+++ EU macht den Weg frei für Hormonfleisch +++

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
EU Hormonfleisch

Diese 10 Dinge müssen Sie noch heute beachten!

Der nächste Krisenfall steht bereits bevor! Diese 10 Dinge müssen Sie jetzt bei sich zu Hause bunkern, um nicht mit dem Land unterzugehen. Nur mit unserem Buch sind Sie auf den kommenden Krisenfall vorbereitet.

Sie erhalten zusätzlich KOSTENLOS den Newsletter „WATERGATE.TV-Geheimakten“ dazu.

Wieder einmal weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit steht die EU kurz davor, ein Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) abzuschließen, berichtet die taz. Die Verhandlungsrunden sollen in den letzten Zügen sein und gerade die EU hat ein Interesse daran, diese schnellstmöglich abzuschließen. Denn der Zeitpunkt ist günstig, die USA konzentrieren sich derzeit mehr auf eine protektionistische Handelsstrategie und Trump hat sich von Freihandelsabkommen zurückgezogen.

Bislang sind noch die wirtschaftlichen Interessen der Landwirtschaft in Verhandlung. Denn vor allem Vertreter der Zivilgesellschaft wiesen darauf hin, dass die aktuellen Vorlagen für das Freihandelsabkommen unter ökologischen und sozialen Aspekten mehr als fragwürdig sind. Das klassische Freihandelsabkommen sieht vor, Einfuhrzölle und Handelsschranken abzubauen sowie die Importquoten der Parteien auszubauen. Beispielsweise will die EU mehr Autos nach Südamerika exportieren. Zudem will sie eine Verschärfung des Patentrechts für Medikamente für die Pharmaindustrie der EU. Dies dürfte für die Mercosur-Staaten zu Preissteigerungen für Medikamente führen und die übliche Medikamenten-Herstellung wäre damit in Südamerika in Frage gestellt.

Der Treiber für die Verhandlungen des Freihandelsabkommens ist die EU, vor allem aber Deutschland. Die EU will vor allem ihre Industrieexporte steigern, während die Mercosur Staaten dazu festgelegt werden sollen, hauptsächlich Agrarprodukte zu exportieren. Damit dürfte der Auf- und Ausbau einer eigenen Industrie erschwert werden. In Brasilien und Argentinien sind jetzt allerdings neoliberale Parteien an der Regierung, weshalb dem Abschluss des Freihandelsabkommens nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Gegen die geplanten Importe von Agrarprodukten aus Südamerika ist allerdings mit einem Sturm der europäischen Landwirte zu rechnen. Denn gegen die billigeren Monokulturen aus Südamerika können diese kaum konkurrieren. Umweltschützer und Menschenrechtler sehen ebenfalls große Probleme auf die EU-Staaten zukommen. Denn die Landwirtschaft der südlichen Mercosur-Staaten setzt vor allem auf Gentechnik und den großflächigen Einsatz von Glyphosat. Zudem werden zugunsten von Weideflächen für die Rinderzucht Wälder im großen Stil abgeholzt. Kleinbauern und Ureinwohner werden gewaltsam vertrieben. Das Freihandelsabkommen würde dem Import von gentechnisch verändertem und durch Pestizide verseuchten Lebensmitteln sowie Hormon- und Gammelfleisch Tür und Tor in die EU öffnen.

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Kommentar hinterlassen zu "+++ EU macht den Weg frei für Hormonfleisch +++"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*