident wird. Das EU-Parlament soll „zustimmen“.

Weber hatte bis zuletzt versucht, eine breite Koalition für seine eigene Sache zu schmieden. Sozialdemokraten und Liberale jedoch haben sich auf einen Anforderungskatalog zur EU-Kommissionspräsidentschaft festgelegt. Der allerdings enthielt ausdrücklich noch nicht einmal mehr die Bindung an einen bestimmten Kandidaten. Weber ist damit nach Meinung von Beobachtern ein klassisches Bauernopfer, weil im Grunde kaum jemand dem Unions-„Kandidaten“ nachtrauert. Aufgefallen war er mit einer ausdrücklich anti-russischen Haltung, zumal im Fall von „Nord Stream 2“, der Gaspipeline aus Russland in die EU an der Ukraine vorbei.

Gerade innerhalb der EU beschränkt sich der deutsche Einfluss auf die Kanzlerin. Auf Angela Merkel. Hier auch dazu alle Hintergründe…

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4 Kommentare zu "EU-Kommissionspräsident von der CSU? Ausgeträumt…"

  1. Und das ist gut so, er hat sich als Diktator über die EU präsentiert und das will keiner. Und Merkel im EU Vorsitz wäre der GAU!

  2. Die Russland-Sanktionen machen mehr kaputt als sie nützen. Innerhalb Europas geht es nur mit Russland und nicht gegen Russland. Wir sollten uns endlich von dieser US-Knechtschaft lösen. Frankreich, England und die Sowjetunion haben ihre besetzten Gebiete zurückgegeben. Die USA jedoch nicht. Bevor wir das Ami-Fracking-Gas teuer kaufen, sollten wir lieber Nord-Stream nehmen. Weber hat nichts dazugelernt.

  3. Es kommt iwe es kommen muß, denn das alles bestimmen die im Hintergrund Agierenden. Dieser Kandidat hat den Vogel abgeschossen, nachdem er das amerk. Erdgas als wichtigere Bezugsquelle favorisierte. Daran erkennt man, wessen Geistes Kind er ist und wie „ausgewogen seine Wahl“ war um noch abhängiger von unseren überseeischen Befreiern zu werden. Der hätte uns gerade noch gefehlt. Aber beruhigt euch, denn dann kommt ein Anderer aus einem unserer Nachbarstaaten zum Zuge, der den Untergang noch mehr beschleunigt. Wenn ich an diesen Kandidaten denke, wird mir noch übler. Die Eingeweihten wissen, wen ich meine bzw. vermute.

  4. Grand article continue comme ça !!

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